Redoran
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Kapitel 1 : Einleitung
An diese Morgen war irgendwie alles anders. Niemand schlurfte wie sonst gelangweilt durch die Gänge, alle waren in heller Aufregung. Die Leute liefen wild durcheinander und schienen alle merkwürdig aufgebracht zu sein. Was war hier nur los? Xavier verstand absolut gar nichts. Dann zerriss eine Ansage die Stille: �Bitte sofort alle in den Versammlungsraum kommen. Wir sind da.�
�Wir sind da...� hallte es in seinem Kopf immer wieder nach. Plötzlich war ihm wieder alles im Gedächtnis. Eigentlich war heute ein tag wie jeder andere auch gewesen, aber das veränderte alles. Er erinnerte sich wie damals vor fast genau sieben Jahren die Erde zerstört wurde. Er hatte sich riesig gefreut zu den Ehrenmännern des Fürstenhauses Redoran zu gehören. Sie hatten es vor der Zerstörung der Erde noch geschafft ein Raumschiff fertig zustellen, die Salvation. Der Begriff Raumschiff wird der Salvation aber keinesfalls gerecht. Sie ist vielmehr schon eine kleine Welt. Immerhin bot sie platz für über 500.000 Mensch. Nicht zu vergessen die zahlreichen Einrichtungen zur Versorgung und die riesigen Laderäume mit den Materialen um eine neue Erde aufzubauen. �Wir verlassen die Erde und steuern einem neuen Paradies entgegen. Wir werden eine neue Erde errichten und unseren zurückgebliebenen Freunden und Familien durch unsere Taten Ehre erweisen�, hieß es damals. Es wird aufregend, wir steuern Abenteuern entgegen und besiedeln eine vollkommen neue Welt hieß es damals. Was jedoch alle ganz geschickt verschwiegen hatten war, dass niemand so genau wusste, wo diese neue Welt eigentlich lag und so begann die Odyssee durch den Weltraum. Und nun sollte es endlich soweit sein. �Wir sind das�, hallte es noch einmal in seinem kopf nach. Die Tage auf dem Schiff waren nicht schlecht gewesen, aber auch nicht das was er wollte. Er strebte danach eine neue Welt zu errichten und wollte an etwas großem teilhaben und nun konnte er es immer noch nicht glauben: Sie sollten endlich da sein.
Der Versammlungsraum war bis auf den letzten Platz gefüllt. Vorne konnte Xavier grade noch so Omnibrain und seinen Rat erkennen. Omnibrain war seit dem Aufbruch der Anführer des Fürstenhauses. Obwohl Xavier eigentlich Scharfschütze war, hatte sich im Laufe der Reise immer mehr herauskristallisiert, dass er ein bemerkenswertes mechanisches Geschick aufwies. Dadurch war er immer häufiger zu Reparaturen herangezogen worden und hatte irgendwann auch Omnibrain kennen gelernt, Im Laufe der Zeit hatte er sich dann zu einer Art Berater Omnibrains entwickelt und war auch so etwas wie sein Freund geworden.
Der Anführer erhob seine Stimme. Als sie durch den Raum schallte verstumme augenblicklich das Gemurmel. �Meine treuen Gefolgsleute. Endlich ist es soweit. Viele von euch haben schon lange darauf gewartet. Heute konnten unsere Scanner einen Planten ordnen; Wir tauften ihn BiosFear. Er ist genau wie unsere Erde bewohnbar. Liebe Redoraner und andere Menschen. Wir sind da. Wir haben unsere neue Heimat gefunden und können beginnen uns ein neues Paradies aufzubauen.� An dieser Stelle unterbrachen laute Jubelschreie seine Rede. Aber Omnibrain hatte auch gar nicht mehr zu sagen. Er wusste, dass diese lange Reise für alle eine Strapaze gewesen war und niemand war so froh wie er, dass die es bis hierhin geschafft hatten.
Xavier spürte sein Herz immer kräftiger schlagen. Er konnte es kaum noch erwarten endlich wieder einen Planeten unter seinen Füßen zu spüren. Sie waren da.
Kapitel 2: Das wahre Gesicht des Paradieses
Die Landung verlief problemlos. Sie hatten einen kleinen ruhigen Fleck mitten in einem Wald gefunden. Noch wusste niemand was sie erwarten würde. Alle waren voller Hoffnung, Tatkraft und Ideen. Es schien eine unberührte Welt zu sein. Flora und Fauna glich in vielen Punkten wirklich der Erde. Es gab hier viele bekannte Tiere und Pflanzen, jedoch auch viele Geschöpfe, die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hatte.
Mitten auf der Lichtung wurde eine Provisorische Leitzentrale errichtet. Von aus trafen Omnibrain und sein rat alle wichtigen Entscheidungen. Es mussten Wohnhäuser errichtet werden, land urbar gemacht und Wälder gerodet werden. Jeder hatte alle Hände voll zu tun. Auch Xavier, denn natürlich wollte jeder Strom, einen Anschluss ans Sattelitenetz und noch so einige andere Sachen haben und das am liebsten sofort. So war es auch nicht verwunderlich dass am ersten Abend zwar alle erst spät, dafür aber umso tiefer einschliefen.
Bis plötzlich ein greller Schrei die Luft zerriss. Alle strömten aus ihren notdürftigen Unterkünften heraus und sahen eine Gruppe von merkwürdigen Lebewesen durchs Dorf rennen. Durch ihre zerrissene Bekleidung erkannte man menschliche Züge, aber sie hatten eine bläuliche Haut. Sie schienen eine sehr ausgeprägte Muskulatur zu besitzen, denn sie liefen mit riesigen Schritten, die gewaltigen Sprüngen glichen durchs Dorf. Alles war in heller Aufregung. Wir sind nicht allein. Aber was hatte diese Geschöpfe in so helle Aufregung versetzt? Die Antwort kam genauso schnell, wie diese Kreaturen aufgetaucht waren. Im Licht des Mondes erschien riesig aussehende Gestalt in einem Umhang und bevor man auch nur den Mund auftun konnte um sich zu fragen was dass alles zu bedeuten hat verfinsterte sich der Himmel und riesige Blitze zuckten vom Himmel. Er war schier beängstigend. Reisige dunkle Wolken türmen sich in binnen Sekunden auf und tauchten alles in ein trübes, finsteres Licht. Man konnte fast die Spannung spüren, die in der Luft lag und dann entlud sich auch bereits der erste Blitz. Er war als würde eine grelle Lichtschlange durch die Luft zucken. Sie schlug knapp neben den blauen Wesen ein und verursachte mit einem riesigen Knall eine enorme Explosion. Alles stob auseinander und rief wie verrückt um Hilfe.
Xavier zögerte nicht lange. Es gab nur zwei Möglichkeiten: Entweder der Angreifer war aus Fleisch und Blut, wie ein Mensch und konnte von einem Gewehrschuss verletzt werden, oder er war unbesiegbar, aber in jedem fall wusste er was er zu tun hatte. Er rannte in sein Zelt, griff nach seinem Gewehr, legte an, zielte und feuerte. Es dauerte einen Moment bis sich der Knall gelegt hatte aber die Wolken stoben auseinander und die Blitze hörten auf zu zucken. �Bewaffnet euch� hörte er noch irgendwo aus der Ferne Omnibrains stimme hallen �wir werden angegriffen�. Und es kamen noch mehr. Im Morgengrauen hatten sie sie besiegt. Im Licht der Sonne konnten sie erst das ganz Ausmaß der Verwüstung erkennen. Alles was sie sich aufgebaut hatten war zerstört oder brannte noch. Zahlreiche Leiche lagen auf dem Boden zerstreut. Innerhalb von wenigen Stunden hatte er viele Freunde verloren. Ein Stückchen weiter sah er Omnibrain über einer Leiche knien. �Ich habe einen schrecklichen Fehler begangen, Xavier�, sprach er als er seiner Gegenwart gewahr wurde. �ich wollte das Paradies für meine Leute. Ich dachte ich hätte es gefunden. Alles schien so perfekt zu sein, dass ich vollkommen vergaß, dass der Mensch vielleicht nicht das einzige Lebewesen auf dieser Welt ist. Gab es nicht schon genug Leid in der Geschichte unseres Volkes? Dies hätte nie passieren dürfen�. �Es ist nicht deine Schuld. Du konntest es nicht wissen�, entgegnete ihm Xavier. Er wusste nicht, was er anderes sagen sollte; Tausende waren einfach so gestorben. �Es gab keinerlei Anzeichen dafür, dass diese Welt bewohnt ist. Unsere Scans haben ebenfalls nichts ergeben.� �Ja, weil dies kein menschliches Leben ist. Wir waren so vermessen zu glauben, dass wir die einzigen intelligenten Lebewesen hier wären. Aber aus diesem Fehler müssen wir lernen. Immerhin kann es auch eine große Chance für uns sein. Wer weiß was die Ursachen für diesen Vorfall waren. Wir sollten keine voreiligen Schlüsse ziehen�. Damit erhob er sich. Seine Statur hatte sich auf merkwürdige Weise gestrafft. Es schien grade so als würde er an seinen Aufgaben Wachsen du jeder Rückschlag würde ihn mit neuer Energie erfüllen um die noch vor ihm liegenden Aufgaben zu erfüllen. �Redoraner, ich weiß ihr habt schon wieder zahlreiche Verluste erlitten. Aber jetzt ist nicht die Zeit zum trauern. Es gibt wichtigeres zu tun. Wie ihr gesehen habt hatten wir es mit einem Feind zu tun, der nicht menschlich war, aber wir konnten ihn besiegen. Sie schienen übernatürliche, ja fast magische Kräfte zu haben. Aber es gibt keine Gefahr, der wir nicht trotzen können, wenn wir zusammenhalten. Als erstes müssen wir anfangen unsere Siedlung wieder aufzubauen. Oberste Priorität sollte dabei allerdings der Aufbau einer Verteidigungsanlage haben. Ebenso werden wir Wachen aufstellen und Scouts aussenden, die das Gebiet erkunden sollen. Außerdem flüchteten einige von diesen merkwürdigen bläulichen Wesen. Sie flüchteten in den Wald. Vielleicht können wir von ihnen mehr erfahren. Wer meldet sich freiwillig Kontakt zu ihnen aufzunehmen?� Da erhob sich eine Stimme aus der Masse: �Kontakt aufnehmen. Pah. Umbringen sollten wir sie. Sie haben das Unheil doch zu uns gebracht. Wer weiß was sie im Schilde führen und wozu sie in der Lage sind- Ich sage wir sollten sie töten, bevor sie uns Ärger bereiten können�. Es war Herakl�. Xavier kannte in nur zu gut. Wenn man ihn suchte traf man ihn in einer der Kneipen an. Meistens war er dann in eine Schlägerei verwickelt, jedoch war er nicht derjenige, der am nächsten morgen im Krankenhaus aufwachte. �Wir wissen nicht was wirklich vorgefallen ist und solange wir nicht alle Umstände kennen sollten wir nicht zu vorschnell urteilen. Sie sahen recht hilflos aus, aber ich rate euch zu äußerster Vorsicht. Wir wissen absolut gar nicht was uns erwarten. Aber eine paar Freunde könnten uns hier denke ich sehr nützlich sein�, dabei warf er Herakl� einen strengen Blick zu. Dieser jedoch drehte sich nur wütend um bahnte sich seinen Weg durch die Menge. Xavier spürte, dass dies noch jede Menge Ärger bedeuten würde, aber im Moment dürstete es ihm nach anderen Sachen. Und am meisten interessierten ihn diesen Fremden Geschöpfe: �Ich werde gehen!� �Gut. Du kannst Miche aus meinem Rat begleiten. Er wird sich sicherlich freuen dich dabei zu haben, aber brecht lieber gleich auf, bevor ihr Vorsprung noch größer wird�.
Herakl� hingegen hatte seine eigenen Pläne. �Pah. Frieden. Ich kann euch jetzt schon sagen, wo das hinführen wird. Es wird nur noch mehr Tote geben. Wir sollten lieber versuchen die Kraft unserer Angreifer zu erkunden.� Wie durch Zufall bleib er vor der Leiche einer diese �Magier� stehen. Sollen sie wirklich übernatürliche Kräfte haben? Die Körper des Feindes hatten sich bereits fast vollständig aufgelöst. Alles was noch übrig war, war ein grünlicher Rauch, die Kleidung und der Stab des Angreifers. Dies hier musste der Anführer gewesen sein, der von Xavier erlegt wurde. Als er sich über die Überreste beugte um sie genauer zu untersuchen, spürte er wie eine merkwürdige mystische Energie von diesen Resten ausging. Seine Blicken wanderten wie von selbst zu den Stab, den sie auf merkwürdige Art und Weise fixierten. Er konnte seinen Blick nicht abwenden und merkte wie seine Hand zugriff. Er spürte ein seltsames Gefühl durch seine Hand in seinen ganzen Körper fließen. Es war eine wohlige Wärme und er kannte dieses Gefühl nur zu gut. Dies Gefühl war ihm nur zu vertraut. Es war das Gefühl von macht und diese schien größer und stärker zu sein als alles was er jemals zuvor gesehen hatte oder sich auch nur getraut hatte vorzustellen. �Was machst du da?� Omnibrains Stimme riss ihn aus seinen Gedanken. �Ich denke, wir sollten die Sachen lieber sicher verwahren, so lange wir nichts Genaueres darüber wissen. Vielleicht können unsere Chemiker ja etwas darüber herausfinden�. Zwischen seinen Zähnen brachte Herakl� nur ein zerknirschtes �Ja� heraus, aber er wusste genau, er müsste diesen Stab wieder in seinen Besitz bringen und der geeignete Zeitpunkt würde sich schon ergeben.
Kapitel 3: Der erste Kontakt
"Wir müssen noch heute Nacht einen Erkundungstrupp nach den blauen Wesen aussenden; Sie sind unsere Einzige Spur". "Das hat auch noch Zeit bis morgen. Das waren doch nur ein Haufen Feiglinge, wo sollen die schon hin oder was sollten die schon mach können?�, entgegnete Herakl�. �Entzürnt drehte sich Omnibrain um: �Jetzt! Dies ist nicht die Zeit für Diskussionen wir verlieren wertvolle Sekunden. Das ist ein Befehl!� Herakl� war sprachlos. Wie konnte Omnibrain hin nur so zurechtweisen, ihn. �Ja Sir�, aber insgeheim schwor er sich Rache. Ihm würde schon noch etwas einfallen.
�Zehn Männer zu mir in voller Ausstattung!�. Sogleich standen 10 bewaffnete Soldaten auf und folgten Herakl� in die Nacht, den Spuren der blauen Wesen folgend. Erst am nächsten Morgen bekamen die Verfolger den Trupp in Sichtweite. �Legt an Soldaten!� brüllte Herakl� als er den Trupp erspähte. �Nicht� entgegnete Miche. �Keine weiteren toten! Erst reden, töten können wir immer noch. Schließlich brauchen wir Informationen�. �Papperlapapp. Die sehen dumm aus wie Bohnenstroh, was können die uns schon erzählen. Womöglich schaden sie uns noch. Wir sollten kein Risiko eingehen. Wir können ja immer noch sagen, dass es ein Unfall war. Was machen wir wenn die schneller sind und uns töten? Also umlegen, erst töten und dann fragen, ist meine Devise!� �Herakl� ich bin Mitglied des obersten Rates, Du hast meine Befehle zu befolgen! Wir werden erst mit ihnen reden!�. Erzürnt antwortete dieser �Dann geht ihr vor, Ehrwürdiges Ratsmitglied, dann sollen sie wenigstens euch als erstes umnieten! Ihr habt gehört was Miche sagte, nicht schießen, wir verfolgen sie weiter!�. So ging die Jagd weiter bis zur Mittagszeit als sie eine Ruine erreichten. Sie betraten sie voller Unvorsicht und erkannten nicht dass sich Wesen in Rüstungen und Schwertern an sie ranpirschten. In der Mitte der Ruine stand der Trupp, �Hände hoch ihr Bastarde� sprach Herakl�. �Ich würde euch raten eure Waffen zu senken, ihr seid eingekesselt� Sprach ein blaues Wesen in einer bläulichen Rüstung an in welcher sich die Sonnenstrahlen brachen. �Ich habe es Dir doch gesagt Miche! Erst schießen und dann Reden, aber ihr immer mit eurem Reden...! Da siehst Du in was Du uns reingeritten hast! Also Männer ihr habt gehört legt die Waffen nieder!� Das Wesen trat näher zu den Menschen heran. �Ich grüße euch, mein Name ist Arlak, Führer der Bulkans. Habt keine Angst, wir werden euch nichts tun� daraufhin grinste Miche Herakl� breit an. �Ihr habt die Heiligen Stätten der Bulkans betreten und müsstet eigentlich sterben� Herakl� grinste nun wiederum Miche an. �Da ihr aber unsere Freunde vor den Kailiptons beschützt habt werden wir euch verschonen.� �Ich freue mich eure Bekanntschaft zu machen Arlak, mein Name ist Miche, Ratsmitglied der edlen Redoran.� �Ihr seit ein Ratsmitglied? Wer ist euer Führer ich muss dringend mit ihm reden�. �Unser Ehrenwerter Führer ist Omnibrain. Dieser befindet sich in unserem Basislager, ich begleite euch gerne dorthin�. �Dieses Angebot nehme ich gerne an, auf los geht�s! Lasst uns gleich aufbrechen und keine Zeit verlieren ich habe es eilig!�. So brach der Trupp bestehend aus Menschen und Bulkans in Richtung Basislager auf. Herakl� traute der ganzen Idylle aber nicht und gab seinen Soldaten den Befehl zur verschärften Wachsamkeit. Dies hieß soviel wie, wenn sich einer Bewegt dann drückt ab! Erst schießen dann fragen.
Am Basislager angekommen waren die Besucher eine Attraktion für die Menschen, diese hatten ja noch nie zuvor Bulkans gesehen. Sie waren sehr groß gewachsen und strotzten nur so vor Muskeln und in ihren blank polierten Rüstungen waren sie ein reinster Augenschmaus. Eine wahrhaft stattliche Erscheinung. Omnibrain erwartete sie auch schon vor seinem Zelt und ließ sich sogleich auch alles von Miche berichten. �Seit willkommen Edler Arlak, willkommen in unseren Basislager, kommt in mein Zelt, ich denke wir haben einiges zu bereden�. Arlak folgte Omnibrain in sein Zelt die anderen Bulkans bezogen Wache vor dem Zelt.
�Seit gegrüßt Omnibrain, ich freue mich euch wohlauf anzutreffen, nach alldem was mir meine Freunde über letzte Nacht berichteten�. �Ja, es grenzt an ein Wunder das wir überlebt haben, aber wir Menschen waren schon immer zäh. Aber jetzt erzählt mir, was ist dies für ein Planet, was waren das für Wesen und gibt es noch weitere seltsame Lebewesen hier auf der Welt?�. �Eines nach dem anderen Omnibrain, ich beginne ganz am Anfang der Geschichte, Also:� Damit begann Arlak seine Geschichte zu erzählen, dies sollte einen ganzen halben Tag andauern. �Ihr befindet euch auf dem Planeten Laghaim oder wie ihr ihn nennt, BiosFear. Dieser Planet wird von 3, jetzt mit euch 4 verschiedenen Rassen bewohnt. Die erste Rasse sind die Kailiptons, mit welchen ihr gestrige Nacht schon Bekanntschaft geschossen habt. Es ist ein Volk welches sich der Magie bedient um seine Interessen durchzusetzen. Es sind sehr Starke Wesen, sie machen sehr viel und verheerenden schaden, sind aber selbst gegen Angriffe sehr schwach geschützt. Die 2te Rasse sind wir Bulkans, wie ihr sehen könnt tragen wir Schwere Rüstungen und Schwerter, sind somit die begnadeten Nahkämpfer. Das Dritte Volk sind die Aiden, es ist ein kleines heimtückisches Volk, böse Zungen behaupten sie stammen von Ladas ab. So sehen sie aber auch aus, sie sind kleiner als eure Rasse, so schmächtig wie Kaliptons, haben eine grüne Haut und bewegen sich mithilfe von Flügeln auf ihrem Rücken fort und bedienen sich der Magie der Illusion und Zerstörung. So, die vierte Rasse seit ihr, berichtet über euch.� �Ersteinmahl vielen Dank für diese Informationen Arlak. Wir sind die Rasse Mensch und wie ihr schon gesehen habt verwenden wir Laserwaffen, dies ist vergleichbar mit einem Wurfgeschoss nur viel stärker. Damit war es uns dann auch möglich die Angriffswelle der Kaliptons niederzuschlagen.� �Ihr besitzt mächtige Waffen, ehrenwerter Omnibrain. Ihr müsst wissen, dass auf BiosFear schon seit 400 Jahren ein unerbittlicher Kampf zwischen all den Rassen tobt um die Vorherrschaft auf dem Planeten. Darum bin ich auch hier, schließt euch uns an, zusammen werden wir BiosFear unterwerfen und das Überleben unser beider Rassen sicherstellen!� Omnibrain war unsicher, aber was blieb ihm anderes übrig, vorerst war es das Beste sich die Bulkans als Verbündete zu sichern, um somit die eigene Zukunft der Menschen sicherzustellen somit lenkte er ein. �Ich nehme Euer Angebot gerne an Arlak, wir benötigen aber dringend Hilfe und Schutz, ich muss für mein Volk erst eine Stadt errichten, zu ihrer eigenen Sicherheit!� �Ich danke euch Omnibrain für eure Unterstützung, die besten Wachen werde ich euch abstellen zu eurem und eures Volkes Schutze! Ich muss nun weiter.� Damit verließ Arlak Omnibrains Zelt ohne dass dieser sich verabschieden konnte. 2 Stunden später marschierten 300 schwer bewaffnete Bulkans in das Lager ein und begangen sogleich mit der Grenzsicherung.
Es war nun viel zu tun, mit der Hilfe der Bulkans gelang es den Menschen ihre erste Stadt zu errichten, die Stadt Laglamia welche genügend Schutz für die Menschen bot, des weiteren ließ Omnibrain sich eine Residenz außerhalb der Stadt errichten welche durch eine starke Mauer gesichert wurde. Balmora, der Ratssitz Redorans war errichtet.
Kapitel 4: Der Aufstand
Herakl� fuhr schweißgebadet mit einem Schrei auf. Es war jetzt schon die dritte Nacht in Folge und immer wieder hatte er den gleichen Traum. In der Schule war er der Anführer einen kleinen Gang gewesen. Sie waren stark und wer ihnen nicht in den Weg passte wurde kurzerhand zusammengeschlagen. Er liebte dieses Gefühl, wenn sein Opfer hilflos vor ihm auf dem Boden lag. Alle hatten Angst vor ihm und er genoss es. Irgendwann schrieb sich Omnibrain an genau dieser Schule ein. Ihm gelang es irgendwie eine Widerstandbewegung zu organisieren und binnen kurzer Zeit war es aus mit ihrer Macht. Er hatte sich nie wieder so gut und mächtig gefühlt. Bis auf dieses eine Mal als er dieses Stab des Kailipton in der Hand hielt. Es war fast so als würde sich seine schier unendendliche Macht auf ihn übertragen. Es war grandios und er wusste genau was zu tun war. Er musste den Stab in seinen Besitz bringen. Dann würde er es schon allen heimzahlen, all denen die es wagten ihm Befehle zu erteilen.
Das Objekt seiner Begierde war zum Glück nicht sehr stark bewacht. Die Wissenschaftler konnten nicht mehr herausfinden, als dass die Waffe aus Holz war und somit wurde er einfach nur weggeschlossen. Sie ahnten also nicht einmal annährend was sie dort in der Hand hielten. Na ja ihm war es egal. So war sie schließlich leichter zu bekommen. Ein schlafender Wachposten (man war das typisch), ein kurzgeschlossener Schaltkreis und eine Umdrehung mit dem Reserveschlüssel. �Omnibrain ist so vertrauensselig�, sagte er mit einem Lächeln und nahm die Waffe in die Hand. Sofort durchfuhr ihn wieder dieses seltsame Gefühl. Er fühlte sich stark und mächtig, so als würde er über allen Geschöpfen stehen. �Hey, was machst du da?� Der Wachmann war wieder aufgewacht. Plötzlich war da eine stimme in seinem Kopf: �Töte ihn. Töte ihn. Benutze den Stab. Töte ihn� Sie fing ganz leise an, aber ergriff immer mehr Besitz von ihm und schließlich ergab er sich ihr. Er konzentrierte sich kurz und ein Blitz schoss auf den Wachmann nieder. Er fiel unter heftigen Zuckungen zusammen und war sofort tot. Das Gefühl war elektrisierend. Er hatte ihn einfach so getötet, nur daran gedacht und schon war es geschehen, einfach so. Der Stab musste versteckt werden, Herakl� konnte es sich noch nicht leisten mit dem Stab in der Hand ertappt zu werden. Niemand sollte ihn ihm jemals wieder wegnehmen, er war sein Weg zur Macht und absolut niemanden würde ihn aufhalten können. Blieb nur noch ein Problem: Eine Leiche ließ sich nicht so einfach verbergen.
Am nächsten morgen war der Schrecken groß. Omnibrain tobte vor Wut. In seiner neuen Stadt, vorbei an 300 Bulkan Wachen war ein Lager aufgebrochen, ein Artefakt entwendet und ein Wachmann getötet worden. Und das Ganze ohne die geringste Spur. Plötzlich kam Herakl� die Idee, oder kam sie von der Stimme in seinem Kopf? Egal. �Es waren bestimmt die Aidan. Arlak, ihr habt doch berichtet, dass sie meister der Illusion sind und wer hätte es sonst schaffen können sich an 300 schwer bewaffneten Bulkan vorbei zu schleichen?� Diese Masche zog. Er hatte an ihrer Ehre gekratzt. �Ja, Gerüchten zu Folge können sich Aidan sogar teleportieren. Dies würde genau zu dieser heimtückischen Rasse passen�, erwiderte Arlak. Herakl� war richtig stolz auf sich. Keiner würde auf die Idee kommen, dass er der Verursacher war und eine kleine Stimme in seinem Kopf sagte �Gut gemacht�.
�Wir können diesen Schmach nicht auf uns sitzen lassen�, Omnibrain war wütend. Man hatte ihn offiziell herausgefordert und gedemütigt und das konnte er überhaupt nicht leiden. �Sie haben uns geohrfeigt und einen Handschuh hingeschmissen. Wenn wir jetzt nicht antworten sind wir Kanonenfutter und eine Lachnummer. Außerdem haben sie den Stab. Er scheint wesentlich wichtiger zu sein als wir dachten. Das ist schon ein Grund mehr als wir brauchen um ihn uns zurückzuholen. Seid ihr dabei wenn wir die Aidan angreifen, Arlak?� �Bei meiner Axt, irgendwer muss euch zerbrechliche Menschen doch verteidigen.� Für den Moment überhörte Omnibrain diese Anspielung. Dies war nicht die richtige Zeit für so etwas, aber langsam regten sich Zweifel, ob Arlak wirklich der ideale Bündnispartner war, aber zur Zeit war Omnibrain auf seine Unterstützung angewiesen.
Der Trupp bestand aus 200 schwer bewaffneten Kriegern. Zur hälfte Bulkans und zur Hälfte Menschen. Arlak und Omnibrain führten diese Gruppe an, direkt in das Reich der Aidan. Währenddessen verfolgte Herakl� im Lager seine eigenen Interessen. �Habt ihr den toten Wachmann gesehen. Die Aidan waren das... merkwürdig das es den Toten gleich in der ersten Nacht gibt, wenn die Bulkans Wache stehen. Ich habe euch schon nach meiner Rückkehr erklärt, dass nur ein toter Bulk ein guter Bulk ist! Diese dummen blöden Muskelpakete sind doch zu nichts zu gebrauchen. Wir sind die wahren Herrscher über diesen Planeten. Niemand kann uns das Wasser reichen und alle anderen Rassen sollten uns dienen.� Um ihn herum hatte sich eine kleine Gruppe versammelt. Sie johlten und brüllten. �Wir haben die Waffen und die macht jeden in die Knie zu zwingen, der sich uns in den Weg stellt. Deswegen dürfen wir nicht mit den Bulkans kooperieren. Sie wollen nur unsere Technologie.� Wieder begeisterte Zurufe.
Xavier schritt zufällig über den Hof als er den Tumult bemerkte. �Was ist hier los? Was soll der Aufruhr Herakl�?� �Siehst du nicht, was hier los ist? Die Bulkans wollen uns nur ausnutzen und dann werden sie uns vernichten. Ich sage wir kommen ihnen zuvor.� �So ein Blödsinn. Wir sind auf ihre Verbündeten. Wir sind auf einem fremden Planeten und stehen Gefahren und Mächten gegenüber, denen wir noch nie zuvor begegnet sind und gegen die wir nicht viel ausrichten können. Da sind wir auf jede Hilfe angewiesen.� �Gefahren? Das ist nicht lache, die einzige Gefahr die ich kenne geht von Rassen aus, die nicht der Gattung Mensch angehören. Wir können mit jeder Gefahr fertig werden. Seht nur her�, plötzlich bezog sich der Himmel, �ich habe den Stab des Kailipton genommen und ich kann seine Macht nutzen. Mit seiner Hilfe kann ich jeden Widersacher ausschalten und seine Macht scheint schier unbegrenzt zu sein. Mit seiner Hilfe werde ich den Planeten von allen anderen Rassen säubern. Wir werden allmächtig sein. Wer sich dem zukünftigen Herrschern anschließen möchte möge mir folgen in eine neue Ära der Menschen.� �Ihr begeht einen großen Fehler. Ihr wisst doch gar nicht worauf ihr euch da einlasst.� Aber Xaviers Worte prallten von ihnen ab. Eine kleine Gruppe Redoraner verließ die neue Stadt mit der festen Absicht die Welt zu erobern und mit einer Waffe dessen Ausmaße noch niemand abzuschätzen vermag. Herakl� war äußerst zufrieden mit sich. Er hatte jetzt seine eigene kleine Armee und sie errichteten sich eine kleine Festung in den Bergen. Er war ihr Anführer und alle zitterten vor seiner Macht und bald würde der ganze Planet erzittern und allen voran Omnibrain. �Nun ist es Zeit für die nächste Stufe�, hallte wieder die Stimme in seinem Kopf. Mittlerweile war sie schon fester Bestandteil seiner selbst geworden.
Kapitel 5 (Die Intrige)
Mittlerweile erreichte die von Omnibrain und Arlak geführte Gruppe eine Anhöhe, in dessen Tal die Stadt der Aidan lag. Es schien so als wären deren Häuser in große Bäume gehauen, große alte Bäume, so etwas hatte Omnibrain noch nie gesehen. Selbst Mammutbäume auf der Erde sahen schmächtig aus im Vergleich zu diesen Giganten. Umgeben war die Stadt von einem großen Dornengestrüpp. Über ca.7cm lange Dornen mit einem Durchmesser von ca.3cm ragten aus dem Gestrüpp hervor. Somit war ein Sturmangriff durch das Gestrüpp nicht möglich. Es schien auch keinen Eingang zu geben, aber da Aidan ja fliegen können war jedem klar, dass diese einfach über die Absperrung hinweg flogen, doch plötzlich lichtet sich das Dornengestrüpp und ein Aidan durchschreitet den Durchgang. Nachdem dieser draußen war schloss sie die scheinbare Mauer wieder. Erst jetzt wurde Omnibrain bewusst das diese Wesen viel mächtiger waren als er geahnt hatte. Wie sollten sie diesen Verteidigungswall durchbrechen? Was erwartete den Trupp im inneren? �Hier rasten wir, hinter dieser Anhöhe und lassen Wachen aufstellen, nicht das die Aidan uns im Schlaf überraschen. Zündet Feuer an haltet aber die Flamme klein, wir wollen doch nicht das sie uns jetzt schon bemerken.� Nach seiner kurzen Ansprache schritt Arlak zu Omnibrain: �Wir müssen reden�. Dieser folgte Arlak in ein entlegenes Stück im Lager, wo sie ungestört sprechen konnten. �Omnibrain, diese Aidan sind mächtige Wesen. Sie sind zwar klein, aber sie kontrollieren die Natur und sind Meister der Illusion, es gelang ihnen, wie letzte Nacht gesehen, meine und eure Wachen zu täuschen. Wir müssen aufpassen wem wir vertrauen schenken! Es könnte alles eine Illusion sein! Einen Direktangriff können wir nicht wagen, aber ihr ich habe Maschinen bei euch gesehen aus denen Feuer schießt und eine andere aus der mit lautem knall ein Pfeil schoss welcher explodierte und großen verheerenden Schaden anrichtete. Diese Waffen benötigen wir, die Mauer muss niedergebrannt werden. Dann sind sie schutzlos; Anschließend zerstört mit euren Pfeilen ihre Häuser. Dann werden wir sie belagern und aushungern bis sie von selbst angreifen oder sie zu erschöpft sind, dann werden wir einmarschieren!�. Omnibrain hatte einige Bedenken. Schließlich verurteilten sie hier grade etliche Lebewesen zum Tode. Einfach so und irgendwie gefiel ihm nicht, wie Arlak das alles geplant hatte, aber hatte er denn eine Wahl? �Dies hört sich nach einem sehr guten Plan an Arlak, im Morgengrauen greifen wir den Verteidigungswall an.� Omnibrain lies sich kurz darauf seinen Munitionsverwalter zu sich rufen �Sitra, wir benötigen schweres Belagerungsgerät und noch mehr Flammenwerfer. Geh zurück in unsere Hauptstadt und gib Xaver diese Vollmacht. Er soll alles in die Wege leiten.� Der Umschlag enthielt Dokumente, von Omnibrain unterschrieben welche ihm die Vollmacht gab in seiner Abwesenheit den Führerposten zu bekleiden. Sitra machte sich sogleich auf den Rückweg.
Es ging gerade die Sonne auf als Sitra Laglaim erreichte und Xaver den Brief übergab, dieser war gerade mit der Reparatur eines Notstromaggregates beschäftigt. Überrascht nahm er den Brief entgegen und öffnete ihn. Erstaunt musste er sich setzen, er konnte es nicht glauben was Omnibrain ihm für Vollmachten einräumte. Erster Stellvertreter in Omnibrains Abwesenheit. Er musste die Dokumente 2-3-mal durchlesen, aber tatsächlich er war zum ersten Stellvertreter ernannt worden. Anbei lag ein Brief, gespannt öffnete er diesen und begann zu lesen:
Hallo Xaver,
Die Dinge hier entwickeln sich nicht so wie geplant. Wir haben die Hauptstadt der Aidan erreicht. Merkwürdiger Weise hat Arlak schon einen kompletten Angriffsplan parat � mit unseren Kriegsgeräten. Das ganze sieht nach einem abgekarteten Spiel aus. Aber leider haben wir keine andere Wahl als mitzuspielen und dafür doppelt so aufmerksam zu sein. Wir benötigen noch mehr Waffen, Waffen die unsere Hauptstadt unverwundbar machen; Zumal ich grade nicht anwesend bin. Ich vermute, nein ich weiß, dass er irgendetwas im Schilde führt. Aus diesem grund habe ich dich auch zu meinem Stellvertreter ernannt. Du bist zurzeit leider der einzige dem ich felsenfest vertrauen kann und der auch die nötige Begabung zum Führer hat. Du musst unbedingt dafür sorgen, dass unsere Hauptstadt gut verteidigt bleibt. Außerdem brauchen wir Produktionsstädten für schweres Kriegsgerät. Panzer hat hier noch niemand gesehen � das wäre unsere Geheimwaffe. Ach und noch etwas. Hab ein Auge auf die Bulkans.
Omnibrain
Sogleich ließ Xaver einen Bautrupp von 200Mann und Wachposten von insgesamt 50 abstellen. Er wusste auch schon genau wie es ihm möglich sein wird genügend Energie zu produzieren um die Fabrik mit Strom zu versorgen, er hatte auf einer seiner Erkundungsspaziergänge eine große Höhle entdeckt in welcher Lava schwamm. Mit der Lava wird er Wasser erhitzen, dieses Wiederrum wird durch ein eine Turbine geleitet werden welche anschließend genügend Spannung für die Fabrik liefern wird. Der Plan war perfekt. Er selbst nannte die Rüstungshalle Deckaran2. Wenige Stunden vergingen und der Bautrupp war unterwegs in Richtung Deckaran2.
Währenddessen hatte die erste Angriffswelle begonnen. Die Dornenhecke brannte lichterloh und schon weit über die Hälfte der Häuser lagen in Schutt und Asche. Scharfschützen bewachten von allen Seiten das Lager, so das jeder Aidan welcher zu fliehen versuchte sofort erlegt werden konnte. Arlak schien sichtlich befriedigt, als alles in Flammen stand. Während dessen dachte Omnibrain nur an die vielen sinnlosen Leichen. �Arlak, glaubt ihr nicht wir sollten erst mit ihnen sprechen?�. �Glaubt mir Omnibrain, mit diesen Wesen lässt sich nicht verhandeln�. Die Belagerung ging weiter, immer wieder rannten Menschen an die Dornen und entzündeten erneut das Feuer mit ihren Flammenwerfern. Die Belagerung sollte über einen ganzen Monat andauern.
Deckaran2 war errichtet. Die Energiegewinnung funktionierte sogar noch besser als in Xavers träumen. Er war stolz auf sich selbst und gespannt was Omnibrain wohl zu seinem Meisterstück sagen würde. Aber es gab immer noch ein Problem: Mit was sollte der Panzer angetrieben werden? Sie hatten zwar noch Benzin von der Erde dabei aber dieses wird auch irgendwann erschöpft sein. Vorerst ließ er die ersten Panzer mit Hochleistungs- Akkus ausstatten, welche unter Volllast 3 Tage hielten. Dies ermöglichte vorerst schweres Gerät im Kampf einzusetzen. Die ersten Panzer wurden gebaut und in den gigantischen Lagerhallen Deckarans verstaut. Bis Omnibrain den Befehl zur Mobilmachung gibt. Und der Wachpostenplan sah zufällig nur Menschen vor.
Herakl� hatte derweilen die Bauarbeiten an seiner Festung als beendet erklärt. Es war eine große Burg, umgeben von einem Burggraben, geschützt durch breite Mauern und einigen Geschützen welche sich Außerhalb der Burg befanden. Seine Innere Stimme lobte ihn für alles was er tat, umso schlechter er sein Volk behandelte desto besser fühlte er sich. �Es ist Zeit� sprach die Stimme �Gehe nach Paros und öffne das Tor!�. Mit 20 Gefolgsleuten machte sich Herakl� noch am gleichen Tag auf in Richtung Paros. Er konnte es sich nicht erklären warum er dies tat, er wusste nur er musste es tun. Hätte man genau hingesehen, so hätte man erkennen können, dass seine Auge nur noch aus trübem Weiß bestanden. Eine fremde Macht hatte von ihm Besitz ergriffen. Aber es kam schon lange niemand mehr so nah an ihn heran, als dass er ihm in die Augen hätte blicken können.
Die Belagerung zeigte Erfolg; Nach 2 � Monaten kamen die ausgehungerten Aidan mit einer Weißen Flagge schwenkend aus ihrer Stadt. Es war ein armseliger Anblick, alle waren abgemagert, einige Aidan mussten getragen werden, da sie zu schwach zum Laufen waren. Arlak und Omnibrain erwarteten die Geschlagenen am Stadtausgang. Omnibrain hatte Mitleid mit den Aidan. Was hatten sie nur getan � warum waren sie so grausam gewesen? �Bringt etwas zu Trinken und zu Essen für die Aiden!�. Arlak betrachtete Omnibrain missbilligend, sagte aber nix. Die Ärzte der Menschen versorgten die Aiden so gut es ihnen möglich war. �Wer ist euer Anführer?� schrie Omnibrain in die Mengen. �Ich bin Nosu, die Führerin der Aidan� rief es aus der Menge und eine kleine abgehungertere Aiden schritt ihnen entgegen. �Darf ich erfahren warum ihr uns angegriffen habt? Ihr habt unsere Hauptstadt zerstört�. Dabei ging ein merkwürdiges Blitzen über ihre Augen, dass man aber nur bemerkte, wenn an ganz genau hinsah (schließlich sind sie ja Illusionisten). Omnibrain ergriff das Wort: �Ihr habt eine unserer Wachen getötet und einen Mystischen Stab aus unserem Lager entwendet!�. Der Aide war entsetzt über diese Anschuldigungen! �Ich verbiete mir solche Anschuldigen, wir Aidan sind kein diebisches Volk! Wir wollen in Ruhe Leben! Ja wir waren in eurem Lager, haben uns unbemerkt hereingeschlichen und euch ausgekundschaftet. Wir mussten ja wissen wer und was ihr Seit und vor allem ob ihr eine Gefahr für uns darstellt! Ich selbst war in eurem Lager, habe euch aber nichts getan!�. Arlak ergriff das Wort: �Gebt es doch zu ihr habt vor 2 � Monaten am Tag des Neumondes einen Mord begangen und seit dann mit dem Mystischen Stab verschwunden!�. �Haltet ein, als ich in eurem Lager war um euch auszukundschaften da...� �Pah auskundschaften, so etwas nennt man Spionage!� Brach es aus Arlak heraus. �Lass ihn ausreden� sprach Omnibrain auf so eine Art und Weise aus das sich Arlak genau wusste, dass jedes weitere Widerwort fehl am Platze wäre. sogleich wieder beruhigte. �Fahrt fort�. �Also, an diesem besagten Abend wurde ich fast von einem Unbekannten umgerannt. Dieser hatte es sehr eilig und in der rechten Hand hielt er einen Stab. Ich hatte schon Angst er hätte mich bemerkt aber dies war nicht der Fall. Ich kann mich noch genau daran erinnern, dass er eine Narbe über seinem Rechen Auge hatte welche im Mondlicht aufblitzte�. �Verdammt!� Brach es aus Omnibrain hervor �Herakl� dieser Verräter, dies erklärt einiges, er hatte es damals schon auf den Stab abgesehen, dann noch die Ausrede mit den Aidan, dass passt alles. Schnell wir müssen zurück in unser Lager! Es tut mir leid euch edle Aidan der Sache verdächtigt zu haben. Ich weiß noch nicht wie ich dieses Unglück wieder gut machen kann, aber wir Redoraner werden euch entschädigen. Dies ist ein Versprechen!� Die Aidanführerin ergriff noch einmal das Wort: �Und das ist noch etwas was ich euch sagen muss. Ihr solltet die Kräfte dieses Stabes nicht unterschätzen..� �Still du unwürdiger Aidan�, Arlak fuhr ihr barsch über die Stimme� das geht nur uns etwas an. �Pah. Ihr Bulkan seid doch nur selbst hinter im her und habt es dann nicht einmal geschafft ihn zu beschützen.� �Schluss jetzt�, Omnibrain hatte endgültig die Nase voll. �Kann mir mal einer sagen, was hier eigentlich los ist?�
Kapitel 6: Die Wende
�Ich denke dafür ist es höchste Zeit. Hätten wir euch viel früher eingeweiht gäbe es jetzt nicht solche Probleme�, dabei rollte Nosu auf eine Art und Weise mit den Augen, dass es Omnibrain ganz warm ums Herz wurde, obwohl dafür wohl grade nicht die rechte Zeit war, noch der rechte Ort, noch die rechte Rasse (?) ... .
�Der Planet den ihr BiosFear nennt ist wesentlich älter als ihr euch vorstellen könnt. Die Rassen der Bulkan, der Aidan und der Kalilipton sind ungefähr so alt wie die der Menschen. Aber wir waren nicht die ersten auf Biosfear. Der Planet wurde schon vorher von einer der alten Rasse bewohnt, den Progmaren. Ihr technologisches Wissen war unserem um Jahrhunderte voraus. Ihr Menschen träumt davon Gott zu spielen, sie konnten es. Und wie immer wenn man alles erreicht hat beginnt man sich zu langweilen. Es gab keine Herausforderung für diese Rasse, die das ganze Universum gesehen und für nichtig empfunden hatte. Sie suchte eine Herausforderung. So kam einer ihrer kranken Führer auf die Idee neue Völker zu züchten. Sie setzten auf verschiedenen Planeten genetische Strukturen aus. Jede ein wenig anders gestalten, aber alle mit dem gleichen Ziel: Eine ebenbürtige Rasse erschaffen um sich mit Krieg die Langeweile zu vertreiben. Um für Abwechslung zu Sorgen wurde jedes Volk mit verschiedenen genetischen Eigenschaften ausgestattet. So erhielten die Kailipton die Fähigkeit Magie zu benutzen, die Bulkan ihre Stärke, wir Aidan unsere Fähigkeit zu fliegen, ihr Menschen euren Forschungsdrang und euer Ego und unzählige Rasse anderer Eigenschaften.
Nachdem die Saat gesät war begann für die Progmare eine lange Zeit des Wartens. Um Entwicklung voranzutreiben erschienen sie den Bewohnern als Götter und schenkten ihnen Technologien und um ihre Langweile zu vertreiben zettelten sie Kriege an. Sie installierten Sender die ihnen bescheid gaben, wenn eine Kultur einen bestimmten Entwicklungsstand erreicht hatte. Dann erschienen sie und vernichteten sie mit einem einzigen Schlag. Auf diese Art und Weise ist auch euer Heimatplanet vernichtet worden. Ihr ward einfach Reif ihnen die Langeweile zu vertreiben. Ich vermute jedoch, dass sie es nicht geplant hatten, dass ihr mit einem Raumschiff entkommen konntet.�
Omnibrain war sprachlos. Wie konnte eine Rasse nur so grausam und sadistisch sein ganze Planeten und Völker aus Zeitvertreib zu vernichten.
�Auf BiosFear geschah etwas, was niemand erwartet hatte. Die Progamre hatten natürlich auch hier einen Peilsender installiert, aber die Kailipton waren in der Lage ihn zu erkennen. Es muss irgendwie mit ihren magischen Fähigkeiten zusammenhängen. Sie erkannten, dass der Sender von Lebewesen aktiviert werden muss. Es ist eine Waffe mit enormer Macht und telepathischem Kontakt zu den Progmaren. Die Waffe verspricht einem immer größere Macht, bis man bereit ist das Tor in Paros zu öffnen, zur Heimat der Progmare. Die Kailipton konnten sich gegen den telepathischen Kontakt abschirmen und nutzen die Waffe um ganz BiosFear zu versklaven. Die Bulkan und Aidan begannen sich zu wehren und so entstand ein schrecklicher Krieg, in dem bald jeder gegen jeden kämpfte und die meisten nicht einmal wissen warum oder wofür. Dieser Krieg dauert jetzt schon seit über 400 Jahren und eure Ankunft hat die Situation nicht vereinfacht.�
�Und dieser Stab�, plötzlich schien Omnibrain alles ganz klar, ist die Verbindung zu den Progmaren. Die Kailitpton kannten uns Menschen nicht und ließen sich deswegen so leicht überrumpeln. Aber ...�, jetzt fiel es ihm wie Schuppen von den Augen�, Herakl� kann sich sicher nicht gegen die Kräfte des Stabes schützen.�
Omnibrain wurde ganz bleich; jetzt erst wurde ihm bewusst in welcher Gefahr sie sich alle befanden. Sollte er wirklich einen Rest der Menschheit gerettet haben, damit dieser auf einem anderen Planeten von der gleichen Macht zerstört wird und dann auch noch drei weitere Rasse mit in den Tod risse.
�Aber ihr Aidan könnt euch doch teleportieren. Holt euch doch den Stab einfach zurück.�
�Wenn es so einfach wäre, wäre wir schon längst in seinem Besitz. Aber diese Waffe unterbindet unsere Fähigkeit. Wir kommen nicht nah genug heran und kurz nach der Teleportation sind wir wehrlos. Es wäre reiner Selbstmord. Wir dachten ja auch, dass 300 Bulkan ausreichen würden um ihn zu beschützen, aber wahrscheinlich waren sie zu sehr damit beschäftigt ihn sich selbst unter den Nagel zu reißen, als ihn zu beschützen.�
�Das sind böswillige Unterstellungen, wir Bulkan würde nie...�
�Ruhe. Das führt uns doch zu keinem Ziel! Jetzt gibt es wichtigeres als euren Kleinkrieg. Die Progmare sind doch auch Wesen aus Fleisch und Blut � so wie wir alle, oder?�, langsam begann in ihm eine Idee zu reifen.
�Ja, aber sie sind mächtiger als alles was ihr bisher gesehen habt. Sie haben nicht nur das technologische Wissen um mächtige Waffe zu bauen, sie können auch biokynetische Lebewesen erschaffen.�
�Ja, aber das heißt sie können vernichtet werden. Vielleicht wird es schwer, aber ich werde nicht kampflos zusehen, wie die Progmare auch noch eure und unsere neue Heimat vernichten. Vielleicht ist es noch gar nicht zu spät. Ich vermute Herakl� hat das Tor noch nicht öffnen können, sonst wären wir wohl schon alle tot. Aber so haben wir eine Chance. Die Progmare wissen nicht, dass wir wissen, dass sie kommen. Sie wissen auch nicht, dass wir Menschen hier sind und wir haben noch einen Trumpf.�
Alles starte ganz gebannt auf Omnibrain.
�Wenn wir uns alle verbünden, können wir es vielleicht schaffen. Nach dem endlosen Krieg rechnet damit niemand.�
�Pah. Mit diesem Aidan Pack werde ich mich nie verbünden. Außerdem seid ihr Menschen viel zu schwach um uns Bulkan ebenbürtig zu sein. Wenn ich mit meinen Fingern schnippe ist eure Basis Geschichte. Immerhin wart ihr ja so nett uns reinzulassen�, und ein höhnisches Grinsen huschte über Arlaks Gesicht.�
Aber auch Omnibrain musste schmunzeln. �Pass auf Arlak. Ich schlage dir einen Deal vor. Versuch es doch einfach. Greif unsere Stadt an, aber wenn wir euch davon überzeugen, dass wir ebenbürtig sind, dann wirst du dich uns anschließen und mich als deinen Führer anerkennen.� Es war ein riesengroßer Bluff, aber das wusste nur Omnibrain. Alles hing davon ab, wie gut Xaver die Produktion in Gang gebracht hatte und wie er die Bulkan unter Kontrolle hatte, aber es war ihre einzige Chance.
�Muaha. Wenn das Geschehen sollte mache ich alles.� Damit verschwand Arlak zusammen mit seinen Bulkan.
�Und was ist mit euch Aidan. Seid ihr bereit mit den Menschen eine Allianz einzugehen? Ich weiß, ich verlange viel, denn immerhin haben wir grade eure Basis vernichtet.�
�Ja wir sind bereit. Wir bereiten uns seit Jahren auf den Ankunft vor. Aber denkt ihr wirklich wir Aidan hätten uns so einfach vernichten lassen, wir die Meister der Täuschung? Sieh nur genau hin.�
Es war als würde sich ein Schleier heben. Die Rauchschwaden verschwanden und aus dem nichts tauchten wieder Bäume auf und offenbarten eine blühende Metropole mit Tausenden von Aidan.
�Wie ist das möglich? Wir haben euch doch getötet�, stammelte Omnibrain.
�Glaubt ihr wirklich ihr könnt uns Aidan belagern, wenn wir uns teleportieren können? Aber Omnibrain, ihr habt noch ein viel größeres Problem. Wir werden auch die Hilfe der Kailipton benötigen und wie wollt ihr die Bulkan aufhalten � zumal wir sie noch brauchen?�
Kapitel 7 (Auf Messers Schneide)
Arlak hatte sich mitsamt seiner Truppe aus dem Lager der Menschen zurückgezogen. Na ja, so sah es zumindest aus als Omnibrain eintraf. Denn in Wirklichkeit wurden sie mit Schimpf und Schande davongejagt also sie versucht hatten das Waffenlager zu plündern. Aber zum Glück waren ja alle vorbereitet gewesen.
Omnibrain wandte sich zu seinem Nachrichtenoffizier:�Stellt mir einer Verbindung zu Xaver her, so schnell wie möglich!� Wenige Minuten später war eine Verbindung zu Xaver in Deckaran Lager & Fertigungshalle 2 hergestellt. �Hallo Xaver, wie weit bist Du mit der Panzerproduktion?�. �Die erste Division steht zur Verfügung Omnibrain!� Freude schwang in Xavers stimme mit und er wartete gespannt auf eine Antwort. Nach einer kurzen Pause des Staunens �Eine Division? Also eine ganze Division?�. Omnibrain bekam nicht mehr Worte heraus. Xaver durchbrach das Schweigen: �Die Division befindet sich auf dem Weg zum Basislager Sir, angetrieben werden sie von Uran Generatoren, die Brennstäbe dazu haben wir aus unserem Uranbrennstofflager im Raumschiff entnommen, dass Geschütz hat einen Durchmesser von 12cm�. �Wann werden die Panzer im Basislager eintreffen Xaver?� Ein rauschen war zu hören, kurz darauf ertönte eine Stimme �Kommander, wir werden um genau 16.30 im Basislager eintreffen� dann war wieder Xaver zu hören �Das war General Tukson er führt die Division zum Basislager, ich hoffe damit ist deine Frage beantwortet.� �Ich danke dir Xaver, ich wusste, dass auf dich verlass ist� Damit endete Omnibrain das Gespräch.
Wie General Tukson gesagt hatte, erreichte die Division pünktlich um 16.30 Uhr das Basislager. �Hallo General, es freut mich sehr Sie hier zu sehen! Bildet mit den Panzern einen Verteidigungsring um unser Basislager und tarnt sie mit Sträuchern und Moos. Die Bulkan sollen ja nicht gleich sehen was sie erwartet!�. Freudig lachend schritt Omnibrain zu Nosu welche wiederum erstaunt auf die Gefährte starrte die von Omnibrain Panzer genannt wurden. �Omnibrain, was sind das für Monster in welchen Menschen leben? Wie sollen uns diese im Kampf gegen die Bulkan beistehen?� Omnibrain schritt näher an Nosu heran, reichte Ihr seine Hand und nahm sie mit zu einer Bank welche nicht weit entfernt von ihnen stand. �Panzer, dabei handelt es sich um Maschinen welche von Menschen gesteuert werden. Ein Panzer besteht aus Metall, sehr viel Metall welches ihn von Angriffen schützt. Des weiteren besitzt er ein Geschütz, dass Rohr welches aus ihm herausragte, dort werden Geschosse herausschnellen welche unsere Feinde zerschmettern werden, um die Überraschung für die Bulkan perfekt zu machen benötige ich aber eure Hilfe Nosu. Wie ihr sehen könnt, sind auch wir Menschen in der Lage uns zu tarnen�, dabei huschte ein leichtes Lächeln auf sein Gesicht, �allerdings bei weitem nicht so gut wir ihr Aidan. Bitte tarnt, die Panzer mit eurer Magie, sie dürfen von den Bulkan nicht gesehen werden!� Nosu stand auf, sie hob ihre Arme und plötzlich schoss ein greller Lichtstrahl aus ihr heraus welcher sich Splittete und sich auf die Panzer niederließ. Als das grelle Licht verschwand waren die Panzer kaum noch zu sehen, sie ähnelten großen bemoosten Steinen. �Omnibrain ist diese Tarnung ausreichend?� Erstaunt blickte dieser auf die Panzer �Ja Nosu mehr als ausreichend�. Nosu betrachtete Omnibrain genau, ihre beider Blicke trafen sich, beide schritten aufeinander zu. �Sie greifen an, sie kommen!� Schellte es aus den Lautsprechern, die Ruhe war vorbei und beide wurden auf einen Schlag in die Realität zurückgeholt. �Wartet bis sie in Reichweite kommen! Anschließend Division Tukson vorrücken gefolgt von leichter Infanterie, wir werden den Bulkan schon zeigen zu was wir Menschen fähig sind!�
Die Bulkan schritten über den Hügel, ihre Rüstungen glitzerten in der Abendsonne und ließ sie blutrot aussehen. Es war mal wider eine sehr imposante Erscheinung und konnte einem wahrhaftig Erfurcht einflößen. Umso mehr tat ihm Leid, was er jetzt zu tun hatte: � Zielt vor die erste Angriffswelle! Feuer Frei!�, schrie Omnibrain und die ersten Salven jagten auf den Hügel zu. Mit einem lauten Knall schlugen sie vor den Rängen der Bulkan ein und zerschmetterte die erste Angriffsreihe. Ein großer Krater, durch Explosionsgeschosse gesprengt, bereitete sich vor den Bulkan aus. Kurz darauf das Rattern der Maschinengewehre. Erschrocken zogen sich die Bulkan zurück. �Feuer einstellen!� Schrie Omnibrain.
Omnibrain kletterte auf einen Panzer und nahm ein Megaphon in die Hand �Arlak, damit habt ihr wohl nicht gerechnet! Ergebt euch und schließt euch uns an!� Auf dem Hügel erschien Arlak �Ihr habt mich überzeugt Omnibrain, aber ihr müsst mir einiges erklären!� Lachend nahm Omnibrain wieder das Megaphon in die Hand und schaltete es ein �Kommt herunter Arlak, wir werden alles Weitere in meinem Haus besprechen!� Nosu stand etwas entfernt und blickte auf Omnibrain. Sie war fasziniert von den Menschen, ihrer Technik und besonders von einem Menschen.
Alle drei trafen sich in Omnibrains Haus. Nosu ergriff das Wort �Arlak, nun habt ihr gesehen zu was die Menschen fähig sind, es ist möglich! Wir können es schaffen!� Arlak nahm einen Tiefen schluck aus seiner Feldflasche �Ihr habt recht Nosu, aber wir benötigen auch die Hilfe der Kailiptons und ich bezweifle, dass die sich uns anschließen werden.� �Ganz sicher werde sie sich nicht unter Eurer Führung einfinden aber unter der Führung Omnibrains!� Nosu grinste hämisch, sie wusste genau das Arlak es schwer fallen würde sich unterzuordnen, aber sie war noch überraschter als Arlak das Wort ergriff �Ihr habt recht Nosu, mir werden sie nicht folgen, euch auch nicht aber Omnibrain, nun liegt es an euch!� Omnibrain war erstaunt über Arlaks aussage aber er wusste das Arlak zu seinem Wort stand. �Wo kann ich die Kailiptons finden?� �Ich werde euch und mich zu ihnen Teleportieren Omnibrain, alles weitere liegt dann bei euch.� �Einverstanden Nosu bringt mich zu ihnen.�
Herakl� erreichte derweilen die Tore von Searoost. Die Stimme in seinem Kopf trieb ihn voran, sie ließ ihn nicht schlafen, nichts essen. Er war ausgehungert und hatte seit seinem Aufbruch nicht mehr geschlafen, jeder andere Mensch wäre schon längst zusammengebrochen aber die Magie des Stabes hielt ihm an leben und trieb ihn unaufhaltsam nach Paros. Es waren kaum mehr Menschliche Schritte, die sich da vollzogen. Vielmehr war er zu einer Maschine geworden. Einer Maschine, derer sich die Progmare bedienten, aber vielmehr noch eine Maschine seiner unendlichen Gier.
Die Abendsonne verschwand gerade hinter den Baumwipfeln als nach einem grellen Lichtschein Plötzlich ein Mensch und eine Aidan in der Stadt standen. Die Kailiptons waren erstaunt und wie gelähmt �Bringt mich zu eurem Anführer!� schrie Omnibrain. Die Wachen eilten herbei, Omnibrain wurde es Angst und Bange, nicht um ihn selbst sondern vielmehr um Nosu, warum hatte er sie damit hineingezogen? Aber es war jetzt keine Zeit darüber nachzudenken. Die Wachen setzten zum Angriff an, Omnibrain schaltete geistesgegenwärtig den Schildgenerator an und umschlang Nosu, die nun vom Himmel zuckenden Blitze prallten an ihnen ab ohne Schaden zu hinterlassen. Erstaunt ließen die Wachen von ihnen ab. �Bringt mich zu eurem Anführer! Es ist keine Zeit für Spielereien�. Kaum hatte Omnibrain seinen Satz geendet erschien auch schon ein Kailipton welcher ein Goldenes Gewand trug, alle anwesenden verbeugten sich von ihm. Vor Omnibrain blieb er stehen �Hallo Omnibrain, was führt euch zu uns?� Dann viel sein Blick auf Nosu �Ah, Nosu ich hätte nicht gedacht euch jemals wieder zu sehen� dabei grinste er hämisch. Omnibrain ergriff das Wort: �Nennt mir euren Namen, Ihr kennt meinen ich aber den Euren nicht� Der Kailipton wandte sich nun wieder Omnibrain zu: �Wie unhöflich von mir. Mein Name ist Frantic, ich bin Stammesführer der Kailiptons�. �Frantic, wir müssen Reden, es ist sehr dringend!� Frantic wandte sich zu seinem Gefolge �Nosu und Omnibrain sind unsere Gäste, also tötet sich nicht ohne Grund! Richtet mein Empfangszimmer her. So Omnibrain lasst uns gehen, wenn wie Ihr sagt es viel zu besprechen gibt, sollten wir schnellstens damit anfangen!� Gemeinsam schritten sie in eine große Halle. Gemälde hingen an den Wänden welche wohl die Vorfahren Frantics zeigten, dabei trugen alle ein goldenes Gewand. An einem Großen Tisch setzten sie sich hin. �So Omnibrain, nun erzählt mir was so wichtig ist, aber fasst euch kurz, ich habe nicht viel Zeit und die Lust mich mit euch zu unterhalten hält sich auch in Grenzen!�. Omnibrain nahm einen schluck Wasser welches auf dem Tisch stand. Jetzt lag es an ihm Frantic zu überzeugen. Er wusste genau, dass er nur diese eine Chance haben würde und er durfte sie nicht verpatzen. Die Sache mit dem Schild war nur ein riesengroßer Bluff gewesen und er hätte nicht einen Blitz mehr aushalten können. Er hatte Todesängste ausgestanden. Merkwürdigerweise nicht um sich, sondern um Nosu. Merkwürdig wie schnell einem jemand ans Herz wachsen kann.
Damit begann er von dem Stab und von Herakl� zu berichten. Er berichtet, wie der Stab in ihren Besitz kam, wie sie die Bulkan kennen lernten, wie sie den Stab wieder verloren und eben einfach alles; auch, dass Herakl� mit dem Stab grade unterwegs nach Paros sei. Nachdem Omnibrain endete stand Frantic das Entsetzen in sein Gesicht geschrieben. �Törichte Menschen! Es war ein großer Fehler! Wir müssen etwas unternehmen, jetzt bevor es zu spät ist!� Das war genau die Reaktion welche Omnibrain sich erhoffte und er begann von der Allianz zwischen Menschen, Bulkan und Aidan zu sprechen. �Omnibrain, ich verstehe was ihr mir sagen wollt und ihr habt Recht, es ist keine Zeit für Feindschaften untereinander! Unser vorrangiges Ziel ist die Vernichtung des Stabes! Wir werden zusammen Seite an Seite kämpfen, zumindest bis der Stab und die Progmare zerstört sind!� Erleichterung stand in Omnibrains Gesicht geschrieben. Noch machte er sich keine Gedanken darüber, dass vielleicht alles viel zu leicht gegangen war. �Wir sollten keine Zeit mehr verlieren. In 3 Tagen treffen wir uns in Laglaim, dann werden wir gemeinsam nach Paros marschieren, es liegt nun an uns die Zukunft zu ändern! Und nun geht, wir haben noch einiges vorzubereiten.� Damit beendete Omnibrain das Gespräch und verließ mit Nosu zusammen die Stadt der Kailipton in Richtung Laglaim.
Herakl� stand vor den Toren Paros�, er bestand nur noch aus Haut und Knochen, nur die Kraft des Stabes hielt ihn am Leben. �Wir sind da Herakl�, es ist nicht mehr Weit, dann bist du erlöst! Öffne das Tor, die Zeit ist Reif!� Er bot eine bemitleidenswerte Erscheinung ab, wie er vor dem noch toten Portal stand und sich nur noch mit mühe auf den Beinen halten konnte. Er stützte sich auf den Stab und der Stab saugte ihm im gleichen Atemzug das Leben aus. Es war eine Symbiose des Todes, die im Untergang einer ganzen Welt enden sollte. Mit letzter Kraft murmelte Herakl� die magischen Worte die sein Geist ihm vorgab. Seine Stimme keinen menschlichen Klang mehr, sondern vielmehr das krächzende murmeln des Todes. Aber so wie Herakle sein Leben immer weiter aushauchte so kehrte immer mehr Leben in diese Gegend. Das Riesige Tor in die Heimat der Progmare wurde aktiviert. Grellende Blitze zuckten vom Himmel, umfassten Herakl� und erlösten ihn von den Qualen dieser Welt und öffnete gleichsam die Verbindung in eine Welt, von der man nur erahnen konnte, was für Unheile auf einen zukommen würden. Es war die Zeit gekommen BiosFear auszulöschen.
Mittlerweile war vor den Toren Paros eine riesige Armee aufmarschiert. Wenn man es nicht selbst gesehen hätte würde man nicht glauben, was man hier sah. Keine Erzählung und kein Bild werden es jemals vermögen die Glorie dieses Moments einzufangen. Tausende von Streitern der neuen Allianz Redorans waren heranmarschiert. In vorderster Front standen die Elitekämpfer der Bulkans. Die ersten ahnungsvollen Sonnenstrahlen dieses Tages tauchten den Himmel in ein blutiges rot. Die Sonne ging hinter unseren Streitern auf, so dass man die Bulkans nur als Schemen ihrer selbst sah. Aus den mächtigen Schatten sprühten jedoch Augen voller Kraft und Zorn, die eine eiserne Entschlossenheit verrieten. Direkt hinter ihnen marschierten die Menschen in militärischer Perfektion. Es schien ein schier endloses Herr zu sein, dass sich mit seinen gewaltigen Panzern, die diesen Planeten auf eine Art und Weise zum zittern brachten, wie dieser sie vorher noch nie erlebt hatte. Die Flanken hatten die Kaliptons übernommen und man konnte förmlich die Spannung in der Luft spüren, die von ihnen ausging. Über alle dem schwebten die Aidan wie ein goldener Schleier. Ihr Licht schien alle von innen zu erleuchten und sie gaben der Gruppe Kraft und Hoffnung. In einem waren sich alle einig: Heute Abend würde die Entscheidung fallen. Dieser Planet gehörte ihnen und wenn die Progmare ihn wollten, dann müssten sie ihn aus ihren toten Fingern reißen.
Kapitel 8 (Das Finale)
Dann begann der Berg zu glühen und die Toren öffneten sich. Das Tor nach Paros war offen. Der Kampf konnte beginnen. Es war ein abscheuliches Gemetzel. Zwischen den kämpfenden Herrscharen konnten man immer wieder Omnibrain und die anderen Anführer erspähen die ihre Befehle durch die Menge brüllten. Aber noch schlugen sie sich wacker, denn der Übreraschungeffekt war ihrer gewesen, aber schon bald mussten sie erkennen, dass es so nicht weiter gehen konnte. Dafür waren die Progmare einfach zu stark und zu viele. Es kämpfte sich Frantic zu Omnibrain durch: So schaffen wir es nicht! Wir haben nur eine Chance. Wir müssen das Tor verriegeln, sonst werden immer mehr kommen. Nosu, kannst du uns näher heranbringen?� �Ich werde es versuchen. Der Zauber ist nicht einfach. Das Gebiet ist hart umkämpft.�
Scheinbar hatte es geklappt. Sie standen vor dem Tor. Umringt von zahlreichen Monstern, aber irgendetwas stimmte nicht. Sie wurden nicht angegriffen. Niemand rührte sich. �Schnell. Dies ist ein sehr alter Zauber und er ist sehr kraftraubend. Ich weiß nicht, wie lange ich ihn noch aufrechterhalten kann. Er nennt sich Ruhe und schützt uns vor angriffen. Aber wenn wir unsere Waffen erheben fällt der Zauber in sich zusammen.� �Ich weiß was zu tun ist�, sagte Frantic und sah dabei Nosu mit diesem merkwürdig leeren Blick an. �Wenn ich im Tor bin müsst ihr mir vertrauen, rennt einfach los. Blickt euch nicht um und rennt um jeden Preis weiter.� Dann ging alles sehr schnell. Frantic schritt durch das Tor und aktivierte seine Magie, das Schild brach zusammen und Omnibrain rannte umgeben von Zahlreichen Progamaren auf das Tor zu. Erst jetzt erkennte er das ganze Ausmaß. Nosu war nicht mehr an seiner Seite. Er rannte alleine. Frantic verband sich mit einem seltsam lautenden Zauberspruch mit dem Tor, er Omnibrain würde der einzige sein, der überleben würde. Nosu opferte sich, damit er gerettet werden konnte. So klein und doch zu so großen Taten fähig.
Als er das Tor passiert hatte tauchte er mitten auf dem Schlachtfeld neben Herakl� auf. �Was ist passiert, Omnibrain?� Plötzlich erschien um sie herum Frantic in ein merkwürdig blaues Licht gehüllt. Ich konnte das Tor leider nicht deaktivieren, aber ich kann es teilweise kontrollieren. So konnte ich dank Nosu auch Omnibrain retten. Der Kampf ist leider noch nicht zu Ende und du Omnibrain bist der Eckpfeiler dieser Allianz. Das Tor nach Paros ist nicht verschlossen, sondern nur �verstopft�. Es kommen wesentlich weniger Progmare auf diese Welt, dafür tauchen sie an verschiedenen Orten auf. Wenn ihr zusammenhaltet könnt ihr sie besiegen. Und einen kleinen Bonus habt ihr auch noch: Mich. Dadurch, dass ich dieses Tor kontrolliere kann ich euch sehr nützlich sein, denn ich kann euch teleportieren.�
Diese Schalcht hatten sie also gewonnen, auch wenn es enorme Verluste bedeutet hatte, aber die Schlacht ging weiter. Zur Ehre der gefallenen Krieger wollten sie in Laglaim riesige Statuen errichten, so dass dieser Tag niemals in Vergessenheit geraten würde.
�Omnibrain�, Herakle trat auf ihn zu, �eine Kleinigkeit bleibt aber noch: Was machen wir mit der Burg?� �Du würdest doch nicht so fragen, wenn du nicht schon längst eine Antwort hättest, oder� �Naja, wir sollten hier ständig einen Beobachtertrupp stationieren, der über Recht und Ordnung in diesem Teil wacht. Das ganze könnte ja mit gewissen Privilegien versehen werden und für besondere Kampfgruppen als Ehre fungieren.� �Ja das gefällt mir. Und um immer in Übung zu bleiben, wenn wir die Progmare einmal wieder sichten könnten wir daraus einen friedlichen Wettstreit machen. Lass uns dieses Tunier einfach Burgschlacht nennen und in 2 Wochen soll die erste Schlacht stattfinden. Ich finde die Idee sehr gut.�
Und so enden alle Erinnerungen: In der Gegenwart. Es war eine tolle Zeit mit Redoran, vielleicht die beste, aber ich bin alt geworden und mit mir mein glorreiches Reich der Redoraner. Alles hat irgendwann ein Ende, dass ist das Gesetz der Zeit. Vielleicht wird sich bald niemand mehr an uns erinnern, aber das ist nicht wichtig. Wichtig ist nur, dass es das Jetzt noch gibt und solange es Menschen, Bulkan, Aidan, Kailipton oder andere Wesen gibt, die für Recht, Ordnung und ihre Ideale kämpfen wird es auch immer eine Zukunft geben.
So ging der Mond in dieser Nacht unter und wenn man ganz genau hinhörte konnte man das leise wispern Nosus hören, die noch immer die starken auf diesem Planeten beschützt. Omnibrain hatte sie nie vergessen uns sie ihn nicht.
Schlussworte der Autoren
Das war nun das Letzte Kapitel Redorans, wir hoffen ihr hatte genau so viel Spaß beim lesen wie wir beim schreiben und hoffen BiosFear nun eine Geschichte gegeben zu haben auf welche alle Spieler auch stolz sein können. Wir wünschen euch allen noch eine schöne BiosFear Zeit, vielleicht trifft man sich auch einmal Ingame und hält den ein oder anderen Plausch.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel Sülflow alias Chearka Ron Pichler alias Omnibrain / Frantic