Der Stab Irusahts

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Inhaltsverzeichnis

Vorspann: Die Nacht

„Es ist wieder eine Nacht wie damals…“ denkt Juol, als er in den Himmel starrt, wo tausende Sterne funkelten. „…eine Nacht, so wunderschön und doch erschreckend...“ Er schaut mit ruhigen Blick auf einen riesigen Baum, wo noch deutlich die Spuren eines Chakurams zu sehen sind. „Kusura…warum nur… warum hast du mir das angetan?“ Juol wird wütend… „…das werde ich dir heimzahlen… und wenn ich mit mein Leben zahle… ICH WERDE DICH TÖTEN!!!“ Gerur, sein Labiyong, spürt die Wut, die von Juol ausgeht und fliegt zu ihm. Es lässt sich auf seiner Schulter nieder. „Gerur… du hast recht…“ Es vergehen Stunden, wo Juol lautlos auf die Kerbe im Baum schaut…

Kapitel 1: Das Camp

„Juol! Aufwachen… wir kommen zu spät!“

Juol bekommt die Augen wegen des blendenden Lichts nicht auf

„Iroka… bist du es?“

„Was machst du denn hier draußen? Willst du dich umbringen? Die Nächte in Laglamia sind eisig. Du hättest dir…“

„Jaja…“ unterbrach Juol sie „…ich bin kein kleines Kind mehr“

„Pff… hast du schon mal auf die Uhr geguckt? Wir haben halb Acht!“

„Halb…. Waaaas? Shit… ich habe schon wieder verschlafen… Herr Terqu wird mich umbringen!“

Juol und Iroka sind Schüler im Kreshuk-Camp, eine Schule, die sich auf die Ausbildung von Kailipions zu Elite-Magier spezialisiert hat. Iroka ist Juol´s beste Freundin, die beiden kennen sich schon seit ihrem ersten Lebensjahr und sind seit dem unzertrennlich.

„Ich frag mich immer wieder, wie du es nur schaffst zu verschlafen.“ sagt Iroka zu Juol.

„Geschäftsgeheimnis“ grinst Juol Iroka an.

„Gestern… diese Nacht…“

„War wie jene… ich weis, Juol… der Geruch von Verrat lag in der Luft.“ sagt Iroka.

„Hey… Iroka… Juol, wartet!“ Es ist Zeru, ein weiterer Schüler im Kreshuk-Camp.

„Zeru… schön dich zu sehen“ antwortet Iroka.

„Find ich auch, habt ihr schon das neueste gehört?“ fragt Zeru.

„Was denn?“ fragt Juol neugierig.

„Tirera… er wurde gestern von einen Schatten umgebracht!“

„EINEN SCHATTEN?“ antworten Iroka und Juol gleichzeitig.

„Ja… es war ein Wesen vom Schatten-Clan… niemand hatte es sehen können!“ sagt Zeru.

„Aber, war er nicht in Shilon, die Burg Boldin besuchen um ein paar Einkäufe zu erledigen? Da gibt es doch keine Wesen vom Schatten-Clan.“ Unterbricht Iroka Zeru.

„Ja, du hast recht. Das ist ja das, was alle so beunruhigt… Wenn die Neo-Progmaren schon die Shilon-Felder in ihren dreckigen Klauen haben, dann dauert es nicht mehr lange und Laglamia wird…“

„Schluss jetzt!“ unterbricht Rerta, der Leiter des Kreshuk-Camp, Zeru.

„Die Shilon-Felder sind bestens geschützt. Die Neo-Progmaren werden die Burg Boldin niemals stürzen können!“

„Aber…“

„Nichts aber! Nu aber ab in eure Klasse! Ihr seit so schon 10 Minuten zu spät!“

Die 3 gehen gemeinsam in ihre Klasse, wo sie Herr Terqu, Lehrer der 4 Elemente, schon mit einen fetten grinsen erwartet.

„Ach wen haben wir den da… wenn das nicht Herr Juol, Frau Iroka und der feine Herr Zeru sind. Ihr seit wieder mal zu spät!“

„Herr Terqu… ich kann es…“ Juol kann seinen Satz nicht beenden, da ein heftiges Erdbeben uhrplötzlich ganz Laglamia erschüttern lässt.

„Progmare!!! Es sind Progmare!!!“ hört man die Wache auf dem Dach des Campes schreien.

„Progmare… das ist… Kailipions… AN DIE WAFFEN!“

Es ist ein Angriff der Neo-Progmaren auf die heilige Stadt Laglamia.

„Laglamia ist für solch einen Angriff nicht gewappnet… Wir müssen Hilfe aus Great-White-Horn bekommen.“

Great-White-Horn hieß früher Derula. Derula, ein Wort der uralten Sprache des Volkes, welches Biosfear als erstes Besiedelten, bedeutet „Das gelobte Land“. Unglaublich, aber die Winterwüste Great-White-Horn war vor dem Aufprall eines riesigen Eismeteors ein blühender Garten Edens.

„Wir müssen sie zurückhalten… sie dürfen nicht die Stadt erreichen!“

„Es… es ist… es ist wie damals…“ denkt Juol als er auf einmal einen stechenden Schmerz spürt.

„Was….ahh… mein Körper… ich…“ er schaut langsam nach hinten und sieht einen Schatten. Mit letzter Kraft kann er seinen Radar, ein Hilfsmittel, womit man Wesen des Schatten-Clans sehen kann, anlegen.

„Ku…Ku…“ er fällt in Ohnmacht.

Kapitel 2: Die Progmaren greifen an

Juol wacht in einer Art Höhle langsam auf.

„Was…was war…ahh, verflucht… dieser Schmerz…wo bin ich hier?“

„Dies ist die Höhle der Kreshuk. Ich habe dich verletzt unter einen Baum gefunden.“ sagt ein mysteriöser Mann in einen schwarzen Gewand zu Juol.

„Höhle der Kreshuk?“ fragt Juol ungeduldig.

„Haha… diese ungeduldige Jugend heut so tage. Ja, Höhle der Kreshuk. Die Kreshuk sind ein uraltes Volk, welches die 5 Elemente meisterte und zugleich Meister des Nahkampfes waren.“

„Aber wer bist du überhaupt?“

„Mein Name spielt keine Rolle, aber die alten Kailiptons nennen mich Geritur.“ sagt der mysteriöse Mann.

„Geritur… du sagtest, Meister der 5 Elemente… aber mir sind nur 4 bekannt.“ sagt Juol.

„Die Finsternis… kein Wunder warum du es nicht kennst. Dieses Element ist das mächtigste von allen… ja so mächtig, dass die Kailiptons Angst haben es zu lernen, sie wollen am liebsten nichts von wissen.“ antwortet Geritur mit zittriger Stimme.

„Die Finsternis? Warum ist dies bitte das mächtigste Element? Da Zauber ich einfach etwas Feuer und die Finsternis ist besiegt.“ sagt Juol spöttisch.

„Du Narr! Das ist keine normale Finsternis… es ist das Elementare Böse! Ein Waldbrand ist dagegen nur ein Tropfen auf einen heißen Stein!“ antwortet Geritur wütend.

„Ich verstehe…“

„Lass mich deine Wunde mal ansehen.“



Während dessen beim Kreshuk-Camp.

„Sie… sie sind zu viele!“ Es ist ein schreckliches Szenario. Überall brennende Häuser, Leichen von Aidian, Bulkan, Menschen und Kailiptons.

„Wir müssen nicht mehr lange warten! Eine Truppe von 300 Elite-Kämpfer wurde bereits von Great-White-Horn zur Verteidigung von Laglamia gesendet.“

„Wir halten aber nicht mehr lange durch!“

„Ich habe eine Idee…“ sagt Rerta.

„…wir müssen unsere Kräfte vereinigen, Kailiptons!“

20 Kailiptons bildeten einen Kreis und fingen an, einen Zauberspruch zu sprechen. Rerta stand in der Mitte des Kreises und wiederholte diesen Zauberspruch mit ausgestreckten Armen. Kurze Zeit darauf gab es eine Magische Explosion. Ein Drache wurde beschworen.

„Ein Drrrrrrrrrache!“ sagt ein Antros.

„Wie kann dasssss sein?“ sagt ein anderer Antros.

„HAHAHA… als ob ein Drrrrrache mich aufhalten könnte!“ sagt spöttisch ein Teufelskönig.

Der Drache fliegt einige Meter nach vorne und lässt die Front der Progmaren in Feuer auf gehen.



Zurück in der Höhle der Kreshuk.

„Du hast Glück gehabt. Deine Wunde ist nicht tief.“ sagt Geritur zu Juol.

„Ich danke dir… aber nun muss ich gehen, meine…“

„Du Narr! Wenn du jetzt daraus gehst, bist du so gut wie tot!“ antwortet Geritur.

„Aber… was soll ich deiner Meinung nach tun?“ fragt Juol.

„Du bist noch zu schwach, um es mit einen Progmaren aufzunehmen und deine Schule wurde zerstört! Ich werde dich als mein Schüler aufnehmen.“

„Ich… dein Schüler? Aber warum ich?“

„Das ist unwichtig… du solltest dich nun ausruhen gehen, du wirst viel Energie bei deinen Training morgen benötigen.“

„Nun gut, aber was ist mit meinen Freunden? Geht es ihnen gut?“

„Tut mir leid, aber das weis ich leider nicht. Nun geh schlafen.“ sagt Geritur ungeduldig.

„Ja ja... ist schon gut…“ „Wer denkt er eigentlich wer er ist? Mich rumzukommandieren als wäre ich ein kleines Kind… aber was mich beunruhigt, ist die Tatsache, dass er nicht weis, wie es Iroka geht…“ denkt Juol.


Zurück im Kreshuk-Camp.

Der Drache hatte ordentlich Arbeit geleistet, doch der Teufelskönig war mächtiger. Nachdem er den Drachen vernichtet hatte, stürzte er sich auf die paar überlebten Kailiptons.

„Das… das ist unmöglich… wie kann ein Teufelskönig nur so mächtig sein?“

„Har Har Har… Ihr Würrrrrmerrrrr habt keine Chance gegen mich! Ich werrrrrrde euch in der Luft zerrrrrrreißen!“ sagt der Teufelskönig spöttig.

„Seht!! Es ist der Trupp aus Great-White-Horn!!“

Man könnte die Verstärkung aus Great-White-Horn schon aus hunderten Metern hören und sehen. Die mächtigen Trommeln haben schon manch einen Feind in die Flucht geschlagen, obwohl der Kampf noch gar nicht begonnen hatte und das gleißende Licht, was von den prachtvollen Meruherzogrüstungen ausging weichte jede Finsternis. Der Anblick der Glorreichen- und Berstäxte und besonders die Havocaxt des Anführers lösten in jeden Angst und Schrecken aus. Es waren die „Axtschlächter“, eine Elite-Einheit, die speziell zur Eliminierung von Progmaren ausgebildet wurde.

„Wir sind gerettet!“

Es war für die 300 Elite-Bulkan ein leichtes, die restlichen Progmaren und den Teufelskönig zu bezwingen.

„HA… das war eine spaßige Angelegenheit!“ sagte Hertur, der Anführer der Axtschlächter.

„Felther, such dir 10 Männer aus und bewache den Norden von Laglamia. Vitari, du gehst mit 10 Männer deiner Wahl nach Süden. Lorot, du mit weiteren 10 Männern nach Osten und schließlich Serti, du gehst mit 10 Männer nach Westen. LOS!“

„Jawohl Sir!“ sagen die 4 Offiziere gleichzeitig.

„Wir werden dafür Sorgen, dass kein Progmare jemals noch mal seine dreckigen Pfoten auf das Heilige Land setzt! Da habt ihr mein Wort, Isol!“

Isol ist die heiligste Person in Laglamia. Er ist der letzte Überlebende der 5 Weisen, die damals das Bündnis der 5 Rassen gründeten. Er selber ist ein sehr mächtiger Kailipton. Gerüchte besagen, das er der einzige Magier ist, der einen Zauber gefunden hat, der das Element Finsternis unschädlich macht.

„Ich werde euren Worten glauben schenken, Hertur.“

Kapitel 3: In Gedanken

Kapitel 4: Die 1. Mission

Geritur klopft an Juols Zimmertür.

„Hey! Aufstehen du faule Ratte! Dein Training wartet!“

„Ja… ist ja gut!“ antwortet Juol genervt.

Juol steht auf und zieht sich an, danach geht er nach draußen, wo Geritur schon auf ihn wartet.

„Ahh Juol, da bist du ja endlich. Bevor wir mit den Training beginnen, möchte ich wissen, ob du weist, was das Mana ist.“

„Aber selbstverständlich…das Mana ist eine magische Energie, welche sich in unseren ganzen Körper befindet. Das Mana wird dazu benötigt, Zauber zu wirken, aber, es ist nur begrenzt in unseren Körper. Sobald es aufgebraucht worden ist, können wir nicht mehr zaubern, was in einen Kampf unser sicherer tot bedeuten würde. Dies kann man aber mit Mana Tränken verhindern. Mana Tränke bestehen aus magischem Wasser, welches den Mana Haushalt im Körper wieder normalisiert. Darum spricht man auch oft vom heiligen Wasser, wenn man über Mana redet.“

„Sehr gut. Die Grundzauber wie Manaschild, Steinlanze, Sternenfeuer und Kugelblitz solltest du können. Also gut, nehme diese Grundausrüstung, sie wird bei deinen heutigen Training wichtig sein.“

Geritur gibt Juol ein komplettes Hurrikane-Set und einen Scharfen Stab.

„Danke…. aber wie genau wird mein Training stattfinden?“

„Nun mal nicht so hastig Junge. Benutz dieses Gerät hier. Damit kannst du Aufgaben von Personen auf ganz Biosfear entfangen. Wenn du immer 20 Quests erledigt hast, dann komm zu mir, ich habe dann etwas Besonderes für dich. Verstanden?“



Geritur gibt Juol einen Missionsapperat.

„Ja, verstanden…“

Juol benutzt den Missionsapperat.

„Und Juol, was hast du zu erledigen?“

„Ich muss die Gewölbe von Dekadun von einem verfluchten Rundsägenkrieger befreien.“

„Gut Junge, nehme diesen Zonenwarp. Du musst ihn in die Hand nehmen und einfach nur an Dekadun denken und sofort wirst du dort hin gewarpt.“

„Ok…“

Juol nimmt den Warp, denkt an Dekadun und warpt weg. In Dekadun macht er sich direkt auf den Weg.

„Pfui… ich hasse Spinnen… bah… hmm… wie gut dass ich Sternenfeuer habe… hehehe… verbrennt alle…“

Juol sieht einen großen blinkenden Brocken auf dem Boden liegen.

„Was ist den das? Ein… ein Topas! Es ist tatsächlich ein Topas!“



Während dessen in Laglamia.

„Ich hoffe, Juol geht es gut…“

„Mach dir nicht so viele Sorgen, Iroka. Juol ist der beste Schüler in diesen Camp…“

„Ach Zeru… aber was ist, wenn ihn die Progmaren entführt haben… was ist, wenn er einer von ihnen wird?“

„Das wird schon nicht geschehen…“

„Iroka! Zeru! Ich habe Neuigkeiten! Ein junger Kailipton, von etwa 15 Jahren, wurde in Dekadun gesichtet.“

„Das… das ist Juol! Los Zeru, gib mir deine Hand!“

Zeru macht dies direkt und die beiden warpen blitzartig weg.

„Ich hoffe, es geht alles gut…“

„Habt keine Angst, Rerta. Sie sind zwar noch sehr jung, aber keineswegs unerfahren.“

„Ihr habt Recht, Isol.“


„Sag mir, Zwerg, wo ist der verfluchte!“

„Hahaha… eher krepiere ich, bevor ich es euch sage!“

„Nun gut, dann muss ich unangenehm werden.“

Juol holt ein Messer raus, was einen blauweißen Schimmer hat.

„Wenn dir deine Arme und Beine lieb sind, sagst du es mir lieber!“

„Du bluffst nur!“

Juol setzt das Messer an und schneidet ein winzig kleines Stück Fleisch heraus.

„Glaubst du es jetzt noch, das ich bluffe?“

„Ah… verfluchter Kailipton… ok, ich sage es dir. Er ist im 2. Stockwerk. Nun geh! Geh in dein Verderben!“

Juol will grade den Zwerg mit einer Steinlanze durchbohren, als er auf einmal Iroka hört.

„Juol! Tu es nicht!“

Juol dreht sich um.

„Iro… Iroka! Bist du es?“

„Ja…“

Die beiden fallen sich in die Arme.

„Hey Juol…“

„Zeru… du auch hier?“

Die beiden schlagen ihre Hände leicht gegeneinander.

„Sieht so aus oder? Aber was machst du denn hier in Dekadun ganz alleine?“

„Ich muss einen verfluchten Rundsägenkrieger töten… der macht seit geraumer Zeit die 2. Ebene von Dekadun unsicher.“

„Na dann, lass dieses Monster mal töten gehen!“

„Pff… Immer diese Jungs… nur töten im Kopf.“ murmelt Iroka.

„Das hab ich gehört!“ sagt Juol spöttisch.

Das Furiteh Trio nennen viele andere Kailiptons die drei. Furiteh heißt „Die Unstoppbaren“ und ist Altkailiptisch.

Die 3 finden den verfluchten Rundsägenkrieger.

„Hey, du eckelhafter Mutant. Deine Zeit ist gekommen! Du wirst heute hier sterben!“

„HAHAHAHAHA! Das ich nicht lache, ihr Würmer wollt mich tö…“

Juol hat den Rundsägenkrieger mit einer Steinlanze durchbohrt.

„Ups… da war ich etwas zu voreilig…“

„Du hättest ihn wenigstens ausreden lassen können…“

„Ach Iroka… nu ist es zu spät.“

„Jo… hehehe.“

Die 3 fangen alle samt an zu lachen.



Kapitel 5: Der Stab mit der allmächtigen Macht?

„Der Stab! Der Stab! Er hat die Macht, die allmächtige Macht…“

Juol wacht schweißgebadet auf.

„Ein… ein Alptraum… aber… irgendwas…“

Juol hört jemanden an seiner Zimmertür klopfen.

„Juol… Ich bin es, Iroka.“

Juol springt blitzartig auf und will sich was anziehen, da er sonst nur in Boxershorts da stehen würde.

„Hehe… ich guck dir schon nichts weg und außerdem find ich dich eigentlich süß.“

Juol läuft Tomaten Rot an.

„I… Iroka…“

„Ja?“

„Kennst du einen Stab… einen mit einer allmächtigen Macht?“

„Eine allmächtige Macht? Nicht das ich wüsste. Warum fragst du?“

„Ach… egal, ist unwichtig.“ „Wenn es nur so wäre.“ denkst Juol.

„Na ja, komm. Zieh dir erstmal was an, in Boxershorts kämpft es sich nicht so gut, obwohl mir der Anblick gefällt.“

Juol wird noch roter. Er zieht sich an, holt seine Sachen und geht mit Iroka zu Zeru.


„Na wen haben wir den da… unser Traumpaar Iroka und Juol.“

„Halt deine Klappe, Zeru!“

„Hehe, na ja. Was gibt es heut zu tun?“

„Also… als erstes muss ich erst mal mit Rerta reden…“

„Rerta? Wieso das?“ fragt Iroka erstaunt.

„Ach egal… ich muss ihn was fragen… danach müssen wir…“

Juol benutzt seinen Missionsapperat.

„…den König der Kampfriesen eliminieren… Als Belohnung bekommen wir einen… einen OPAL!“

„Einen Opal? Krass!“ sagt Zeru.

„Den kannste ja deinen Schatzi schenken…“

Iroka guckt Juol böse an.

„…deinen Schatzi Iroka.“

Juol und Iroka laufen bei rot an.

„Zeru, halt deine Klappe! Sonst stopf ich sie dir!“ sagt Juol böse.

„Hehe… na ja, dann lass mal losgehen, damit ihr beiden heut Abend noch viel Zeit habt…“

„Jetzt reicht es!“

Juol will Zeru eine reinhauen, doch er weicht aus und Juol schlägt Rerta, der hinter Zeru steht.

„Oh… mist…“

Zeru fängt an zu lachen.

„Du bist echt der dümmste Kailipton in ganz Laglamia.“

„Re… Rerta… es… es tut mir Leid. Ich wollte Zeru treffen.“

Juol wirft Zeru einen giftigen Blick zu.

„Oh oh… wenn Blicke töten könnten.“

„Ist schon gut, Juol.“ sagt Rerta

„Ach ja… Rerta… ich muss dich was fragen, aber unter 4 Augen.“

„Ist gut, dann treffen wir uns in 20 Minuten in meinen Büro.“

Rerta warpt weg.

„Jojo?“

„Hmm? Was ist Iro?“

„Oho… Nun gibt ihr euch schon Spitznamen… wie…“

Zeru wird von Juol geschlagen.

„Damit eins klar ist! Die Spitznamen haben wir uns schon im Sandkasten gegeben gehabt!“

Juol geht in Richtung Kreshuk-Camp. Iroka rennt ihn hinterher und hackt ihren Arm in Juols Arm ein. Zeru bleibt bewusstlos auf dem Boden liegen.

„Jojo?“

„Ja?“

„Ich… ich… ach egal.“

Juol läuft rot an. Als sie beim Kreshuk-Camp ankommen, geht Juol allein in Rertas Büro.

„Ah Juol, seit ihr nun doch zusammen… du und Iroka?“

Juol läuft wiederholt rot an und denkt: „Verdammt… warum denken heute alle, dass ich mit Iro zusammen bin… sie ist zwar süß… sehr süß… aber… aber…“

„Ich versteh… aber was ist dein Anliegen, dass du mit mir reden möchtest?“

„Ich hatte heute einen Alptraum, aber war so real… wie eine Vision.“

„Und was hast du gesehen?“

„Nichts… doch… eine dunkle Tempelkammer… aber da war noch eine unheimliche Stimme.“

„Und was hat diese gesagt?“

„Ich weiß nicht so genau… es ging um einen Stab… ein Stab mit einer allmächtigen Macht…“

„Kann es sein? Nein! Das darf nicht sein!“

„Rerta… was meinst du?“

„Es geht um folgendes… vor ca. 200 Jahren…“



„Da ist sie! Die letzte Kammer“

„Gut… heute werden wir es beenden… endlich wird Hulgitera frei sein!“

Hulgitera ist der alte Name von Biosfear.

„Ja…wir werden es schaffen!“

Die beiden mysteriösen Männer treten in eine Art Grabkammer eines alten Tempels ein.

„Irusaht! Du wirst diese Nacht nicht überleben! Deine Schreckensherrschaft ist vorbei!“

„Har har har! aus dir spricht ein Narr, Juol!“

„Das glaubst auch nur du!“

Eine schwarze Aura umgibt auf einmal Irusaht.

„Ha… die Macht der Finsternis… lächerlich!“

Der Mann, der auch Juol heißt, schießt einen weißen Blitz ab, der Irusaht trifft.

„WAAAAS? Das… das kann nicht sein… aber meine Macht wird weiter leben!“

Irusaht fängt an einen Zauberspruch zu murmeln, kurze Zeit danach leuchtet sein Stab schwarz auf. Irusaht stirbt kurze Zeit danach.

„Er ist tot! Hulgitera ist frei!“



„Wenn es dieser Stab ist… der Stab von den Dämon, den dein Uhrgroßvater getötet hat… dann fängt es wieder von neu an…“

„I… Ich muss weg!“

Juol läuft weg, mit einen Gesicht, als ob er einen Geist gesehen hätte.

„Jojo! Warte doch!“

Iroka läuft Juol hinterher.

„Was… was ist den mit dir los?“

„Es… es… egal…“

„Was ist den nun mit der Quest?“

„Die verschieben wir auf morgen… ich geh nach Hause!“

„Ich… ich komm mit!“



„Erzählst du mir nun, was los ist?“ fragt Iroka, als die beiden in Juols Zimmer sind.

„Es war so…“ Juol erzählt Iroka alles.

„Das… das klingt überhaupt nicht gut…“

Die beiden sitzen dann ohne ein Wort zu sagen auf Juols Bett. Iroka schläft nach einiger Zeit ein und liegt mit ihren Kopf auf Juols Schoss. Juol schläft nach einiger Zeit auch ein.


Kapitel 6: Der Brief

Iroka wacht langsam auf.

„… ich bin wohl eingeschlafen… er sieht so süß aus, wenn er schläft…“

Iroka weckt Juol vorsichtig auf.

„Hey du… guten morgen du Schlafmütze.“

Juol gähnt erstmal kräftig und guckt Iroka dann verwirrt an.

„I…Iro… was machst du den hier?“

„Hehe… ich bin anscheinend auf deinen Schoß eingeschlafen…“

„Echt? Oh…“

„Jojo?“

„Ja?“

„Ich… ich glaub… ich hab mich in dich…“

Auf einmal knallt die Tür auf und Zeru stürmt herein.

„Juol… es ist was… oh… Iroka, du bist ja auch da… ich wusste es! Juol, du bist aber auch einer… hattet ihr auch schön Spaß gehabt?“

Juol und Iroka laufen rot an.

„Zeru… sie hat nur hier geschlafen, mehr nicht!“

„Jaaaaa… schon klar.“

„Ach, hat eh keinen Sinn mit dir zu reden… aber was willst du eigentlich hier?“

„Es ist schrecklich, der alte Isol… er wurde ermordet!“

„WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAS? I… Isol? Das… das…“

„Das ist grauenvoll… nun sind alle 5 tot…“ sagt Iroka erschrocken.

„Ja… aber das ist noch nicht alles… da war auch noch ein Brief… der an DICH gehen soll!“

Zeru gibt Juol einen Brief. Dort steht mit Blut geschrieben: An Juol Zuriki. Juol macht den Brief auf und er liest ihn laut vor.

„Wenn der Schatten das Land verdeckt, wird der Dämon zurückkehren. Nur der eine kann dies verhindern…“

„Schatten? Dämon? Das klingt überhaupt nicht gut…“ sagt Zeru.

„Moment, da steht noch was… aber ganz klein und in einer anderen Schrift… DAMALS HAB ICH DICH AM LEBEN GELASSEN… DOCH DAS WAR EIN FEHLER, DIESMAL WERDE ICH MEINEN FEHLER VON DAMALS KORRIGIEREN!!! … Kusura…“

„Ku… Kusura? Dein Bruder?“

„Er ist nicht mehr mein Bruder… er ist ein Dämon!“

„Wir sollten den Brief unbedingt Rerta zeigen…“ sagt Zeru.

„Du…du hast recht…“

Die drei bilden einen Kreis und warpen auf einmal weg. Als sie im Kreshuk-Camp ankommen, stürmen sie in Rertas Büro.

„Rerta! Du… du musst dir diesen Brief durchlesen!“

„Juol... was ist? Diesen Brief? Ja… Moment.“

Rerta liest sich den Brief durch.

„Das ist nicht gut…“

„Was hat das zu bedeuten?“ fragt Juol ungeduldig.

„Ich… ich weiß es nicht genau… ich werde darüber nachdenken… geht ihr erstmal nach Hause Kinder…“

„Ok…“

Die drei gehen aus Rertas Büro raus.

„Wenn das war ist, dann geht es tatsächlich wieder los… das ist überhaupt nicht gut…“ denkt Rerta.


„Na ja… ich geh auch erstmal nach Hause… hab noch was Wichtiges zu erledigen.“

„Ok Zeru, man sieht sich…“

Zeru warpt weg.

„Und was machen wir jetzt?“

„Lass erstmal zu mir nach Hause gehen…“

Juol und Iroka gehen langsam in Richtung Juols Haus.

„Jojo… ich muss dir was sagen…“

„Was denn?“

„Ich…“

Iroka wird rot.

„… ich hab mich in dich verliebt.“

Juol bleibt stehen und wird auch rot.

„Ich… ich mich in dich auch, glaub ich…“

Die beiden schauen sich in die Augen. Dann küssen sie sich.

„Hmm, hat er es nun doch geschafft… ich glaub ich lasse die beiden jetzt lieber alleine…“ denkt sich Geritur, der Juol und Iroka von der ferne beobachtet.



„Wir müssen den Jungen holen!“ sagt eine gruselige Gestalt.

„Er hat großes Potential!“

„Ja… mehr als sein Bruder!“

Kapitel 7: Rotes Mana? Was ist hier los?

„Es sind zu viele… und dann noch diese verfluchten 5 Neo-Progmaren Kailiptons… IRUSAHT!!! DU VERFLUCHTER BASTARD!!!“

Juol wacht völlig verschwitzt auf. Er hatte wieder eine Vision.

„Iroka! Wach auf… ich… ich muss mit dir reden.“ sagt Juol, während er Iroka, die neben ihn liegt, langsam aufweckt.

„Jojo… was ist denn?“

„Ich… ich hatte wieder eine Vision…“

„Und was hast du gesehen?“

„Ein Schlachtfeld… und ich habe einen mysteriösen Mann reden hören… er sprach von 5 Neo-Progmaren Kailiptons… und was noch viel schlimmer ist, von Irusaht.“

„Neo… Neo-Progmaren Kailiptons? Da… das hört sich überhaupt nicht gut an…“


„Es ist also soweit… Juol muss vorbereitet werden…“ sagt Geritur, der von draußen den beiden lauscht.


„Was sollen wir jetzt machen?“ fragt Iroka.

„Ich… ich wei…“

Plötzlich kommt Geritur in Juols Zimmer reingestürmt.

„Ge… Geritur? Was machst du hier?“

„Juol… es ist soweit… dein Training bei mir beginnt.“

„Training beginnt? Hat es nicht schon längst begonnen?“

„Nein… das war nur um die Zeit tot zuschlagen… Juol, komm mit, ich erkläre dir alles auf den Weg…“

„Auf den Weg? Wohin wollen wir und Iroka soll mit!“

„Ja, Ok, nun aber los, es bleibt nicht mehr viel Zeit.“


Juol und Iroka machen sich fertig und gehen mit Geritur.

„So… nun erklär mir das alles… warum… warum hab ich diese Visionen, und wer ist Irusaht?“

„Juol, hast du dich in manchen Situationen mal ziemlich stark gefüllt?“

„Ich… ich weiß nicht was du meinst…“

Geritur lässt einen gewaltigen Strahl auf Juol ab, dieser durchbohrt ihn.

„JUOL!!!“

„Wa… Warum hast du das getan?“

„Siehe hin, du wurdest von meinen Strahl durchbohrt… siehst du das rote Mana?“

„Ro… rote Mana… und… meine Wunde… sie ist weg!“

Unglaublich, aber ein rotes Mana hat die Wunde von Juol umkreist und verschlossen. Noch nicht mal eine Narbe ist zu sehen.

„Wie… wie geht das?“

„Vor 15 Jahren wurde Laglamia von den Neo-Progmaren angegriffen… es war wie vor kurzen, nur mit den Unterschied, das diese Schlacht von einen Dämon angeführt wurde. Dieser Dämon war ein genetisch Veränderter Teufelsbote… seine Macht war unglaublich. Dein Vater, damals der mächtigste Kailipton, konnte mit einer Technik, die ihn fast das Leben raubte, diesen Dämon in ein neugeborenes Kind versiegeln… dieses Kind warst DU!“

„I… Ich habe einen Dämon in mir?“

„Ja… und dieses rote Mana, es ist SEIN Mana… anscheinend lassen Augenblicke wie dein eigentlicher Tod zu, das sich das Sigel lockert und somit das Mana von ihn dir zur Benutzung steht… doch du kannst es noch nicht richtig kontrollieren.“

„Und wer ist Irusaht?“

„Irusaht… er war ein verstoßender Kailipton Elite-Krieger… er war der erste und einzige Kailipton, der je die Macht der Finsternis beherrschte… dein Uhrgroßvater hat damals Irusaht getötet… er hatte als einziger einen Zauber gegen die Finsternis gefunden… doch er hat eins vergessen. Er hat die Seele von Irusaht nicht versiegelt! Nun sieht es so aus, als ob Irusaht wieder zurück ist.“

„Hat Isol nicht als einziger diesen Zauber gefunden gehabt?“

„Nein… es war Juol, dein Uhrgroßvater.“

„Und was ist mit meinen Bruder?“

„Ich… ich weiß es nicht… aber er hat sich scheinbar Irusahts Seite angeschlossen… und ist hinter dir her!“

„Hinter mir? Wie… wieso?“

„Ich… ich weiß es nicht… das was wir aber nun machen müssen, ist dich zu Trainieren… du musst die Macht des Dämons kontrollieren können!“

„Gut… aber wieso?“

„Deine Vision von heute Morgen…“

„Du.. du meinst doch nicht?“

„Doch… genau das!“

„Aber was kann ich machen?“

„Du… du… ich weiß es nicht… aber dein Vater hat diesen Dämon nicht umsonst in dir versiegelt… er hatte was geahnt…“

„Aber was?“

„Das werden wir wohl oder übel erst später herausfinden…“

„Gut… aber wohin gehen wir?“

„Wir gehen zu einen versteckten Portal, das uns an eine sichere Stelle warpt, wo du und Iroka ungestört trainieren könnt…“

„Moment! Zeru muss noch mit!“

„Er ist schon dort…“

„Schon dort…. ok… dann mal Los!“ sagt Juol entschlossen. „Ich weiß zwar nicht, wer dieser Geritur ist… und was diese ganze Sache soll… aber mir bleibt wohl keine andere Wahl.“ denkt sich Juol.


Als Juol, Iroka und Geritur das Portal erreichen, sieht man ein kurzen aufblitzen. Die 3 sind weggewarpt.


Kapitel 8: Die Schatten Replikation

An einem weiteren Portal leuchtet ein grelles Licht auf.

„Hey… da seid ihr beiden ja. Hast du sie doch noch rechtzeitig gefunden, großer Bruder.“

Juol, Iroka und Geritur sind in einer Lichtung irgendwo in einen Wald in Biosfear angekommen.

„Jo.“

„Zeru… äh… großer Bruder…?“

„Hehe… stimmt ja, wusstest du ja noch gar nicht. Geritur ist mein Bruder.“

„Das erklärt auch, warum du schon hier bist…“

„Jo… und wie geht’s euch beiden? Hattet ihr gestern Abend auch viel Spaß?“

Juol wird Tomaten-Rot.

„Alter… nerv mich nicht! Ich muss sowieso noch mit dir unter 4 Augen reden…“

„Das kann warten!“ sagt Geritur „Wir müssen schleunigst mit den Training beginnen!“

„Ok…“

„Also, als erstes, Juol, versuch einmal deinen kompletten Mana Vorrat zu verbrauchen.“

„Ok…“

Juol fängt an sich zu konzentrieren. Danach hört man ihn was schreien.

„SA DE ITE ME KARA!“

Ein riesiger Tornado fegt über das Land. Er ist wirklich gigantisch.

„Heftig…“

„Er ist wirklich gut…“

„Ich… ich bin… leer…“

Juol ist schwer am atmen und fällt auf die Knie.

„So… nun… STIRB!“

Geritur lässt einen riesigen Blitz direkt auf Juol fliegen. Dieser bekommt Todesangst.

„Ich… ich habe kein Mana mehr… wenn ich nichts unternehme, werde ich sterben!“

Plötzlich umgibt Juol eine rote Aura.

„Was… was ist das für eine Kraft? Und was ist das? Fliegt der Blitz nun mit Zeitlupe auf mich? Egal… ich muss ihn ausweichen!“

Juol weicht den Blitz mit ungeheurer Geschwindigkeit aus.

„Er… er ist wahnsinnig schnell…“

„WAS SOLLTE DAS!! Warum greifst du mich an?“

„Merkst du nicht, was für eine unglaubliche Kraft du besitzt?“

„Ja… es, es ist… krass!“

„Jop, und diese Kraft muss du lernen zu kontrollieren, nur dazu muss man sie verstehen, und das habe selbst ich noch nicht!“

Juol schaut auf seine Hände und danach auf den Rest seines Körpers. Er ist erstaunt von seiner roten Aura.

„Na ja, ich werde dir aber nun erstmal eine neue Technik zeigen und beibringen.“

Geritur fängt an sich zu konzentrieren und sagt kurze Zeit danach einen Zauberspruch.

„NA RESHU DERITOH!!!“

Eine kleine Rauschwolke erscheint und danach eine perfekte Kopie von Geritur.

„WOHA! Was… was ist das?“

„Das, Junge, ist eine Replikation von mir, aber keine einfache Kopie. Dies hier, ist eine eigenständig Lebende Kopie von mir, ein lebendes Wesen! Darum nennt man diese Art von Replikation auch Schatten Replikation. Aber du musst auf passen, sobald die Kopie einen Schlag abbekommt…“ Geritur lässt ein Blitz auf die Kopie fliegen. „… löst sie sich wieder in Rauch auf.“

„Du sagtest, diese Art von Replikation… gibt es auch verschiedene andere Arten?“

„Ja, aber diese sind schon in längst vergessener Zeit. Aber die Schatten Replikation ist die mächtigste, darum ist die auch eine verbotene Technik.“

„Ich verstehe…“

„Aber genug geredet… probiere du es mal. Als erstes musst du dich konzentrieren, danach musst du dir vor deinem inneren Auge eine Kopie von dir vorstellen, wenn du das hast, musst du „na reshu deritoh“ sagen. Versuch es.“

„Ok.“

Juol fängt an sich zu konzentrieren. Danach sagt er den Zauberspruch auf.

„NA RESHU DERITOH!“

Eine Rauchwolke erscheint und darauf eine perfekte Kopie.

„JEA!!! Ich hab es geschafft!“

„Perfekt! Doch das schwere an dieser Technik ist, das man nicht nur eine Replikation machen kann, sondern mehrere! Ich zum Beispiel kann 3 Stück machen!“

„3… Stück?“

„Ja… aber nun erstmal Schluss mit dem Training, wir sollten nun erstmal uns ausruhen gehen.“

„Ok… Zeru?“

„Jo großer Replikation Meister?“

„Haha… sehr witzig… komm mal mit, ich muss mit dir reden…“

„Hmm ok…“

Juol geht mit Zeru zu einem Wasserfall.


„Ähm… Zeru?“

„Jo, was ist denn nun? Stress mit Iroka, warst du gestern nicht gut genug?“

„Alter… willste noch eine?“

„Nee lass mal.“

„Nein… ähm… hast du… nunja… noch ein… also…“

„Nen Gummi?“ Zeru fängt an zu lachen.

Juol läuft rot an.

„Das ist nicht witzig! Nun ja, mein letztes… oder eher einziges wurde gestern gebraucht…“

„Hehe… Alter, natürlich hab ich noch ein paar davon… in meinem Zimmer drüben in der Hütte…“

„Wieso hast du eigentlich welche?“

„Man weiß nie.“ sagt Zeru, während er zu grinsen anfängt.


Kapitel 9: 3 Jahre? So lang?

„Juol… er… er ist weg… es war Irusaht!“


Juol wacht schweißgebadet auf.

„Diese… diese Visionen machen mich fertig…“ denk Juol sich.

„Aber was hat nun diese zu bedeuten… es… es war Iroka… aber von wen oder was hat sie geredet…“

„Juol? Du bist schon wach?“ fragt Iroka verschlafen.

„Hey du…“ Juol lächelt sie an und tut so, als nichts wäre.

„Was ist den mit dir los… du guckst, als ob irgendeiner gestorben wär…“

„Ach, es ist nicht… ich hab mir nur die ganze Sache noch mal durch den Kopf gehen lassen.“

„Na dann…“

Iroka streift mir ihrer Hand durch Juols braunes Haar. Es ist schon eher ein Wunder, den Juol hat als einziger männlicher Kailipton braune Haare.

„Mach dich nicht verrückt, ich bin sicher, es ist alles anders als alle glauben.“

„Hm…“ grummelt Juol. „Ich hoffe es ist zum Guten anders… diese Visionen machen mir Angst…“ denkt Juol.

Juol und Iroka sehen wie die Zimmertür aufgeht.

„Hey ihr beiden Turteltäubchen… los, aufstehen. Wir müssen heute im Training ziemlich weiterkommen.“

Es ist Zeru. Er kommt in das Zimmer rein und setzt sich aufs Bett.

„Hm… Juol, was ich dich schon immer mal fragen wollte… warum hast du als einziger braune Haare?“

„Ich weiß das selber nicht… vielleicht liegt es am Dämon in mir… außerdem, was machst du hier! Könntest du deine vier Buchstaben bitte nach draußen bewegen, damit wir uns umziehen könnten?“ faucht Juol Zeru böse an.

„Ähm… ja ist ja schon gut… ich steh eh nicht so darauf, dich nackt zu sehen…“ sagt Zeru, während er rückwärts rausgeht.

„Dieser Junge bringt mich noch um…“ sagt Juol zu Iroka.

„Hehe… ach ich find ihn irgendwie lustig, oder könntest du dir das Leben noch ohne ihn vorstellen?“

„Oh ja…“ grinst Juol Iroka an.

„*******.“

Die beiden fangen an zu lachen.


„Ah da seit ihr ja endlich…“

„Jo, womit fangen wir heute an?“

„Also, das Training wir so die nächste Zeit stattfinden. Juol, du Trainierst mit mir, wir werden schon die Macht des Dämons in dir kontrolliert bekommen. Zeru, für dich habe ich einen besonderen Lehrer besorgt…“

Eine mysteriöse Person, die ein Buch namens „Flirt Paradies“ liest, kommt zu der Gruppe.

„… das ist Kartuso, einer der besten Juruts die es gibt…“

„Jurut? Was ist das?“

„Bekommt ihr denn gar nichts mehr in der Schule gelehrt? Ein Jurut ist ein Elite-Kailipton. Unter ihn gibt es noch den Gerut, das ist der rangniedrigste Kailipton, so wir ihr, und noch den Chunut. Der Chunut ist meistens ein Gruppenleiter von Genut Gruppen.“

„Achso… also wir sind Genuts?“

„Ja. So nun zurück zum Training, du Iroka, du wirst Training bei einer der 3 Junnins haben, und zwar bei Terusa.“

„T… Terusa… sie ist die legendäre Heilerin…“

„Also wenn ich das nun verstanden habe, werden wir nun getrennt Trainieren…“

„Ja, aber nicht nur das. Wir werden uns auch für 3 Jahre trennen!“

„W… Wie trennen…“

„Iroka wird mit Terusa und Zeru mit Kartuso an einen anderen Ort gehen. So können alle ungestört trainieren, was auch wichtig ist.“

„3 Jahre… das ist verdammt lang…“

„Ja, und das ab heute! Verabschiedet euch noch… ihr werdet euch so schnell nicht mehr wieder sehen.“

„Ich… ich werd dich vermissen…“

„Ich dich auch… ich liebe dich.“

Juol und Iroka umarmen sich.

„Hey Juol…“ Zeru flüstert Juol was ins Ohr.

Juol wird rot.

„Also du spinnst echt…“

„Hehe… mach es gut, altes Haus… und wenn die 3 Jahre um sind, kannste verdammt noch mal deine krasse rote Aura kontrollieren!“

„Wird gemacht…“

Juol und Zeru schlagen ihre Fäuste gegeneinander.

„Also… dann mal los!“

Geritur, Terusa und Kartuso murmeln einen Zauberspruch auf, kurze Zeit darauf sind Iroka, Terusa, Zeru und Kartuso weg gewarpt.


„Progmare! Sie sind wieder da!“

„Was? Mir müssen Hertur bescheit sagen…“

„Wie viele sind es?“

„Ca. 500 Stück!“

„Soldat, benutz diesen Warp und sag den General Hertur bescheid, dass die Progmaren von Norden an wieder angreifen!“

„Jawohl, Oberleutnant Felther!“

Der Bulk warpt weg. Auf dem Hauptplatz angekommen, rennt er sofort zu Hertur.

„Sir… Sir… die Progmaren… sie greifen von Norden mit einer Armee von ca. 500 Mann an!“

„Ah… gibt es mal wieder was zum kaputt hauen… Rerturos!“

„Ja Sir?“

„Wir gehen mit 100 Mann nach Norden!“

„Zu Befehl Sir!“

Als die kleine Armee mit Hertur im Norden ankommt, beginnt auch direkt die Schlacht.

„Arr… diese miesen Progmaren, verschwindet aus diesen Heiligen Land!“



„Also gut Juol. Dir sind ja nun 5 Elemente der Magie bekannt oder?“

„Ja… Stein, Blitz, Feuer, Wind und… und Finsternis!“

„Genau… es wird Zeit, dir das 6. Element zu verraten… es ist das einzige Element, das die Finsternis besiegen kann… dein Uhrgroßvater hatte es endeckt und als einziger Kailipton jemals gemeistert.“

„Ein… ein 6. Element?“

„Ja… das Licht! Das Elementare Licht, oder auch das weiße Element genannt. Du musst es lernen, du bist der einzige der es jemals lernen kann.“

„Ich… warum ich?“

„Du trägst das Blut von deinen Uhrgroßvater in dir… nur du kannst es lernen!“

„Nun gut… aber wie? Du sagtest doch, das nur er es konnte!“

„Ja und deshalb müssen wir auch an den Ort gehen, wo er diese Macht das letzte Mal benutzt hat… an Irusahts Todesplatz… der Tempel der Kreshuk!“



„Har Har! Wir haben die Progmaren in die Flucht geschlagen!“

„Was ist das?“

„Es… es ist ein Seelenreaper!“

„Aber kein normaler… er ist wie der Teufelskönig damals eine Art Führer Klasse!“

„HAHAHAHAHA! Ich werrrrrde euch Würrrrrmer in der Luft zerrrrreißen!“

„Pff… nur über meine Leiche!“ sagt Hertur, während er seine rechte Hand nach vorne streckt und mit seiner linken Hand über seiner rechten Hand rumfuchtelt.

„GEGEN MICH HAST DU KEINE CHANCE!“

Ein kleiner, blau leuchtender Ball hat sich auf Herturs rechten Hand gebildet. Er rennt auf den Seelenreaper los.

„Harrrrr kleinerrrrr Bulk, ist dirrrr dein Leben nicht mehrrrrr lieb?“

Kurz bevor Hertur den Seelenreaper erreicht, schreit er laut „REGARO!“ und drückt den Ball gegen den Seelenreaper. Dieser explodiert in ganz viele kleine Fetzen.



Kapitel 10: Der Tempel der Kreshuk… man ist das staubig hier!

„Essss isssst nicht guuuuut, dassss errrr denn Jungen diessssse Technik zeigen will!“

„Jaaaa… wirrrrr sssssssollten ihn nun holen!“

„Aber nein! Wenn er diese Technik beherrscht bringt er uns nur viel mehr!“

„Aberrrr errrr wirrrrd auch schwerrrerrrr zu fangen seeeeein!“

„Vertraut mir!“

„Ok… wirrrr warrrrrten noch!“



„Also gut Juol, reiche mir deine Hand, wir warpen jetzt direkt zum Kreshuk-Tempel!“

„Ok!“

Juol reicht Geritur eine Hand und warpt kurze Zeit darauf weg. Sie kommen kurz vor einen

Uhralten Gewölbe an, was schon eher an einer Ruine erinnert.

„Ok Juol… von hier an musst du alleine weiter gehen!“

„O…Ok… aber was muss ich machen?“

„Einfach nur die Augen offen halten.“

„Na dann…“

Juol geht in das Gewölbe rein. Drinnen angekommen geht er langsam weiter. Überall an den

Wänden sind komische Schriftzeichen, aber auch Bilder, die anscheinend die alte Rasse Kreshuk darstellen sollen. Sie waren anscheinend mächtige Magier, die aber auch mit einen Schwert oder einer Axt umzugehen wussten. Juol schaut sich weiter um. Er fürchtet sich vor diesen Gewölbe, denn es liegen auch überall Skelette rum. Plötzlich bleibt er stehen. Sein Instinkt sagt ihn, dass hinter dieser großen Tür, welche vor ihm ist, etwas Böses lauert. Er nimmt seine ganze Mut zusammen, und geht in die Kammer rein. In der Mitte der Kammer steht ein blau leuchtendes Monster. Er hat dieses Wesen noch nie gesehen. Es sieht aus wie zu groß gewordener Schakal, aber unter dem blauen leuchten sieht man deutlich eine braune Farbe. Außerdem trägt er 2 riesige Klingen.

„Was… was ist das für ein Wesen?“ denkt Juol.

„Harrr… nun schicken sie schon einen Jungen… können sich keine Juruten mehr leisten…“

„Wer… wer oder was bist du?“

„Wer… hahaha… wer ich bin? Ich bin Grutitel, ein Todesschakal! Und nun mach dich bereit,

kleiner Gerut! Bereit zu sterben!“

„T… Todesschakal?“

Der Todesschakal stürmt auf Juol los. Juol kann ihn im letzten Moment noch ausweichen,

aber der Todesschakal hat ihn trotzdem noch erwischt.

„Ah… mist… das brennt.“

„Hahaha… diese Klingen sind vergiftet!“

„Was… verdammt!“

Juol nimmt den Kampf gegen den Todesschakal auf.

„STIRB DU MONSTER!“

Er macht eine Steinlanze und sagt danach direkt: „SA DE ITE ME KARA!“ worauf hin ein

Tornado erscheint, der den Todesschakal in fetzen reißt. Nachdem der Schakal gestorben ist,

hört Juol eine Stimme flüstern. Diese sagt: „Greduk letura me unos katu.“

„Diese Sprache… sie… sie kommt mir bekannt vor… aber natürlich!“

Es ist Altkaliptisch und heißt soviel wie „Die erste Kammer ist gesäubert.“ Eine Tür, die vor

Juol ist, geht auf. Juol geht hindurch und geht den Gang entlang. Dabei sieht er auf einer

Wand ein Bild von einem Kreshuk mit einer Axt in der Hand, die in Regenbogenfarben

leuchtet. Scheinbar konnten mächtige Kreshuk ihre Waffen auch verzaubern. Er geht weiter

und sieht eine weitere riesige Tür vor sich.

„Diesmal ist etwas Mächtigeres da drinnen…“

Er geht in die Kammer rein. In der Mitte steht ein Monster, das wie der Dupe Rack Harpoon

aussieht, jedoch doppelt so groß ist.

„Ok… und wer bist du?“

Der Dupe dreht sich um und fängt an böse zu grinsen.

„Har… ein Junge hat es tatsächlich geschafft Grutitel zu töten. Ich bin Dupe Hakeo Harpoon!

Ich bin der stärkere der 2 Dupe Brüdern!“

„Der… der stärkere?“

Juol bekommt Angst.

„Nun gut! Was Grutitel nicht geschafft hat, werde ich nun zu Ende bringen! Stirb, elendes

Kind!“

Der Dupe rennt auf Juol los und trifft ihn direkt. Juol fliegt gegen die nächste Wand und

spuckt Blut.

„Er… er ist stark...“

„Hahaha… mich wirst du nie besiegen!“

„Hmm… sei dir da mal nicht so sicher!“

Juol rafft sich wieder auf und rennt auf den Dupe los.

„Was ist mir dir, ist dir dein Leben nicht mehr lieb, oder warum rennst du auf mich los?“

Er rennt weiter und schlägt den Dupe mit seinen Zauberstab einmal gegen den Fuß und sagt

dabei „Feuer…“. Danach gegen das Bein und sagt dabei „…Wasser…“. Dann schlägt er ihn

gegen seinen Oberkörper und sagt „…Stein…“. Und schließlich gegen den Kopf und sagt

„…Wind!“. Die Stellen fangen bei dem Dupe an zu leuchten. Der Fuß rot, das Bein blau, der

Oberkörper grau und der Kopf weiß.

„Nun werde ich dir einen Geheimen Zauber zeigen, der mir damals mein Vater beigebracht

hatte!“

Juol faltet seine Hände in einander und sagt: „FERU WASTRE STONIER WIRDLE!“. Der

Dupe fliegt einen Meter in die Luft und explodiert.

„Puh… das ich diesen Zauber der 4 Elemente benutzen musste…“

Man hört wieder ein flüstern was „Greduk letura me duos katu“ sagt. Das heißt „Die zweite

Kammer ist gesäubert.“. Wieder geht eine Tür auf und Juol geht hindurch. Nach einen langen

Weg erreicht er eine weitere Tür. Davor liegt jedoch ein Buch. Juol hebt es auf und macht es

und blättert die letzte beschriebene Seite auf.

„Wir sind jetzt vor der vorletzten Kammer. Juol ist immer noch fest entschlossen, es heute zu

Ende zu bringen. Ah… dieser verfluchte Dupe hat uns ordentlich zugesetzt, wir sind nur noch

10 von ursprünglichen 30 Mann! So, ich muss jetzt Schluss machen, Juol will weiter.“

„Hmm… eine Tagebuch von einen Begleiter von der Gruppe, mit der mein Uhrgroßvater

Irusaht eliminieren wollte.“

Juol geht durch die nächste Tür. Als er sieht, was diesmal in der Mitte der Kammer lauert,

will er direkt wieder raus. Es ist ein Khan, aber nicht der Khan, wie er in Dekaran zu finden

ist, nein, es ist ein Khan, mit blauer Haut und einer gigantischen Schreiaxt.

„Ich hab schon auf dich gewartet, Juol!“

„W… woher kennst du meinen Namen und wer oder was bist du?“

„Ha… ich habe dich schon die ganze Zeit beobachtet und ich muss sagen, du bist sehr

talentiert! Aber zu deiner Frage zurück. Ich bin Fistelutha, der Uhrvater der Khan. Und nun, junger Mann, wirst du sterben!“

„I…“

Der Khan schlägt Juol mit seiner Axt gegen die Wand.

„Das… das tut verdammt…. weh.“

Juol spuckt Blut aus und rafft sich auf.

„Wie… wie soll ich ihn besiegen?“

Juol will grade zu einem Tornado ansetzen, wird aber sofort wieder zu Boden geschlagen.

„Wenn… wenn das so weiter geht, werde ich sterben!“

Als Juol wieder aufstehen will, tretet der Khan ihn weg. Juol spuckt wieder Blut.

„Ich… ich…“

„Nun stirb!“

Der Khan nimmt seine Axt und schwingt diese nach oben. Plötzlich umgibt Juol die rote Aura. Er steht im letzten Moment auf und schlägt den Khan die Axt aus der Hand.

„Waaas? Woher kommt diese unglaubliche Macht?“

„Es ist vorbei mit dir!“

Juol faltet seine Hände zusammen und sagt „NA RESHU DERITOH!!!“. Zwei perfekte Kopien von Juol erscheinen und umzingeln den Khan.

„Die… die Schatten Replikation?“

Die drei Juols falten alle ihre Hände zusammen und konzentrieren sich kurz. Danach schreien sie „SA DE ITE ME KARA!“ und drei riesige Tornados fliegen auf den Khan zu, welche ihn in tausend Stücke zerfetzen. Danach hört man wieder das flüstern, welches „Greduk letura me trios katu“ sagt. Dies heißt so viel wie „Die dritte Kammer ist gesäubert.“. Und wieder geht eine Tür auf, doch diesmal steht Juol nicht in einen Gang, sondern direkt in der vierten Kammer. Juol geht bis zur Mitte dieser Kammer, wo eine Person sitzt. Diese fängt sofort an mit ihn zu reden.

„Gut gemacht Juol, in dir steckt wahrlich Potential. Du hast Sachen alleine gemeistert, die andere nicht in einer Gruppe von 100 Mann geschafft hatten.“

„Ja… es war aber auch ziemlich schwer.“ Und das war es auch wirklich. Juol blutet überall.

„Nun denn, du bist hier, um den Zauber deines Uhrgroßvaters zu finden, nicht war?“

„Ja…“

„Ich besitze seine Schriftrolle und sollte sie solange aufbewahren, bis du hier erscheinst. Doch bevor ich sie dir gebe, muss ich dich fragen, wie erreicht man wahre Macht?“

„Indem man täglich hart trainiert, würde ich sagen.“

„Du meinst also, wenn man für sich alleine kämpft?“ Juol verstummt.

„Juol… wenn du nur für dich alleine kämpft, wirst du nie stark werden. Hast du Personen, die dir in deinen Leben wichtig sind?“

Juol überlegt kurz.

„Wenn eine Person für eine andere Person kämpft, die für diese wichtig ist… dann wird sie die wahre Stärke erlangen. Merke dir das. Und nun nimm diese Schriftrolle und geh.“ Juol nimmt die Schriftrolle und geht den Weg, den er gekommen ist zurück. Während er zurück geht, denkt er über die Worte der mysteriösen Person nach. Draußen angekommen wartet auch schon Geritur.

„Ah… du hast es also geschafft… meine Güte siehst du aus… du brauchst dringend neue Klamotten! Ist… ist das die Schriftrolle von deinen Uhrgroßvater?“

„Ja… ja das ist sie.“

„Wunderbar… reich mir deine Hand, wir warpen wieder zurück… dort werden wir erstmal deine Wunden heilen und… um uns um dein Klamotten Problem kümmern…“ Juol sah schon lustig aus. Seine Kleidung war halb zerfetzt, er könnte praktisch ohne Kleidung rumlaufen, es würde genau so viel bringen.

„Ok…“

Juol reicht ihn die Hand und warpt weg.


Kapitel 11: Wie Kreshuk... Was ist mit meinen Körper los?

„Derrrr Junge issst wirrrrrrklich guuuut!“

„Jaaaaa errrr hat die alten Krrrrreeeshuk Wächterrrrr ganz einfach alleine eliminierrrrrt!“

„Ich sagte ja, dass wir noch etwas warten sollten.“

„Aberrr wie lang noch?“

„Gibt ihn noch 3 Jahre.“

„3 Jahrrrrre? Dassss isssst eine lange Zeit!“

„Ja, aber es wird sich lohnen! Vertraut mir!“



Juol und Geritur sind wieder zurück im Versteck.

„Was… was ist mit mir los… mir… mir ist so schwindelig…“

„Juol? Wurdest du von den Todesschakal getroffen?“

„Wo… woher weiß du von den…“

Juol fängt an zu Husten und spuckt Blut. Außerdem schwitzt er ziemlich stark.

„Ja… ich wurde…. getroffen.“

„Das ist nicht gut… sein Gift ist schon ziemlich lange in deinen Körper…“

„Ich… ich…“

Juol fällt in Ohnmacht.

„Mist… ich muss mich beeilen! Sonst wird der Junge sterben…“

Geritur rennt ihn die Hütte und mixt dort ein Gegengift an.



„Nein Zeru! Nicht so… versuch ein bisschen mehr Mana rein zu bringen, wird es gleich stärker!“

„Ok…“



„Iroka… siehst du diese Pflanze?“

„Jap…“

„Das ist eine Pflanze speziell gegen Wundinfektionen. Wenn du daraus einen Trank machst,

dient es auch wunderbar zur Ersten Hilfe.“

„Ok…“



„So… das Gegengift ist fertig… nun aber schnell.“

Geritur rennt wieder raus zu Juol.

„Juol… du musst das hier trinken… danach wird es dir besser gehen.“

Geritur hält das kleine Flächschen mit den Gegengift an Juols Mund und schüttet ein es

langsam rein. Danach bringt Geritur Juol in sein Zimmer und legt ihn auf sein Bett.

„Ich hoffe, dass es noch nicht zu spät war…“


„Du musst dich hingeben… der Macht… du bist kein Kailipton mehr… also wehre dich

nicht! Es wird alles viel besser!“

Juol wacht schweißgebadet nach ca. 3 Stunden auf. Verwirrt geht er zu Geritur.

„Juol, du bist… was…“

„Geritur… was ist los?“

„Du… hattest du nicht braune Augen?“

„Ja.. hab ich… also warum hatte?“

„Weil du blaue Augen hast… und überhaupt… du siehst anders aus…“

„Wie anders?“

Juol rennt zu einem Spiegel um sich anzusehen.

„Das…“

Juol sieht in der Tat anders aus. Er hat blaue Augen, seine Harre sind nun Hellbraun und sein

ganzer Körperbau ist anders. Er sieht durchtrainiert aus.

„Ge… Geritur… so was macht doch kein Gift der Welt oder?“

„Nein… und bestimmt nicht das Gift des Todesschakals… vielleicht…“

„Ich hatte so einen komischen Traum… eine Stimme meinte, meine Tage als Kailipton sind

vorbei… was hat das zu bedeuten?“

„Also doch… das ist höchst interessant und auch gut… dein Urgroßvater ist schon einer…“

„Was… was meinst du?“

„Juol, diese Person in der vierten Kammer im Kreshuk-Tempel, dein Urgroßvater hat ihr

gesagt, sie soll ein Zauber auf dich aussprechen, einen sehr mächtigen. Ich dachte immer, es

wäre nur ein Gerücht, aber es gibt ihn wirklich…“

„WAS!“

„Juol, du bist kein Kailipton mehr, du bist nun der letzte einer Uralten Rasse… du bist der

letzte Kreshuk! Es war also nicht das Gift, was dich so fertig gemacht hat, es war der Zauber

deines Urgroßvaters! Vor ca. 20 Jahren ging das Gerücht rum, dass man jede beliebige Person

mit einen Zauberspruch in einen Kreshuk verwandeln kann… aber ich hielte es wie gesagt nur

für eine Gerücht…“

„Wie… wie ein Kreshuk…“

„Das erklärt, warum du nun anders aussiehst… die Kreshuk hatten alle blaue Augen, helles

Haar und einen durchtrainierten Körperbau. Die Augen von den Kreshuk hatten aber auch

eine spezielle Fähigkeit… du kannst die Attacken des Feindes voraussehen und somit

rechtzeitig ausweichen, was für dich auch kein Problem ist, da die Kreshuk eine Nahkampf

und gleichzeitig Magier Rasse sind.“

„Das… das kann ich irgendwie nicht glauben…“

„Hehe… pass auf, ich Beweis es dir.“

Geritur geht zu einem Wandschrank und holt ein mysteriöses Kurzschwert raus.

„Dies ist eine Kreshuk Waffe. Es gab früher die Schwert Kreshuk, welche besonders schnell

und Geschick waren und die Axt Kreshuk, welche ziemlich stark waren. Da ich nur ein

Kreshuk Schwert besitze, musst du wohl ein Schwert Kreshuk werden.“

„Hmm…“

Geritur gibt Juol das Schwert.

„Sehr interessant… dein Stil wie du die Waffe hältst ist perfekt… hmm warte mal.“

Geritur murmelt irgendwas und plötzlich erscheint ein fliegender Teufelskönig.

„So Juol, töte diesen fliegenden Teufelskönig…“

„Ok…“

Juol rennt mit wahnsinniger Geschwindigkeit auf den fliegenden Teufelskönig zu. Kurz bevor

er ankommt, macht er einen riesigen Sprung nach oben und schießt einen Kugelblitz auf den

fliegenden Teufelskönig. Im Fall schlitzt Juol den fliegenden Teufelskönig mit dem Schwert

auf. Danach macht er einen kleinen Sprung zur Seite, rennt wiederholt auf den fliegenden

Teufelskönig zu, schlitzt einmal mit dem Schwert den Bauch des fliegenden Teufelskönig auf,

duckt sich und schlägt den fliegenden Teufelskönig mit einem Kinnhacken in die Luft. Darauf

hin springt er hinterher, zieht sich an dem fliegenden Teufelskönig hoch, schlägt den Fuß, das

Bein, den Oberkörper und den Kopf einmal, drückt sich vom fliegenden Teufelskönig ab und

schreit „FERU WASTRE STONIER WIRDLE!“. Der fliegende Teufelskönig fängt an zu

leuchten und explodiert dann. Juol landet sicher wieder auf dem Boden und geht zu Geritur,

der seinen Augen nicht traut.

„Diese Kraft… ich kann mich an diese Kraft gewöhnen…“

„Juol… dass war… ich bin Sprachlos… die Kreshuk waren echt eine Mächtige Rasse…“

„Hmm… ich brauch dringend neue Klamotten… Roben stehen mir nicht… vor allem, wenn

sie so zerfetzt sind, das ich gleich halbnackt rumlaufen kann…“

„Du… du wurdest noch nicht mal von den fliegenden Teufelskönig gekratzt oder?“

„Nö… der kam ja gar nicht dazu.“

Juol fängt an zu Lachen.

„Na ja… ich habe noch magische Stoffe im Haus, daraus kannst du dir was schneidern.“

„Hmm… zeig mal.“

Juol und Geritur gehen in die Hütte. Geritur zeigt Juol die Stoffe, worauf hin Juol anfängt

zu grinsen.

„Ja, dann fang ich mal an.“

Juol geht mit schwarzen und blauen Stoff nach draußen und warpt sich in eine Stadt. Dort

lässt er sich von einem Schneider eine blaue, kurze Hose und ein schwarzes T-Shirt

schneidern. Mit seinem neuen Outfit warpt er wieder zurück.

„Hey Geritur… wie seh ich aus?“

„Tztztz… diese Jugend, alles richtet sich nach den Aussehen…“

„Joa…“

Juol grinst.

„Du weist schon, dass deine Kleidung, dank des magischen Stoffes aus dem sie besteht, so

hart wie Stahl ist?“

„Hm… jetzt schon…“

„Trottel…“

Juol und Geritur fangen beide an zu Lachen.



„Unglaublich issst derrrrr Junge…“

„Jaaaaaaaaaaaaaaaaaa…“


Kapitel 12: Gleich 3 neue Techniken? Die Schriftrolle von Juols Urgroßvater.

Juol liegt auf dem Waldboden und schläft. Er hat die ganze Nacht seine neuen Kräfte getestet,

indem er auf Bäume geklettert ist und von Baum zu Baum gesprungen ist. Er hat alles getötet,

was mehr als 2 Beine hat und hat dabei eine neue Combo herausgefunden. Man mag ihn

vielleicht für verrückt halten, denn diese Combo ist halsbrecherisch, aber er hatte nun mal

Langeweile und ein Progmare, der am Spähen war, hat ihn gestört. Juol hat dann kurzer Hand

ihn einfach in die Luft geworfen, ist hinterher gesprungen, hat ihn nach unten geschlagen,

kurz vor dem Aufprall mit einer Steinlanze, die aus den Boden schoss, aufgespießt und ist

Kopfüber runter gefallen und hat ihn das Schwert in den Bauch gerammt. Eigentlich hätte es

auch ein einfacher Tornado getan, aber ihn war halt wie gesagt langweilig.

„Ey du Schlafmütze. AUFWACHEN!“

„Hmm… ja… ich hab grad so schön geschlafen…“

„Tz… da schläft der hier im Wald, wo er doch ein schönes weiches Bett ein paar Meter

weiter hat.“

„Ach, lass mich doch…“

„Pf… na los, aufstehen, ich hab dir eine neue Technik zu zeigen.“

Die Wörter „neue Technik“ lösen in Juol Freude aus, sodass er sofort aufspringt.

„Neue Technik? Welche denn?“

„Immer mit der Ruhe… lass erstmal zurück zur Hütte gehen und was essen.“

„Pah… essen… wer braucht schon essen, wenn man ne neue Technik erlernen kann.“

„Diese Jungend von heute.“

Geritur geht Kopfschüttelt mit Juol zurück zur Hütte.


„Also gut, pass gut auf.“

Geritur fängt an sich zu konzentrieren. Danach beißt er sich in den Finger und berührt den

Boden, dabei sagt er „KUCHOREMI ZETA“. Eine Rauchwolke erscheint und in ihr ist ein

Fuchs.

„Ein… ein Fuchs? Wie geht den das?“

„Das, Junge, ist die Beschwörungs-Technik, normaler Weise können nur die Aidian diese

Technik mit Hilfe von Beschwörungssteinen, doch die Grundlage dieser Steine lag auf dieser

Technik. Die Kreshuk, wie du dir sicher denken kannst, haben diese Technik erfunden. Sie ist,

wie alle Techniken die ich dir beigebracht habe, eine, für die moderne Welt, geheime Technik

die nur mächtige Kailipton beherrschen. Als erstes musst du diese Schriftrolle hier mit deinen

Blut unterschreiben und einen Handabdruck aus Blut draufstempeln.“

„Ok…“

Juol beißt sich in den Finger und unterschreibt die Rolle mit seinem Blut, danach macht er seinen

Handabdruck drauf.

„Ok, nun ist der Teil geschafft und wir kommen zum eigentlichen Teil. Um diese Technik zu

machen, musst du dich erstmal konzentrieren und dein Mana sammeln. Danach beißt du dir in

den Finger, weil dein Blut für diese Technik benötigt wird. Danach berührst du den Boden

und sagst „KUCHOREMI ZETA“. Der Rest geschieht automatisch. Probier es mal.“

Juol konzentriert sich kurze Zeit, danach beißt er sich in den Finger und berührt den Boden.

Eine Rauchwolke erscheint, wo jedoch nur ein kleines Fuchsjunges drinnen liegt.

„Gib mir einen Keks, dann spiel ich mit dir.“ sagt das Fuchsjunges.

„Und ich dachte, du wärst ein Naturtalent…“

„De… der kleine Fuchs kann reden?“

„Ach ja, hatte ich ganz vergessen dir zu sagen. Die von uns beschworenen Kreaturen können

ALLE sprechen.“

„Das ist echt kurios…“

„Nenn es, wie du es willst. Aber Juol, hast du eigentlich mal einmal in die Schriftrolle deines Urgroßvaters geschaut?“

„Ähm… sollte ich?“

„Du… stellst du dich nur so blöd an oder bist du es?“

„Sorry, aber ich war die ganze Zeit damit beschäftigt, meine neue Kraft zu testen.“

„Hol die Rolle!“

„Ist ja gut…“

Juol geht in die Hütte rein und holt die Rolle seines Urgroßvaters aus seinen Zimmer, danach

geht er wieder raus zu Geritur.

„Ok, nun öffne sie.“

„Zu Befehl…“

Juol öffnet die Schriftrolle, worauf gleich eine weiße Aura aus der Schriftrolle entweicht und

in Juol fliegt. „Was… was war den das?“

„Keine Ahnung… wahrscheinlich ein weiterer Zauberspruch deines Urgroßvaters.“

Juol liest sich den Text in der Schriftrolle durch.


Lieber Juol,

du hast also meine Schriftrolle von Sotarlis erhalten. Gut, dass ist wunderbar. Du fragst dich

sicher, wie kann ich 100 Jahre vorher wissen, das mein Enkel Juol heißt, oder? Ja, das ist und

wird mein Betriebsgeheimnis bleiben. Nein, Spaß beiseite, es geht um ein wirklich ernstes

Thema. Irusaht ist zurück und wird wiederholt versuchen, Biosfear zu erobern. Das musst du verhindern. Mit der Aura, die aus dieser Schriftrolle entweicht ist und nun in dir drinnen ist,

verfügst du nun über das Wissen, das 6. Element zu zaubern, das Licht! Dieses Element ist das einzige, was gegen die Finsternis von Irusaht ankommt.

Nun möchte ich dir erklären, wie du deinen Tornado verbessern kannst. Versuche einmal,

etwas Licht rein zu bringen und benutze den Zauberspruch „SA DE LERA ITE ME KARA“

statt „SA DE ITE ME KARA“. Dadurch zauberst du einen Lichttornado, mit einer noch viel

zerstörerischeren Kraft als der der normale Tornado.

Also Juol, ich hoffe, dass du nun endgültig Irusaht den Gar ausmachst. Ganz Biosfear liegt in

deinen Händen.

Dein Urgroßvater Juol


Juol legt die Schriftrolle beiseite und geht ein paar Schritte von Geritur weg. Danach lässt er

einen gewaltigen weißen Blitz auf den nächsten Baum fliegen. Der Baum zerfetzt in 1000

Stücke und Juol und Geritur schauen sich gegenseitig an.

„Du… du beherrschst diese Technik kurz nach den Lesen dieser Schriftrolle?“

„Tja, ich bin wohl doch ein Naturtalent, aber warte mal, es kommt noch besser.“

Juol konzentriert sich ganz kurz und sagt „SA DE LERA ITE ME KARA!“. Kurze Zeit

darauf saust ein gewaltiger weißer Tornado über das Land.

„Bin ich gut oder bin ich gut?“

„Pf… diese Jugend…“

Juol fängt an laut zu lachen.

„Bist ja nur neidisch.“

Daraufhin streckt Juol die Zunge raus.

„Manchmal frage ich mich, ob du wirklich schon 15 bist…“



Kapitel 13: Kampf in Shilon: Der Kriegsriese.

Juol liegt wach in seinem Bett und überlegt.

„Ich frag mich, wie es Iroka geht… hab sie so lang nicht mehr gesehen…“

Juol steht auf, um sich anzuziehen.

„…ach… ich vermiss sie so…“

Juol hört ein Klopfen an der Zimmertür.

„Ey Juol, auf… ach du bist ja schon halb angezogen…“

Geritur verstummt, als er ein kreisförmiges Zeichen rund um Juols Bauchnabel sieht.

„Hmm? Was ist denn?“

„Ach nichts… los, mach dich fertig, wir haben heute was Besonderes vor.“

„Ok…“

Geritur geht aus Juols Zimmer. Nach etwa 5 Minuten kommt Juol nach draußen, wo Geritur

schon auf ihn wartet.

„So, bevor wir losgehen, bitte ich dich, dein T-Shirt mal auszuziehen und dann dein Mana zu

sammeln.

„Was soll das bringen? Stehst du nun auf mich oder wie?“

„Mach es einfach!“

„Ja ja…“

Juol zieht sein T-Shirt aus und fängt an sich zu konzentrieren. Auf einmal bildet sich wieder

das kreisförmige Zeichen um Juols Bauchnabel. Geritur geht näher um sich es genau

anzusehen.

„Das ist also das Siegel, womit der Dämon in Juol festgehalten wird. Kein Wunder warum er

die Macht des Dämons nicht kontrollieren kann… es ist ja noch komplett geschlossen…“ denkt

Geritur.

„Na dann will ich es mal etwas lockern.“

Auf Geriturs Fingerspitzen bilden sich kleine Flammen.

„FÜRA FLA DE RAA!“ schreit er, während er mit gespreizten Fingern genau auf das Zeichen

um Juols Bauchnabel schlägt. Juol fliegt ein paar Meter zurück.

„WAS SOLLTE DEN DAS!“ brüllt er Geritur an.

Das Zeichen auf Juols Bauch verschwindet.

„Erklär ich dir später.“

Juol knurrt leise.

„Nu zieh dein T-Shirt mal wieder an, wir wollen los.“

„Ok… aber wohin?“

„Nach Shilon. Dort werden wir deine Kräfte mal gegen eine echte Bedrohung testen. Der

Kriegsriese sorgt dort mal wieder für Unruhe.“

„Der Kriegsriese…“

Juol wird wütend. Er hat mit 12 Jahren einen sehr guten Freund verloren, der Kriegsriese hatte

ihn umgebracht.

„Ok… dann mal los.“

Juol und Geritur warpen nach Shilon.


Als sie in Shilon ankommen, kommt direkt ein Leutnant der Burgwache auf zieh zu.

„Zum Glück, Geritur… du bist unsere Rettung… unsere stärksten Männer sind nach Searoost

gegangen, um dort die Progmaren etwas zu dezimieren. Nun kam aber dieser Kriegsriese…“

„Halt, halt… ich werde mich um diesen Kriegsriesen nicht kümmern.“

„Aber… aber wer dann?“

Geritur guckt auf Juol hinab.

„Dieser kleine junge Mann?“

Juol ist wirklich klein für sein Alter, wenn er Glück hatte, war er 1,70 Meter groß.

„Hey, hey… ich bin zwar klein…“

„Er hat ungeheure Kräfte!“

„Ist das der…“

„Ja, ist er!“

Juol guckt Geritur dumm an.

„Wovon ihr auch immer redet… verschiebt es auf später, wir sollten nun uns erstmal um den

Kriegsriesen kümmern.“

„Du hast Recht. Lotaris, wo habt ihr den Kriegsriesen das letzte Mal gesehen?“

„In der Nähe des Ostausganges der Burg Boldin.“

Die Burg Boldin ist der Stolz Shilons. Manche nennen sie auch „Burg der Verwegenen“,

warum ist unbekannt.

„Ok Junge, dann lass mal los.“

„Ok…“

Juol und Geritur gehen zur Burg Boldin. Auf den Weg dahin, tötet Juol alles, was 4 Beine hat,

fliegt oder extrem sabbert.

„Musst du die ganzen armen Dinos umbringen?“

„Die nerven… und stinken gewaltig!“

„Pff… Moment, was war das?!“

„Wie?“

„Da… der Kriegsriese!“

Juol und Geritur sehen den Kriegsriesen, wie er gerade 2 ca. 12 Jährige Menschen in der

Mangel hat.

„Ey du stinkender Bastard! Lass die kleinen in Ruhe und leg dich mit mir an!“

„Hahahahaha! Du kleiner Wurm willst etwas gegen mich ausrichten? Moment, dich kenn ich

doch, du bist doch der Freund von diesem kleinen Bengel… Ja, ich erinnere mich noch gut

daran, wie er geschrieen hatte… ich hab mich köstlich Amüsiert.“

„Du elendes…“

Um Juol bildet sich die rote Aura wieder.

„Oh… scheinbar lassen starke Emotion wie Wut die Kraft des Dämons frei.“ denkt sich Geritur.

„STIRB DU MISTVIEH!“

Juol rennt mit hoher Geschwindigkeit auf den Kriegsriese zu. Dieser schießt seine Raketen

auf Juol.

„Was… was ist das… ich sehe vorher, wo die Raketen aufkommen… „Die Augen von den

Kreshuk hatten aber auch eine spezielle Fähigkeit… du kannst die Attacken des Feindes

voraussehen“ genau… das hatte Geritur mir mal erzählt… na dann…“

Juol weicht jede Rakete aus.

„Was ist er… wieso kann er meinen Raketen ausweichen… ich… ich muss was machen,

sonst ist es vorbei mit mir…“

Juol rennt weiter auf den Kriegsriese zu, doch kurz bevor er ankommt, schlägt der Kriegsriese

ihn zurück.

„Ha… es ist nutzlos!“

Juol fliegt ca. 10 Meter zurück. Er steht wieder auf, als ob nie etwas gewesen wäre.

„Nicht schlecht, aber nicht gut genug!“

Juol faltet die Hände ineinander und schreit „NA RESHU DERITOH!!!“. Darauf hin

erscheinen 3 Replikationen von Juol.

„ANGRIFF!“

„Das… woher kann er diese Technik?“

Die 4 Juols rennen auf den Kriegsriesen zu. Dieser erwischt 2 von ihnen und lacht dreckig.

„Ha… lächerlich!“

„Sei dir da nicht so sicher!“

Die letzte verbleibende Kopie von Juol wirft Juol auf den Kriegsriesen. Er bemerkt erst zu

spät, das die 1. beiden Klone nur Ablenkung waren. Juol fliegt mit hoher Geschwindigkeit auf

den Kriegsriesen zu, dreht sich in der Luft einmal um und tretet ihn weg. Juol rennt hinterher

und schlägt ihn auf halben Flugweg nach oben. Juol springt hinterher, umarmt den Kriegsriesen,

bildet in der linken Hand einen Feuerball und in der rechten Hand einen Blitz, dreht sich mit

den Kriegsriesen um, stößt sich von ihn ab und katapultiert ihn mit Hilfe des Feuerballs und

des Blitzes Richtung Boden. Der Kriegsriese knallt mit den Kopf zuerst auf den Boden auf,

bleibt Ohnmächtig auf den Boden liegen und Juol schneidet ihn den Kopf mit Hilfe seines

Schwertes ab.

„Juol… gut gemacht, aber was das jetzt nicht über…“

Geritur verstummt.

„Was… was ist?“

„Da… da hinten bei den Kindern…. das…“

„Solang ist es her, kleiner Bruder, solang. Ich habe die Schreie unserer Eltern genossen. Wie

Mutter um Gnade gefleht hat…“

„KUSURA! Geh von den Kindern weg!“

„Was? Diese kleinen Drecksblagen?“

Kusura tötet die beiden kleinen Menschenkinder.


Kapitel 14: Kampf in Shilon: Juols Bruder... "Was ist das für ein Flügel?"

„Du… du… du dreckiger Bastard!“

„HAHAHAHA! Hast du diesen Schrei gehört? Diesen Schrei der Furcht und des Schmerzes!“

Um Juol bildet sich eine riesige Menge des roten Manas.

„Wieso… wieso tötest du diese unschuldigen, kleinen Kinder…“

„Soll ich es dir echt sagen?“

„WIESO! Wieso tötest du einfach… einfach Leute, die dir nichts getan haben…“

„HAHAHA! Sie nerven mich! Und ich finde ihre Schrei amüsant!“

„Du… du widerlicher, dreckiger, kleiner BASTARD!“

„HA! Was willst du Wurm gegen mich ausrichten? Du hast diese Kinder genau wie unsere

Eltern einfach verrecken lassen!“

„Sei still…“

„Du bist und bleibst ein Versager…“

„SEI STILL!“

„Ich habe mich in dir getäuscht, kleiner, schwacher Bruder!“

„SEI ENDLICH STILL!“

Juols rotes Mana fängt an, sich an seinen Rücken zu konzentrieren.

„Ha, du willst mir vorschreiben, was ich zu tun habe?“

Kusura schaut auf die Leichen der kleinen Menschen und spuckt drauf. Als Juol das sieht,

wird er noch wütender. Das Mana auf seinen Rücken fängt an, die Gestalt eines Flügels

anzunehmen.

„Das, das ist nicht gut…“ denkt Geritur.

„Du kleiner Wurm hast doch nicht wirklich vor, gegen mich anzutreten…“

„ICH HABE GESAGT DU SOLLST STILL SEIN! DU SOLLST DEIN VERFLUCHTES

MA.UL ENTLICH HALTEN!“

„Ist ja süß...“ „Hm… die Tatsache, das Juol nun ein Kreshuk ist, macht mir weniger Sorgen,

aber das er anscheinend die Kraft des Dämons kontrollieren kann… das schon eher.“ denkt

Kusura.

Juol fängt an zu brüllen.

„Ich werde heute Rache nehmen! RACHE FÜR MEINE ELTERN!“

Juol rennt auf Kusura zu.

„Was soll das werden? Willst du schon so früh sterben?“

„HALT DEIN VERDAMMTES MA.UL!“

„Du willst es ja nicht anders…“

Kusura lässt einen Blitz auf Juol los. Dieser trifft ihn direkt.

„JUOL! Moment…“

„Waa…“

Eine Rauchwolke erscheint und kurze Zeit darauf wird Kusura durch Juol, der hinter ihn steht,

durch die Gegend gekickt.

„Wie… wie um alles in der Welt hast du so schnell eine Schatten Replikation hergestellt…“

„SEI ENDLICH STILL DU VERDAMMTER BASTARD!“

Juol rennt den fliegenden Kusura hinterher. Dieser fängt im Flug an, Juol zu attackieren.

Steinlanzen schießen aus der Erde, aber Juol weicht jede aus.

„Ha… zu langsam!“

Kusura lässt einen Blitz auf Juol ab. Dieser schlägt im letzten Moment seinen Flügel und kann

so ausweichen.

„Er ist verdammt schnell!“ sagt Geritur.

Kusura dreht sich in der Luft um und landet auf den Füßen. Als er wieder nach oben gucken

will, sieht er, das 3 Feuerbälle auf ihn fliegen. Er weicht diese mit einen Sprung aus, doch in

in der Luft befindet sich auch Juol. Dieser will Kusura wegkicken, doch er wehrt den Tritt

einfach mit den Händen ab. Danach lässt er einen Feuerball los und Juol fliegt durch die

Gegend. Siegessicher landet Kusura auf den Boden, sieht jedoch Juol zu spät. Dieser

katapultiert Kusura mit einem Blitz gegen die Mauern der Burg Boldin, welche dadurch einen

Riss bekommen haben.

„Wieder eine Schatten… nein… er hat eindeutig Brand Spuren meines Feuerballs… er ist

verdammt schnell!“ denkt Kusura.

„Ich hab dich doch…“

„DU SOLLST DEIN VERDAMMTES MA.UL HALTEN DU BASTARD!“

Von einen in den anderen Moment ist Juol ist Juol bei Kusura und prügelt auf ihn ein.

„Wenn du es nicht hältst, dann stopf ich es dir eben!“

Juol schlägt so feste gegen Kusura, dass die Mauer anfängt zu knacksen und weitere Risse

bekommt.

„Wer… denkst… du… eigentlich… wer… du… bist?! Was nimmst… du… dir… einfach…

das Recht… unschuldige Lebewesen umzubringen?!“

Bei Juols letzten Schlag bricht ein Teil der Mauer durch.

„Das recht? Ha…“

„Du… du bist ein Kailipton und somit ein Teil dieser Welt!“

„Ha… ich bin schon lange kein Kailipton mehr! Ich bin ein Progmare! Und somit ein Feind

dieser Gottverlassenen Welt!“

„Ein… ein…“

Das Mana nimmt langsam die Form eines 2. Flügels an.

„… ein… PROGMARE?“

„Juol, ich bin schon lange nicht mehr dein Bruder! Und ich werde es genießen, dich zu quälen

und schließlich umzubringen, genau wie ich es mit deinen verdammten Eltern gemacht habe!“

„Du…“

Juol hat nun 2 Flügel, die aus den roten Mana des Dämons in Juol bestehen.

„…ich lasse dich damit nicht ungestraft wegkommen! Es Endet nun!“

„Das ich nicht lache!“

Juol springt in die Luft und fängt an zu fliegen. Kusura steht auf und sammelt sein Mana. Juol

bildet eine rote Kugel in seiner rechten Hand. Kusura eine riesige Blitzkugel. Juol setzt mit

ausgestreckten rechten Arm zum Sturzflug an. Juol stürzt in wahnsinniger Geschwindigkeit

auf Kusura. Der rote Manaball trifft Kusura direkt, doch die Blitzkugel ebenfalls Juol. Juol

fliegt Meterweit durch die Luft und landet bewusstlos vor Geritur. Kusura steht schwer

verletzt wieder auf.

„Er ist wirklich stark geworden, aber nun wird es Zeit für mich, das Feld zu verlassen…“

Kusura murmelt was und löst sich danach in Luft auf.

„Mein Gott… Juol…“ denkt Geritur.


Kapitel 15: „Ich bin ein Schwächling.“

Juol liegt bewusstlos vor Geriturs Füßen. Geritur schaut ihn erstaunt an.

„Er… diese Macht… der Scyuubise in ihn ist wirklich stark…“

Scyuubise ist Altkaliptisch und heißt Dämon.

„Ich frage mich, was passiert, wenn…“

Juol wacht auf.

„Ge…Geritur… wo… wo ist Kusura!“

„Juol, er ist geflohen… du hast ihn wirklich übel zugerichtet.“

„Das ist gut…“

Juol legt sich zurück.

„Lass wieder nach Hause gehen.“

„Ok, kannst du laufen?“

Juol versucht aufzustehen, kann jedoch nicht stehen bleiben.

„Nee…“

„Auch das noch… nu darf ich dich Huckepack nehmen…“

Juol fängt an zu grinsen. Geritur nimmt ihn auf seinen Rücken und sie gehen in Richtung

Warp.

„Hey, Juol…“

Geritur hört ein leises schnarchen.

„Hehe… der Kampf hat ihn doch sehr mitgenommen: Diese Macht ist also nicht so

ungefährlich.“

Geritur schaut auf Juol.

„Ach ja… er sieht so unschuldig aus…“

Als Geritur am Warp ankommt, wird er von etwa 100 Leuten feierlich empfangen. Man hört

Jubel und Geklatsche. Der Leutnant der Burgwache kommt auf ihn zu gerannt.

„Das war großartig! Der Kriegsriese und dieser mysteriöse Mann hatten keine Chance gegen

Juol! Er wird hier nun wie ein Held verehrt! Aber… was ist mit ihn?“

„Er ist erschöpft… die Macht des Scyuubise einzusetzen braucht viel Energie…“

„Ach so… ist das Blut… er hat überall Blut!“

„Hmm?“

Geritur lässt Juol runter. Er wundert sich kurz und zieht ihn das T-Shirt aus.

„Das… das war vorher aber noch nicht da…“

Juols ganzer Körper ist voller Blut.

„Er muss in ein Krankenhaus.“

„Hmpf… ja…“

Geritur folgt den Leutnant der Burgwache zu einen Krankenhaus, das in der Burg Boldin

liegt. Dort angekommen, kümmern sich direkt ein paar Aidian Ärzte um Juol. Die Aidian

haben die Fähigkeit, andere zu Heilen. Etwa 2 Stunden später kommt ein Aidian auf Geritur

zu, um ihn die Lage von Juol zu sagen.

„Ich verstehe… nur ein paar Knochenbrüche und Schrammen… und was hat es mit den Blut

auf sich, welches auf Juols ganzen Körper ist?“

„Wir können uns nicht erklären, wie es dahin kommt, doch es ist eindeutig sein Blut.“

„Ok… wo ist er?“

„Folgen Sie mir.“

Der Aidian führt Geritur zu einen Krankenzimmer. Geritur geht in das Zimmer rein und

schaut auf Juol, der aus dem Fenster guckt.

„Wieso bin ich hier?“

„Du bist schwerer verletzt, als ich dachte… dein ganzer Körper war mit Blut überzogen.“

„Hmm…“

„Was ist das für ein Amulett?“

„Das? Ach… eben kam eine Frau zu mir und meinte, ich habe tolle Arbeit geleistet und ein

großes Herz. Dann hat sie mir auf die Stirn geküsst und mir dieses Amulett um den Hals

gehängt…“

„Lass mal sehen.“

Geritur schaut sich das Amulett genauer an.

„Das… das ist ein uralter Glücksbringer.“

„Ein Glücksbringer? Pf… ich bin nicht abergläubig…“

„Aber nein… er ist einmalig… außerdem können ihn nur gewisse Personen tragen… alle

anderen sterben, wenn sie ihn versuchen anzuziehen.“

„Wie auch immer… erklär mir lieber mal, warum ich Flügel hatte…“

„Ich weiß es selber nicht, aber ich glaube, je wütender du wirst, desto mehr übernimmt der

Dämon in dir die Kontrolle über dich. Das hat zur Folge, dass du dich verwandelst. Außerdem

glaub ich, je mehr du dich verwandelst, desto stärker wirst du.“

„Aber wie weit kann ich mich denn verwandeln?“

„Nun ja, der Teufelsbote hatte 8 Flügel und 1 Schwanz… das heißt, du hättest dich noch 7

Mal weiterverwandeln können… aber wenn das geschehen würde…“

„Was wäre dann?“

„Das Siegel würde dann zerbrechen, der Dämon wäre frei und du wärst tot.“ Juol schweigt.

„Ich… ich hatte es fast geschafft… FAST!“

„Er ist einfach noch zu stark für dich. Es ist NOCH zu früh für dich. Du kannst deine neuen

Kräfte noch nicht richtig kontrollieren. Aber beruhigt es dich, wenn ich dir sage, das du ihn

ziemlich schwer verletzt hast?“

„Ich habe es trotzdem NICHT GESCHAFFT!“

„Juol…“

„Ich bin ein hoffnungsloser Versager… ein Wurm, wie schon Kusura gesagt hat…“

Juol bekommt Tränen in den Augen.

„Ich… ich bin… ich bin und bleib ein kleiner Schwächling.“

Geritur gibt Juol eine Ohrfeige.

„Jetzt hör mal zu! DU bist keineswegs ein Versager oder Schwächling! Im Gegenteil! Aber

wenn du dich jetzt selber so runtermachst und rumheulst… dann bist du ein kleiner Wurm!

Du hast doch deinen toten Eltern was versprochen, oder?“

Juol schaut auf Geritur.

„Das… das ich Rache nehme… ja… ich… ich werde ihn umbringen!“

Kapitel 16: Zwischenspiel mit Zeru

„Du hassssst verrrrlorrrren!“

„Zu schwach um seinen kleinen Brrrrruderrrrr zu besssssiegen!“

„Ich hatte ihn unterschätzt… tut mir leid. Das nächste Mal werde ich nicht verlieren!“

„Dassss nächste Mal werrrrden wirrrr ihn holen!“

„Jaaaa und sssseine Macht an unssssere Ssssseite holen!“


„Wie konnte ich nur solche Gedanken haben!“ sagt Juol.

„Ich werde mich rächen… ich werde SIE rächen! Ich hab es versprochen, habe mein Wort

drauf gelegt! Ich werde es nicht zurücknehmen! Das ist mein Weg eines Magiers!“

Geritur fängt an zu grinsen.

„So ist es richtig!“

Geritur geht zur Zimmertür, stoppt aber bevor er aus dem Zimmer geht.

„Juol, diese Energiekugel, womit du Kusura angegriffen hattest… wie hast du das gemacht…

soweit ich weiß, war das eine hochklassige Fähigkeit, die nur die Bulkan erlernen können…“

„Ich weiß es nicht… ich kann mich an gar nichts mehr erinnern…“

„Hmm…“

Geritur geht aus dem Zimmer.

„Wie konnte er diesen mächtigen Zauber einsetzen… es war eindeutig ein Regaro… könnte…

könnte es vielleicht sein, dass er es nur einsetzen konnte, da er nun ein Kreshuk ist? Mein

Gott… wenn das war ist… dann sind die Kreshuk 1000 Mal mächtiger als die Legenden

sagen… aber das ist gut… sobald es ihn wieder besser geht, wird er ein paar neue Fähigkeiten

lernen….“

Geritur warpt sich weg.


„Mein Gott... wieder so eine langweilige Mission… ständig muss mir Kartuso diese dummen

Aufgaben geben… töte den Erddrachen, erledige den Himmelsdrachen… pff.“

Zeru streift durch Paros und ist auf der Suche nach einem Himmelsdrachen.

„WO SEIT IHR VERDAMMTEN MISTVICHER! Oh… was ist das?“

Ein riesiger, durchsichtiger Drache steht vor Zeru.

„Hmm… hehe, du bist zwar nicht der Himmelsdrache, den ich suche, aber was solls… Pity,

einmal entzaubern bitte!“

Pity, das kleine Labiyong von Zeru stürmt auf den Drachen zu und macht ihn sichtbar.

„Oh… du bist der Mutterdrache… na ja, nun stirbst du!“

Zeru sammelt kurz sein Mana in seiner rechten Hand, schwingt diese ruckartig nach vorne

und schreit „STA WE BLI FU“. Kurze Zeit darauf schießt eine glühende Steinsäule, die von

einen Mantel aus Wind umgeben wird und Blitze schießt, aus Zerus Hand und durchbohrt den

Mutterdrachen. Danach schwingt er seine linke Hand nach vorne und schreit „FUREBLI

SWORDUS“. Daraufhin erscheint ein Schwert, dessen Klinge brennt und mit Blitzen umgeben

wird. Zeru nimmt es in die Hand und schwingt es. Er schlägt einmal in die Luft und obwohl er

den Drachen nicht getroffen hat, rutscht sein Kopf von den Schultern runter und fällt auf den

Boden.

„Hm… der war ja genau so langweilig… Moment, was ist das da, was er im Mund hat…“

Zeru geht an das Maul des Drachen und holt einen funkelnden Edelstein heraus.

„Das… das ist ein Tansanit! Krass!““

Zeru warpt weg.

Kapitel 17: Die alten Gilden

„Wenn das so ist… natürlich werde ich helfen!“

„Das ist schön zu hören… du bist der einzige, der dafür geeignet ist!“

Geritur spricht mit einem Bulk. Dieser hat ein komplettes Meruherzogsset an. Aber auf den

Rücken ist ein Zeichen abgebildet. Es ist dieses Zeichen: Biosfear logo.gif. Es ist das Gildenzeichen

der Gilde PsychadelicS. Die PsychadelicS waren in früher eine mächtige Gilde, aber sie ist

heute nur noch eine Legende und wird oft in Märchen verwendet. Neben den PsychadelicS

gab es noch die Gilden EnigmA, WildCards und «FrozenAvatars». Alle diese Gilden haben

sich zur Zeit der Gildenkriege auf übelster Art und Weise bekämpft, jedoch bei einem Angriff

der Progmaren zusammengehalten. Nachdem die 5 Weisen ein Bündnis gebildet hatten, lösten

sich die 4 Gilden auf. Nach einen schrecklichen und nicht voraussehbaren Angriff der

Progmaren starben alle Mitglieder der 4 Gilden. Aber Legenden besagen, dass es eine Person

gibt, die diesen Angriff überlebt hat. Diese Person heißt Lothos, der mächtigste Bulk aller

Zeiten.

„Er wird selbst dich erstaunen…“

„Geritur, lass uns einfach zu ihm gehen.“

„Ja… ja, du hast recht.“



Zeru geht durch Laglamia und bleibt stehen, als er sieht, wie das Kolosseum ausgebaut wird.

Sofort rennt er hin, um einen Bauarbeiter zu fragen, was sie machen. Dieser zeigt auf ein

Schild, was an einer Mauer gegenüber hängt. Zeru geht hin und liest sich das Schild durch.


„TOURNIER ZEIT! An alle anstrebenden Elite-Kämpfer im Alter vom 16 bis 20 Jahren!

Demnächst wird ein Tournier in Laglamia stattfinden. Ein Tournier, das euer Talent testet und

dazu dient, eure eigenen Grenzen zu überwinden. Es handelt sich im ein Kampf Tournier. Der

jenige, der es schafft, dieses Tournier zu gewinnen, wird neben 10 Millionen Laim Preisgeld

und einer Erhöhung seines Ranges einen festen Posten in der Königlichen Garde erhalten.

Das Tournier startet am 10. August 7042. Im Kreshuk-Camp können sich Interessierte

anmelden.“


Zeru guckt leicht erstaunt und fängt an zu grinsen.

„Ein Tournier… eh? Und das in 3 Jahren schon… das ist meine Chance, Juol zu besiegen!“


Juol liegt im Krankenhaus in seinem Zimmer auf sein Bett und schläft.

„Das ist er also? Der Kreshuk… besonders gefährlich wirkst du ja nicht, eher…“

Der Bulk stoppt, als er Juol Amulett sieht.

„Lothos, was ist los?“

„Dieses… dieses Amulett… nein… dass… wenn es wirklich DAS Amulett ist, dann…“

„Dann?“

„Dann haben wir eine mächtige Waffe!“

„Was… was meinst du?“

„Ich brauch es dir nicht zu erklären, du wirst es noch früh genug sehen, was ich meine…“

Juol wacht auf.

„Wer… wer bist du?“

„Mein Name ist unwichtig… ich werde dir in nächster Zeit ein paar Techniken zeigen.“

„Tech… Techniken? Aber du bist doch ein Bulk, oder?“

„Ja Juol, eben drum! Ich erklär dir alles später, wichtig ist momentan nur, dass du dich noch

ein wenig schonst, damit wir morgen dein Training fortsetzen können.

Juol knurrt und legt seine Hände hinter seinen Kopf.

„Von mir aus können wir heute schon beginnen…aber eine Frage, wie lang habe ich

geschlafen?“

„3 Tage lang…“

„3 TAGE LANG?! Das...“

Juol verstummt und fast sich an seinen Magen.

„Ist was?“

Man hört ein leises Knorren. Juol setzt sich aufrecht hin, wird leicht rot und kratzt sich an

seinen Kopf.

„Ich habe 3 Tage lang nichts gegessen… nun ja…“

Juol grinst.

„So ein Trottel…“ denkt sich Geritur.

Kapitel 18: Das Training geht weiter!

Jemand klopft an die Tür von Juols Krankenzimmer. Die Tür öffnet sich und eine Kranken-

schwester und Geritur kommen herein.

„Juol, besuch für dich. Es ist…“

Das Krankenbett ist leer und Juol ist nicht mehr im Raum.

„Juol? Wie…“

Die Krankenschwester rennt zum Schrank und öffnet ihn. Juols Sachen sind ebenfalls

verschwunden.

„Hah… er konnte es wohl nicht erwarten…“

„Wenn er in diesen Zustand trainiert, wird es eventuell schlimme Folgen für ihn haben.“

„Es ist alles ok…“

„Er wird eventuell nie wieder stehen können…“

„Es ist alles gut.“

„Vielleicht wird er sogar ster…“

„ES IST ALLES OK! Juol ist anders, als alle Bewohner dieses gottverlassenen Planteten!“

„Aber…“

„Nichts aber! Er ist längst wieder topfit! Und nun entschuldigen sie mich…“

Geritur warpt weg.


„Und du bist Lothos… der letzte Bulkan der alten Zeit…“

„Richtig.“

„Aber endete die Gildenzeit nicht vor 1000 Jahren?“

„Das ist war.“

„Wie kannst du dann noch leben?“

„Ha… wir Bulkan können bis zu 3000 Jahre alt werden! Nur meistens sterben wir in einer

Schlacht sodass dies ziemlich unbekannt ist.“

„Also bist du…“

„2043 Jahre alt…“

„2043… was soll ich da sagen… meine 15 Jahre sind da ziemlich erbärmlich…“

„Hahaha, du schafft es immer wieder, einen zum Lachen zu bringen, Kleiner.“

Lothos steift durch Juols Haar.

„Wie ich sehe, habt ihr euch schon kennen gelernt.“

„Geritur…“

„Lass uns keine Zeit verlieren und direkt mit dem Training anfangen.“

„Ok!“

„Nun denn.“ sagt Lothos. „Ich werde dir als erstes den Höllenschrei beibringen.“

„Wie… wie den Höllenschrei… das ist eine Bulk Fähigkeit… die kann ich nicht erlernen!“

„Oh doch!“ sagt Geritur. „Du bist kein Kailipton mehr, du bist nun ein Kreshuk! Somit bist du

auch zum Teil ein Nahkämpfer. Die Technik, womit du deinen Bruder besiegt hast, das war

ein Regaro, eine Elite-Technik, die nur die Bulkan einsetzen können!“

„Das heißt also…“

„Genau.“ sagt Lothos. „Aber genug geschwafelt! Ich werde dir den Höllenschrei nun

beibringen.“

„Ok…“

Juol schaut interessiert auf Lothos. Dieser springt ca. 5 Meter in die Luft. Oben angekommen

macht er eine Rolle in der Luft und saust Kopfüber zu Boden. Kurz vor dem Aufprall zieht

Lothos seine Berstaxt über seinen Kopf und schmettert sie auf den Boden. Dann schreit er

„CHAK!“ und der Boden spaltet sich in einem Umkreis von ca. 10 Meter in einzelne kleine

Inseln. Aus den Zwischenräumen der kleinen Inseln scheint rotes Licht, welches eine 1200 C°

heiß ist.

„Wichtig hierbei ist, dass du deine Energie beim Schlag auf den Boden fokosierst und

zusammen mit den Wort „CHAK“ freilassen tust. Der Rest funktioniert von alleine.“

„Ok… ich versuch es mal.“

Juol springt in die Luft und stürzt Kopfüber hinab. Kurz vor dem Aufprall stößt Juol sein

Kurzschwert in den Boden und schreit „CHAK!“. Der Boden spaltet sich in einen Umkreis

von ca. 25 Meter und rotes Licht strömt heraus, welches den Boden zum glühen bringt.

„Das… ist unglaublich… beim ersten Mal… und dann auch noch besser als ich… Geritur, du

hast mal wieder recht… der Junge ist unglaublich!“

„Tja… du wolltest es ja zuerst nicht glauben.“

„Ha… las uns keine Zeit verlieren und direkt zur nächsten Technik weiter gehen… den Macht

Angriff!“

„Aber… mein Körper hat nicht genug elektrische Energie, um diesen Angriff durchzuführen.“

„Juol, du musst versuchen, dein Mana dafür einzusetzen!“

„Mein… natürlich!“

„Ok, die Technik zu zeigen ist unnötig… ich brauch sie nur zu erklären. Also, der Macht

Angriff greift mit der wahren Macht der Waffe an. Um dies aber durchzuführen, muss

elektrische Energie in die Waffe geleitet werden und die Waffe muss mit der Willenskraft des

Anwenders dazu gezwungen werden, einen solchen Angriff durchzuführen. Wenn du alles

richtig machst, kommt am Ende ein Feuerball aus der Waffe, welcher nicht gestoppt werden

kann und sein Ziel verfolgt. Probier es mal aus.“

Juol stellt sich in Kampfposition. „Mana statt elektrische Energie… MANA!“ denkt Juol. Er

leitet eine kleine Menge Mana in sein Kurzschwert und versucht es, zu einen Macht Angriff

zu zwingen. Als Juol nun in die Luft schlägt, wird ein blauer Feuerball vom Schwert

abgeschossen und fliegt durch die Luft.

„HAHA! Ich bin der Beste!“

„Der Junge ist einfach nur unglaublich…“

Juol springt vor Freude immer wieder hoch und schreit andauernd „Ich bin der Beste!“.

„Ja Lothos… er hat ein Riesen Potential… er kann es wirklich schaffen…“

„Ja… er alleine kann es schaffen, Irusaht endgültig den Gar auszumachen…“


„Loooothoossssss issst also noch am Leben!“

„Dassss ist nicht gut!“

„Habt keine Angst… Ich werde mich um ihn kümmern. Er wird keine Bedrohung für euch

sein.“

„Dassss ist uns klarrr… doch errrr hat den Jungen 2 mächtige Techniken beigebrrrrraaacht…“

„Jaaaa… derrrr Junge issst jetzt viel stääärrrrkerrrr!“

Kapitel 19: Die Kreshuk Techniken Teil 1 „Ich hab sie schon einmal gesehen?“

Juol liegt nachts im Wald unter einem Baum. Er schaut in dem Himmel und betrachtet die

Sterne.

„Hmm… Machtangriff und Höllenschrei…“

Juol macht seine Augen zu. Es vergehen ca. 10 min, als er plötzlich aufspringt und lautstark

was sagt.

„Das ist es!“

Juol holt sein Kurzschwert heraus und macht sich Kampf bereit. Als Ziel hat er sich einen

mannshohen Stein ausgesucht. Er bückt sich kurz und springt mehrere Meter in die Luft. Am

höchsten Punkt schwingt er sein Schwert und schreit „CHAK!“. Ein blauer Feuerball saust

auf den Stein zu. Als er ihn trifft, gibt es eine kleine Explosion und der Boden spaltet sich.

Aus den Spalten tritt rote Luft aus.

„Er hat den Machtangriff mit den Höllenschrei verbunden, eh? Cleveres Kerlchen.“ denkt

Lothos, der hinter einem Busch steht. Juol landet wieder auf den Boden und geht zurück zur

Hütte.


Am nächsten Tag klopft Geritur an Juols Zimmertür und geht hinein.

„Aufwa… na nu…“

Geritur guckt aus dem Fenster und sieht Juol im Gras liegen. Er geht nach draußen.

„So früh schon wach?“

Juol antwortet nicht, stattdessen schaut er starr auf die Wolken im Himmel. Kurze Zeit darauf

fängt er an etwas zu sagen und blickt auf Geritur.

„Sie sind so frei, nicht wahr?“

„Wer? Was meinst du…“

„Die Wolken… frei von jeder Last… sie brauchen keine Angst zu haben und können einfach

leben… ihnen ist es egal, was hier unten passiert…“

„Nicht ganz… sie weinen mit uns, wenn etwas Schreckliches passiert oder passiert ist… sie

müssen auch ständig Angst vor der Sonne haben.“

„Wohl wahr… aber…“

„Nichts aber! Wir haben keine Zeit, um über solchen Kram zu reden! Auf dich wartet der

wichtigste, zeitaufwendigste und schwerste Teil in deinem Training.“

„Was meinst du…“

Juol steht auf und schaut Geritur überrascht an.

„Bisher kannst du nur Techniken von den Kailiptons und den Bulkan, nicht wahr?“

„Ja… aber wohin will du hinaus?“

„Du musst die Techniken der Kreshuk lernen! Nur es gibt einen Haken…“

„Einen Haken?“

„Es gibt keine Person auf dieser gottverlassenen Welt, die auch nur eine Technik dieser Rasse

beherrscht…“

„Aber… aber wie soll ich dann…“

„Du musst sie dir selber beibringen… tief in dir kennst du die Techniken… du hast sie schon

einmal gesehen.“

„Schon einmal gesehen?“

„Tut mir leid, aber mehr kann ich dir nicht sagen.“ „Es ist wichtig, dass du diesen Teil selber

meisterst, ohne fremde Hilfe…“ denkt sich Geritur.

„Na ja… ich werde jetzt erstmal ein paar Sachen in Laglamia erledigen, während dessen

trainierst du hier.“

„Wie lang werde ich ungefähr benötigen?“

Geritur bleibt stehen.

„2 1/2 Jahre!“

Juol fängt an zu zittern.

„Das… das…“

„Genau… in 2 1/2 Jahre sind die 3 Jahre Training rum! Ich hab ja gesagt, dass es der

zeitaufwendigste Teil deines Trainings ist. Nun denn, fang an, es bleibt nicht mehr viel Zeit!“

Geritur warpt weg. Juol lässt sich zurück ins Gras fallen und macht die Augen zu.

„Wie… wie zum Geier soll ich bitte diese Techniken mir selber beibringen, wenn ich sie noch

nicht einmal kenne…“

Der Wind weht durch Juols Haar.

„“…tief in dir kennst du die Techniken… du hast sie schon einmal gesehen…“ wie schon

einmal gesehen… was meint der alte Narr nur…“

Juol schläft ein.


„Wo bin ich hier… es ist so dunkel… dieser Ort… er kommt mir irgendwie bekannt vor…

und diese Wandmalereien… das… das ist doch ein Kreshuk… und er hält eine seltsam

leuchtende Axt in der Hand… ist das eine der Techniken der Kreshuk? Ich sollte mal weiter

gehen… diese Tür… das hier… das hier muss der Tempel der Kreshuk sein.“


Juol wacht auf. Verwirrt macht er seine Augen auf.

„Ich… ich hab geträumt… ich war im Kreshuk-Tempel… aber warum? „…schon einmal

gesehen…“ natürlich! Das meinte Geritur! Ich hab die Techniken schon einmal gesehen… im

Tempel der Kreshuk als Wandmalereien! Ich muss sofort dorthin!“

Juol springt auf, macht ein paar Schritte nach vorne und warpt weg.

Kapitel 20: Die Kreshuk Techniken Teil 2 „Alle… tot…“

„Dort ist er… der Tempel der Kreshuk…“

Juol nähert sich mit ernstem Blick langsam den Tempel. Er öffnet die massive Steintür des

Tempels und geht rein.

„Bäh… so viele Spinnen… ist ja ekelhaft! Ok Juol… Augen nach neuen Techniken offen hal… eh?“

Juol geht erstaunt an die linke Wand des Gangs. Mit leicht unsicherem Blick schaut er die

Schriftzeichen, welche auf der Wand abgebildet sind, an.

„Ich… ich kann diese Zeichen lesen… ich weiß nicht warum… aber ich verstehe es…“

Juol geht weiter. Er schaut sich die ganze Zeit über die Wände an. Nach ein paar Schritten

bleibt der wieder stehen. Er sieht ein altes Buch auf den Boden liegen. Er hebt es auf und

schlägt es auf.

„Hmm… ein Tagebuch… von Tresito Gequo…“ Juol fängt an, das Tagebuch zu lesen.


24. Mai 1924:

Ich weiß nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann… die verfluchten Progmaren…

jetzt haben sie auch noch Shilon übernommen. Ich hoffe, dass die Wehrmacht von Derula

die Progmaren aufhalten kann…


3. Juni 1924:

Derula ist verloren… es war das reinste Gemetzel… wir hatten keine Chance, es waren

einfach zu viele. 5000 Soldaten der Elite, 6700 der Königlichen Garde und 3000 einfache

Bürger sind tot… darunter auch Retis… warum nur… warum tut ihr uns das an? Was gibt

euch das Recht, uns so etwas anzutun? Alles, was uns noch bleibt, ist die mächtigen

Magier von Paru um Hilfe zu bitten… nur sie können die Progmaren noch in die Flucht

schlagen.


17. Juni 1924:

Selbst die mächtigen Magier von Paru sind gegen die Progmaren machtlos… sie kennen nur

noch einen Weg, um die Progmaren zu besiegen… ein mächtiger Zauber. Aber dieser Zauber

fordert Opfer… viele Opfer… 10000 Leben! 10000 Leben und die Progmaren wären

ausgerottet… doch leider gibt es auf dieser gottverlassenen Welt nur noch 3458 Leben… Es

würde die Auslöschung meiner Rasse bedeuten, aber die Progmaren wären besiegt.


21. Juni 1924:

Ich schreibe jetzt zum letzten Mal in dieses Buch. Sie haben fast jedes Stückchen Land auf

diesen Planeten eingenommen. Ich hoffe, dass der Zauber auch wirkt. Sie haben bereits

begonnen ihn auszusprechen, nun ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann er beginnt zu

wirk…


An dieser Stelle wurde nicht mehr weiter geschrieben.

„Die Ausrottung einer gesamten Rasse, nur wegen den Progmaren? Alle… einfach weg?

Einfach geopfert und die Progmaren greifen am Ende wieder an… sie waren sogar mächtig

genug, die Kreshuk zu besiegen… ich glaub das nicht…“

Juol lässt das Buch fallen und fällt auf die Knie.

„Alle tot… einfach so… gestorben für letztendlich nichts…“


Kapitel 21: Die Kreshuk Techniken Teil 3 „Klingt recht einfach…“

„Für nichts… sie sind alle für nichts gestorben… DIE VERDAMMTEN MISTVICHER! ICH

WERDE JEDEN EINZELNEN VON IHNEN IN DER LUFT ZERFETZEN!“

Juol schlägt fest gegen die Wand.

„Das ist ein Versprechen!“

Er holt einmal tief Luft und geht weiter. Nach einer Weile bleibt er stehen. Er liest an der

Wand folgendes: „An die letzten Überlebenden der Kreshuk. Damit ihr unseren Planeten auch

weiterhin beschützen könnt, müsst ihr die Uralte Technik unseres Volkes gemeistert haben.“

Juol rennt sofort zur Wand um genaueres zu lesen.

„Wir, die Kreshuk, haben uns auf den Nahkampf, sowie auch auf die Magie spezialisiert.

Neben unseren vielen Zaubern, wie der Feuerball oder die Steinlanze, und unseren mächtigen

Nahkampf Techniken, wie der Höllenschrei, besitzen wir noch eine mächtige Technik. Wir

können mit Hilfe der Magie Gegenstände verzaubern. Aber nicht nur das, wir können

Gegenstände verschmelzen oder sogar mit ihnen verschmelzen.“

„Sachen verzaubern und verschmelzen?“

Juol überlegt kurz und liest dann weiter.

„Um diese Technik jedoch zu erlernen ist viel Zeit von Nöten. Die Bindung von Magie an

einem Gegenstand, also die Verzauberung, ist recht schnell zu erlernen. Die Manipulation,

also die Verschmelzung, von Gegenständen jedoch nicht. Aber am meisten Zeit wird bei der

Erlernung der Verschmelzung des eigenen Körpers mit Gegenständen benötigt. Das Problem

hierbei liegt daran, dass eine 100 Prozentige Kontrolle des eigenen Manas benötigt wird.

Diese Kontrolle zu bekommen ist der schwierigste Teil beim Erlernen dieser Fähigkeit.“

„Also ich muss mein Mana 100 Prozent kontrollieren können…das werde ich nie schaffen…“

„Kommen wir zum 1. Teil, der Verzauberung…“

Juol liest sich den nächsten Teil immer und immer wieder durch, bis er ihn auswendig kann,

denn trainieren will er bei Geritur.

„Hmm klingt recht einfach… aber ist es bestimmt nicht… wenn Geritur schon sagt, ich werde

die restlichen 2 1/2 benötigen…“

Juol schaut sich noch ein wenig im Tempel um und warpt dann weg.



„Errrr weiß nun bescheiiiiiiiid dassssss wir schon einmal hierr warrrren…“

„Jaaaa, aaaaber das isssst nicht schliiiiimm! Wirrr sollten unsss nun auf dasssss wichtigere

konzzzzentrierrrren, derrrr Eroberung Shilons!“

„Sind unssssere treuen Kämpfer berrrreit?“

„Jaaaaa…“

„Dann lasssssst es beginnen!“

Zehntausende Progmaren warten tobend in der „Gigantenbarracke“, die Kaserne der

Progmaren, auf den Befehl ihres Anführers, dass es losgehen kann. Es kommt ein riesiger

Progmare mit Umhang in die Kaserne. Er fängt an eine Rede zu halten.

„HEUTE, liebe Brüder, heute ist der Tag gekommen, an den wir Shilon einnehmen werden!“

Man hört getobe und Jubel.

„Heute werden wir einen entscheidenen Schritt in der Eroberung Biosfears machen! Aber ich

will euch nicht unnötig warten lassen! Zieht los, meine Brüder, zieht los und vernichtet Shilon!

Es hat begonnen!“

Man hört noch mehr Jubelrufe und getobe. Dann öffnet dich ein riesiges Tor und die Progmaren

ziehen los.

„Alssss errrstes wirrrrd eine kleine Gruppe von etwa 1000 Mann mit einen Teufelssskönig

nach Laglamia geschickt! Diesss sssoll die Verrrrstärrrrkung aus Derrrrula ablenken!

Währrrrend dessssssen zerrrstört die Hauptarrrrmee Shilon!“



„Also… den Gegenstand, den man verzaubern will, in der Hand halten, in der anderen Hand

das Mana fokussieren, das Element, mit welchen man den Gegenstand verzaubern will, laut

sagen und dann mit der Hand über den Gegenstand gehen… Ok… mal ausprobieren.“

Juol macht all dies und sagt laut „Ferus“, was Feuer bedeutet. Danach führt er langsam seine

Hand über sein Kurzschwert. Dieses fängt kurz danach an, rot zu leuchten und schließlich an

zu brennen.

„Ok, super, das hat funktioniert…“



In Laglamia:

„Progmaren! Progmaren greifen an! Sie haben einen Teufelskönig dabei! Holt Unterstützung!“

„Ja wohl! Mit ihnen werden wir kurzen Prozess machen!“



„HA HA HA! Sie fallen voll und ganzzz auf unsssere Täuschung rrrrein! Shilon wirrrrrd noch

heute fallen!“


Kapitel 22: Kampf um Shilon „Es sind viel zu viele!“

„Hmm… diese Ruhe… ist sie nicht trügerisch? Ich mein… es ist zu ruhig…“

Zeru fragt dies Kartuso, während er ein Raptoroid beobachtet, der sich einen verletzten

Parkikepaloid nähert.

„Du hast Recht, es liegt was in der Luft…“

„Progmaren! Die Progmaren greifen Laglamia an!“

„Waaaas? Kartuso… wir müssen sofort dort hin!“

„Nein… ich gehe allein… bleib du hier, falls der Kriegsriese wieder sein Unwesen treibt.“

„Ok…“

Kartuso geht zum Warp.

„Aber verspreche mir eins…“

Kartuso bleibt stehen und dreht sich um.

„…mach sie ALLE kalt!“

Kartuso fängt an zu grinsen.

„Hehe… selbstverständlich.“

Er warpt weg. Zeru klettert auf die Burgmauer und setzt sich hin.

„Von hier aus hat man wirklich den besten Blick…“

Er hält einen Moment inne. Etwas später springt er auf.

„Was… was ist das für en Trommeln… es… es kommt von Südosten!“

Zeru rennt über die Mauer, um nach Südosten schauen zu können, denn der Bergfried der

Burg Boldin steht im Blickfeld. Auf einmal bleibt Zeru stehen.

„Das… das… das… kann nicht… sein…“

Eine riesige Armee von etwa 9000 Progmaren, 1000 Teufelskönigen und 500 Seelenreapern

nähert sich der Burg Boldin.

„… Pro… Pro… PROGMARE! SIE GREIFEN UNS AN!“

Zeru schreit so laut wer kann. Ein Mitglied der Burgmiliz reagiert auf das Geschreie geht in einen Wachturm.

„Oh mein Gott… das… wird unser Untergang sein… General Delop! Eine Armee von etwa

10000 Progmaren nähert sich der Burg!“

„10000! Das… das sind zu viele!“

Das Getrommel und Getose wird immer lauter. Zeru springt von der Mauer und rennt zum

General.

„Wie viel Mann haben wir zur Verteidigung?“ fragt er den General.

Delop schüttelt den Kopf.

„Mit mir nur 2000… auf solch einen Angriff sind wir nicht vorbereitet!“

„Dann müssen wir Verstärkung aus Great-White-Horn anfordern!“

„Das ist das nächste Problem! Diese Verstärkung ist in Laglamia… welches ebenfalls

angegriffen wird… würde Great-White-Horn weitere Verstärkung schicken, hätte es selbst

gegen einen schwachen Angriff der Progmaren keine Chance!“

„Aber… was können wir machen? Es sind viel zu viele!“

„Ja, es sind viel zu viele… aber ich werde nicht aufgeben! Solange ich mich irgendwie

bewegen kann, werde ich um Shilon kämpfen!“

„Dann ruft alle zusammen!“

Die Progmaren haben sich mittlerweile vor der Burg Boldin versammelt. Auf der Burgmauer

haben sich die Menschen und ein paar Kailiptons positioniert. Zeru steht ebenfalls bei ihnen.

„Noch nicht schießen!“ sagt er.

„3… 2… 1… FEUER!“

Fast Zeitgleich fangen alle Menschen an zu schießen. Zeru zaubert, wie die anderen

Kailiptons, Sternenfeuer auf die Progmaren. Die Progmaren fallen Massenweise tot um, doch

es kommen schier unendlich viele nach. Zwischen den Massen von Progmaren rennt ein

Progmare genau auf das Tor zu. Als er es erreicht, gibt es eine riesige Explosion. Der

Progmare hatte eine Bombe dabei, welche das massive Tor aus Gerillium, das härteste Metall

des Universums, zerstörte. Die Progmaren stürmen Haufenweise in die Burg Boldin.

„Hier kommt ihr nicht durch!“

Delop steht mit 1000 Bulkan hinter dem ehemaligen Tor und stürmt auf die hereinstürmenden

Progmaren zu.

„Zeru! Ich könnte hier mal deine Hilfe gebrauchen!“ schreit er.

„Jawohl!“

Zeru springt die Mauer runter. Im Fall schreit Zeru „FUREBLI SWORDUS!“ und beschwört

somit sein Feuer-Blitz Schwert. Er rennt nach draußen, während er die entgegen kommenden

Progmaren alle mit dem Schwert aufschlitzt.

„Ich kümmere mich um die Teufelskönige! Die Kailiptons sollen sich um die Seelenreaper

kümmern!“

Man hört Zeru dauernd „STA WE BLI FU!“ schreien. Leuchtende Steinsäulen durchbohren

Massen von Teufelskönigen. Zeitgleich fallen halbierte Teufelskönige zu Boden. In der Burg

haben sich etwa 500 Kailiptons in einen riesigen Kreis zusammengesetzt und beschwören

riesige Blitze, welche Seelenreaper nach Seelenreaper pulverisieren.


„Werrrrrden wirrrr verrrrlierrrren? Sie sind stärrrrrrker als wirrr dachten!“

„HAHAHA! Wirrrrr haben noch ein Assssssss im Ärrrrmel! Schickt ihn lossss! Lord Mouel

soll unssss den Sieg holen!“

„Jaaaaaa!“


„Ha! Du bist der letzte Teufelskönig! STIRB!“

Zeru durchbohrt ihn mit einer leuchtenden Steinsäule, springt in die Luft und zieht sein

Schwert über seinen Kopf und haut zu. Der Zweigeteilte Teufelskönig fällt auseinander. Zeru

rennt zurück zur Burg. Dort haben die Progmaren sich schon bis zum Bergfried

durchgekämpft. Zeru rennt auf die letzten 1000 Progmaren, welche sich vor den Bergfried

versammelt haben, zu, klatscht die Hände zusammen, schreit „STANUS FERU BLO!“ und

schlägt dann auf den Boden. Dieser explodiert und ca. 800 Progmaren fliegen durch die Luft.

Die restlichen werden von den Menschen, welche sich auf der Burgmauer noch verschanzt

haben, erschossen.

„Wir… wir haben es geschafft! WIR HABEN ES GESCHAFFT!“

„SIEG!“

„Sieg? Hahahahaha, ihr habt noch lange nicht gewonnen! Erst müsst ihr mich besiegen!“

„Wer…“

„Das… das… ist Lord…“

„Lord Mouel!“

Ein riesiger, von den Progmaren gentechnisch Manipulierter Hybrid steht in der Burg Boldin.

„HAHAHA! Ich werden diese schäbige Burg ZERSTÖREN! Ich werde sie genau wie euch

zerquetschen!“

„Kailiptons! Warpt Zeru in Sicherheit!“

„Mich? NEIN! Ich bleibe hier!“

Mouel fängt an wild um sich zu schlagen. Er tötet mit einem Schlag große Gruppen der

Burgmiliz.

„NUN MACHT SCHON! WARPT IHN WEG!“

„NEEEEIIII….“

Zeru wird von den Kailiptons weg gewarpt. Er sieht nur noch, wie Mouel den Bergfried

zerstört und Delop von den Trümmern zerquetscht wird.



„Verdammt! VERDAMMT! VEEEEEEERDAAAAAMMT!“

Schreit Zeru, der nach Great-White-Horn gewarpt wurde.


Kapitel 23: Der Angriff geht weiter

„VEEEEEEEEEEEEEEEEEERDAAAAAAAAAAAMT!“

Zeru brüllt lautstark rum und fällt danach auf die Knie.

„Ich habe versagt… verloren… Shilon ist verloren…“



„HAR HAR HAR! Wirrrr haben esss geschafft! Shilon issst unssserrrr!“

„Jaaaaa!“

„Ihr habt wirklich gute Arbeit geleistet, nun müsst ihr Derula und Paru noch einnehmen!“

„Jaaaa… wirrrr fangen mit Derrrrrula an… macht die 2. Arrrrrmee berrreit und schickt sie

lossss! Derrrrula wirrrrd heute mit Ssssshilon fallen!“

„Jaaaawohl!“



„Ich… ich muss Kartuso bescheid sagen… er muss das unbedingt erfahren!“

Zeru warpt nach Laglamia. Dort rennt er eine Weile suchend nach Kartuso rum. Als er ihn

sieht, rennt er sofort auf ihn zu.

„Kar… Kartuso… Shilon… ist gefallen!“

„Was sagst du da? Moment… hol mal tief Luft und erklär mir alles.“

„Ok…“

Zeru erklärt Kartuso alles, worauf er die Fäuste ballt.

„Wir müssen sofort nach Derula! Diese verfluchten Bastarde wollen bestimmt auch noch

Derula einnehmen!“

„Ok…“

Beide warpen auf einmal weg.



Während dessen in der Gigantenbarracke.

„SHILON IST GEFALLEN!“

Man hört Gebrülle und Getobe.

„NUN IST ES AN DER ZEIT, DERULA EINZUNEHMEN! LOS BRÜDER, ZIEHT LOS

UND TÖTET SIE ALLE!“

Das Getobe wird immer lauter. Eine riesige Tür öffnet sich, wohinter ein riesiges Warptor

steht. Die Progmaren gehen allesamt hindurch.



„Zeru, renn du zum Burgherr! Ich trommel die Verteidigung zusammen und verstärke sie!

Der Angriff der Progmaren steht unmittelbar bevor!“

„Verstanden!“

Zeru rennt die riesige Treppe zum Thronsaal hinauf. Außer Atem kommt er oben an Iroka

redet bereits mit dem Burgherr. Er stürmt in den Thronsaal rein und schreit dabei „Eu… re…

Ho… heit!“

„Zeru? bist du das? Wie kannst du es wagen einfach hier reinzuplatzen?“ fragt Iroka wütend.

„Ist schon gut Iroka. Zeru wird es uns bestimmt jetzt sagen.“

„Eure Hoheit…“

Zeru schnappt nach Luft.

„Die Progmaren… sie haben Shilon vernichtet! Und sie werden heute noch Derula vernichten!“

„Was?! Du scherzt doch…“ fragt Iroka schockiert.

Zeru schaut sie an.

„Das… das… oh mein Gott!“

„Das ist in der Tat sehr beunruhigend!“ sagt der Burgherr.

„Kartuso trommelt bereits die Verteidigung zusammen… Herr… es wird eine riesige Armee

Derula angreifen, ich schätze 20 tausend Progmare!“

„20 tausend… das sind zu viele…“



„Ok, nun zu den Verschmelzungen… ich muss die Gegenstände, welche ich verschmelzen

will mit Mana durchströmen… ok…“

Juol holt sich eine Zyklonklinge aus den Waffenschrank, holt noch sein Kurzschwert raus und

versetzt beide Waffen mit Mana. Die fangen an blau zu leuchten.

„Gut, nun muss ich mich konzentrieren und den Mana Anteil in beiden Waffen ausgleichen

und stabil halten… danach nur noch ein kleines Wort sagen und die Waffen zusammenfügen...

ok!“

Juol konzentriert sich eine Weile lang und schreit dann auf einmal „Tranasmut“. Daraufhin

fügt er beide Waffen zusammen.

„Krass! Es hat funktioniert!“

Juol hat ein magisches Kreshuk Zyklon-Kurzschwert kreiert.

„Nun bleibt nur noch die Verschmelzung von Gegenständen und meinen Körper… dafür

sollte ich nach Paros gehen, angeblich soll dort die magische Umgebung es mir leichte machen,

eine solch schwere Technik zu erlernen… oder so was hatte Geritur mal gesagt… na ja…“

Juol warpt weg.



„Aber wir werden es schaffen! Nein, wir müssen es schaffen!“

Man hört ein Horn erklingen.

„Die Progmaren! Sie sind da!“

„Iroka, du bleibst hier und beschützt den Burgherr!“

„Aber…“

„Nichts aber! Es ist zu gefährlich für dich! Und ich will Juol nicht sagen, dass du wegen mir

gestorben bist!“

„Ok…“

„Fein…“

Zeru rennt die riesige Treppe runter und stellt sich neben Kartuso auf die Mauer.

„Es sind wahrlich viele…“

„Doppelt so viel wie in Shilon…“

Zeru und Kartuso beobachten die heranstürmenden Massen der Progmaren.

„Siehst du diesen roten Progmaren?“ fragt Kartuso.

„Ja… was ist mit ihm?“

„Er sieht wie ein Kriegsherr aus, ein Anführer auf einen Schlachtfeld. Wenn wir ihn, die

Teufelskönige und die Seelenreaper töten, sind die restlichen Progmaren Führerlos und leichte

Beute!“

„Wenn nicht Lord Mouel wieder aufkreuzt…“

„Lord Mouel? DER Mouel?“

„Ja…“

„Dann sind wir so gut wie verloren…“

„Vielleicht, aber solang wir kämpfen haben wir noch nicht verloren!“

„Da hast du recht…“


Die Progmaren haben sich mittlerweile vor der Fünf-Finger-Burg versammelt. Nach einer

kurzen Zeit der Ruhe stürmen die Progmaren los.

„Es hat begonnen…“

„Und wir werden siegen!“

Kartuso und Zeru springen von der Mauer runter und stürmen auf den roten Progmaren zu.

Auf dem Weg dorthin, töten sie so viele Progmaren, Teufelskönige und Seelenreaper wie

möglich. Kurz bevor sie ankommen, springen beide in die Luft.

„FRISS DAS!“

„Derau Feru Blita!“ schreien beide.

Ein riesiger Feuerblitz-Strahl rast auf den Progmaren zu und pulverisiert ihn.

„Ich nehme die linken TK’s und SR’s und du die rechten!“ sagt Kartuso.

„Ok!“

Man sieht ein ständiges Aufblitzen auf den Schlachtfeld. Nach etwa 3 Stunden sind alle

Teufelskönige und Seelenreaper tot und die restlichen Progmaren laufen verwirrt rum.

„Hahaha, anscheinend haben wir es geschafft!“

„Kartuso… du freust dich zu früh!“

Kartuso dreht sich um. Erschrocken schnappt er sich Zeru und rennt in die Burg rein.

„Das ist Lord Mouel!“

„HAHAHA! Überall nur kleine Würmer! Diese stinkende Burg wird genau wie Shilon fallen!

Progmare, los, ATTACKE!“

Mouel schlägt mit seinen riesigen Schwert die Mauer kaputt und erschafft somit einen

Eingang für die die Progmaren Armee. Die stürmt in die Burg und tötet alle Wachen. Mouel

geht währenddessen die riesige Treppe zum Thronsaal hinauf.

„Iroka! Scheiße! Ich… ich muss sie retten!“

Mouel ist im Thronsaal angekommen.

„HAHAHA, ein kleines Mädchen will mich aufhalten? HAHAHA, du wirst wie alle hier

STERBEN!“

Mouel holt mit sein Schwert aus und will zuschlagen, doch bevor das Schwert Iroka erreichen

konnte, springt Zeru dazwischen, schnappt sich Iroka und warpt aus den Thronsaal. Er rennt

mit Iroka zu Kartuso, schnappt sich ihn und warpt nach Laglamia.


Kapitel 24: Paros, das letzte Ziel der Progmaren Teil 1

„AH! Diese verfluchte Technik ist schwerer als ich dachte…“ meckert Juol, der sitzend auf

einen Luftschiff vor der Burg im Himmel in Paros am schweben ist.

„Kein Wunder, warum Geritur sagte, dass ich den Rest der Trainingszeit benötige…“



Während dessen haben sich Zeru, Iroka, Kartuso und Geritur in Laglamia versammelt, um die

momentane Lage zu besprechen.

„Erst Boldin und nun Derula… die verdammten Progmaren.“ sagt Zeru, während er zornig

auf einen Tisch schlägt

„Wir sind wirklich extrem schwer getroffen… aber irgendwas sagt mir, dass der Abgriff noch

nicht beendet ist.“ sagt Geritur.

„Was meinst du?“ fragt Iroka misstrauisch.

„Die Progmaren haben bereits 2 wichtige Burgen eingenommen und das innerhalb von 5

Stunden… ich vermute, dass sie sich auch noch die 3. Burg schnappen werden!“

„Welche 3. Burg meinst du?“ fragt Zeru.

„Die Burg im Himmel… welche im Herzen von Paros sich befindet… nicht war, Geritur?“

sagt Kartuso.

„Genau! Sie ist die letzte Zuflucht, wenn sie auch noch fällt, ist Biosfear verloren!“

„Dann müssen wir sie um jeden Preis verteidigen!“

„Aber wir haben keine Chance gegen Mouel!“ sagt Iroka mit enttäuschter Stimme.

„Das ist nicht war… zu 4 werden wir mit ihn fertig… zugegeben, es ist gefährlich, aber ich

fürchte in dieser Situation den Tot nicht!“ sagt Geritur entschlossen und stellt sich auf.

„Ich auch nicht! Selbst wenn wir keine Chance haben, wir müssen es versuchen! Für

Biosfear!“ sagt Zeru, der ebenfalls aufsteht.

„Dem schließe ich mich nur an.“ sagt Kartuso und steht auch auf.

„Na dann… treten wir ein paar Progmaren in den Hintern!“ sagt Iroka und erhebt sich ebenfalls.



„2 von 3 Burrrrgen eingenommen! Paru ssssollte kein Problem darrrstellen… die Burrrg im

Himmel wirrrd ssseit Jahrrrrrhunderrrrten nicht mehr bewacht!“

„Seit nicht so übermütig! Seht, wer vor der Burg im Himmel sitzt!“

„Derrrr Junge…“

„Wirrrr sssssollten SIIIE schicken!“

„Die 5… jaaaaa! Zussssammen mit 2000 Krrrrriegerrrrrn!“

„Jaaaaa… macht ssssie Kampfberrrrreit!“

In der Progmaren Kaserne öffnet sich wieder ein riesiges Tor und 2000 Progmaren schreiten

zusammen mit 5 mysteriösen Gestalten durch das Portal.



„Also gut. Legt alle eure Hände auf den Tisch, wir warpen nun nach Paros!“ befehlt Geritur.

Die anderen 4 machen dies und nach einen kurzen Gemurmel von Geritur warpen alle weg.



„So eine scheiße! Ich schaff es einfach nicht mein Mana perfekt zu kanalisieren!“

Juol legt sich auf sein Luftschiff hin, schreckt jedoch sofort auf, als er das Marschieren der

Progmaren Armee hört.

„Was… was ist das… dieses Horn… dass kenn ich doch…“

Juol fliegt mit den Luft einige Meter in die Luft, damit er ein besseren Überblick hat.

„Das… das sind tatsächlich…“

Juol formt mit einem Zauberspruch festes Land und stellt sich dann vor den Tor der Burg. Die

Progmaren bleiben etwa 100 Meter vor ihn stehen. Der Feldherr tretet vor und will etwas

sagen.

„Nur ein kleiner Junge? Für einen kleinen Jungen werden 2000 tapfere Krieger in den Kampf

geschickt? HAHAHAHA!“

„NENN MICH NICHT KLEIN!“ antwortet Juol zornig.

„Hm? Nenn mich nicht klein? HAHAHA! Du bist so klein wie ein Reisko…“

Der Progmare konnte nicht ausreden, da Juol sich blitzartig an ihn angepirscht hat und ihn die

Kehle durchgeschnitten hat.

„Ich sagte doch, dass du mich nicht klein nennen sollst!“

Die anderen Progmaren schauen leicht verwirrt und als der Feldherr zu Boden fällt, fängt Juol

an, sie abzuschlachten.


Während dessen, irgendwo in Paros.

„Gut… nun sollten wir so schnell wie möglich zur Burg!“ sagt Geritur.

„Aber… wo ist diese Burg?“ fragt Zeru.

„Etwa 1 Kilometer in Richtung Norden von hier aus.“ sagt Kartuso.

„Ok, worauf warten wir dann noch… am besten rennen wir!“ sagt Iroka.

Die 4 rennen los. Als sie ankommen, sehen sie nur tote Progmaren auf den Boden liegen und

mitten drin Juol am stehen.

„2000 Progmaren in 4 Minuten… nicht schlecht, oder?“

„Tzz… du hast alle alleine besiegt… echt krass!“ sagt Zeru.

„Du kennst mich doch… ich mag es nicht, wenn mich Leute bei etwas stören…“

Zeru und Juol fangen an zu lachen.

„Alter… echt gute Arbeit… nun sind wir umsonst gekommen…“

„Hmm… nein.“

Juol deutet mit seinen Schwert auf 5 Kreaturen, welche im Hintergrund geblieben sind.

„Du hast großes Talent, 2000 Progmaren in so kurzer Zeit…“ sagt einer von ihnen, während

sie vortreten.

„Ob du es auch mit mir aufnehmen kannst? Das werden wir nun herausfinden.“

„Es sind Sicrin, Kisare, Shaklor, Beradin und Mouel!“

Sicrin, Kisare, Shaklor und Beradin sind wie Mouel genmanipuliert. Sicrin war früher ein

Kailipton, Kisare ein Bulkan, Shaklor ein Mensch und Beradin eine Aidian. Die Progmaren

haben sie vor langer Zeit entführt und gentechnisch verändert. Nun sind sie ultimative

Kampfmaschinen und vernichten alles, was sich ihnen entgegenstellt.

„Hm? Große Klappe wa… findest dich bestimmt „obercool“ weil du 2 Schwerter in der Hand

hast… typisch Hybrid.“

„HAHAHA! Du klei…“

Sofort stürmt Juol auf Mouel zu und der Kampf beginnt.

„Übernimmt ihr die anderen 4!“ schreit Juol noch.

„Er ist verrückt… eindeutig verrückt…“ sagt Geritur.

„Aber einfach nur cool. Na los, lass uns die 4 Loser in die ewigen Jagdgründe schicken!“

antwortet Zeru.

Zeru rennt zu Sicrin, Geritur übernimmt Shaklor, Kartuso Kisare und Iroka Beradin.


„So, du bist also Sicrin… dein Stab ist stylisch… ich hoffe dir macht es nichts aus, dass ich

ihn mir nach deinen Tod nehme, oder?“

„Große Worte von einen kleinen Wicht… aber lass uns nicht reden, sondern anfa…“

Bevor Sicrin den Satz beenden konnte, durchbohrte Zeru ihn schon mit seinen

Elementarschwert.

„Das war ja zu einfach.“


Während dessen haben die anderen schon mit den Kämpfen begonnen. Geritur machte mit

Shaklor kurzen Prozess und Kartuso… nun ja, von Kisare blieb nur noch ein Haufen Asche

übrig. Wie Iroka Beradin besiegt hat ist ein Geheimnis, denn Beradin hat sich auf einmal in

Luft aufgelöst.


„Soll ich dir was sagen, Mouel, du stinkst aus deinen Ma.ul wie eine Kuh aus den Hintern.

Ach ja und nun stirb!“

Juol springt in die Luft, macht einen Macht-Höllenschrei Combo und zaubert gleichzeitig eine

Steinlanze unter Mouel hervor. Mouel fällt sofort tot um. Die 4 kommen sofort angerannt.

„Musste die Steinlanze sein?“ fragt Iroka.

„Hmm nein… aber ich find es so cooler Schatzi.“

Juol nimmt ein Schwert von Mouel und lässt Mana durchfließen. Daraufhin sagt er

„Tranasmut“ und verschmilzt es mit seinen Zyklonkurzschwert.

„Wir haben es also geschafft… Paros wurde erfolgreich verteidigt, oder?“

„Ähm, tut mir leid Zeru… aber ich muss wieder nein sagen…“

„Wieso?“

Juol zeigt auf eine Person, die sich lachend der Burg nähert.

„Ich erledige das schon, geht ihr nach Laglamia!“

„Wieso? Ich will dir helfen!“

„Nein! Das ist eine Familienahngelegenheit!“

„Ach so… kommt, wir warpen zurück!“

„Nein! Ich will bei dir bleiben!“ sagt Iroka, doch sie wird durch Zeru weg gewarpt.

„Heute bringen wir es zu Ende! Diesmal werde ich nicht wie damals in Shilon verlieren!“


Kapitel 25: Paros, das letzte Ziel der Progmaren Teil 2

„Du bist stark geworden… aber ich werde mein Ziel erreichen!“

„Große Klappe und nichts dahinter… typisch für meinen arroganten Bruder!“

„Ha, bist auch noch ganz schön frech geworden.“

„Pah…“

Juol stürmt auf Kusura zu, stellt sich hinter ihn und hält sein Schwert an seiner Kehle.

„…frech hm? Oder eher mächtig? Ich könnte dich jetzt ganz einfach…“

Kusura rammt Juol seinen Ellenbogen in den Magen.

„Du kannst nichts!“

Juol spuckt Blut und fällt mit Schmerzen auf die Knie

„Du bist der gleiche schwache Junge wie früher!“

Kusura holt einen Dolch raus und sticht damit auf Juol ein.

„Du konntest damals nichts und kannst es heute immer noch nicht!“

Immer und immer wieder sticht er auf Juol ein, welcher schon leblos auf den Boden liegt.

„Schwach… du bist schwach, wie deine Eltern!“

„Schwach?“

Juols Körper löst sich in Luft auf.

„Was… eine Schatten Replikation…“

„Ich bin also schwach?“

Kusura steht bewegungslos da.

„Dann zeig ich dir mal, was ein schwacher Junge alles machen kann!“

Juol stürmt auf Kusura mit wahnsinniger Geschwindigkeit zu, kickt ihn in die Luft und

springt hinterher. In der Luft schlägt er ihn mit den Ellebogen wieder nach unten und kurz

bevor er aufprallt, macht Juol eine Steinlanze. Kusura jedoch löst sich in Luft auf.

„Du bist nicht der einzige, der diese Technik beherrscht!“ flüstert Kusura Juol zu, der direkt

hinter ihn steht.

„Weiß du was deine Mutter gesagt hat, kurz bevor ich sie getötet habe? Nein? Sie hat gebettelt!

Gefleht, dass ich sie nicht umbringe! Ich solle doch aufhören! Und sie hat geschrieen als ich

ihr an den Haaren gerissen habe… göttlich!“

„Du elendes Schwein!“

Auf Juols Rücken beginnt sich das rote Mana zu fokussieren.

„Und dann habe ich ihr ganz langsam den Kopf abgeschnitten… sie bekam jeden Moment mit!“

„Du elendes verficktes Schwein! Ich bring dich um!“

Juol springt nach vorne und dreht sich im gleichen Moment um. Er besitzt außerdem 2 rote

Flügel aus Mana.

„Ah, diese Flügel schon wieder… nun geht der Kampf endlich richtig los!“

Juol fängt an zu schreien. Sein Mana fokussiert sich immer weiter.

„Moment… was ist das…“

Das rote Mana bildet einen Schwanz.

„Die 3. Stufe… das ist nicht gut… ich darf nun nichts riskieren, sonst bin ich tot.“ denkt Kusura.

„Heute… wirst… du… sterben!“

Mit einen schrei stürmt Juol auf Kusura zu. Er ist so schnell, dass es ein menschliches Auge

nicht sehen kann. Man sieht die ganze Zeit Kusura in der Luft und wie er herumgeschlagen

wird. Nach 5 Minuten schlägt Juol ihn in Richtung Boden. Kusura prallt mit wahnsinniger

Geschwindigkeit auf.

„Und… nun… STERBE!“

„Fuck… er… er ist einfach zu stark… ich werde sterben, aber ich muss die Mission noch

beenden, sonst war alles umsonst…“

Kusura steht schwer verletzt auf und rennt in die Burg. Juol fliegt in die Luft und fliegt hinter

her. Auf den Burgplatz stellt Kusura einen Kristall auf.

„Was… machst du?!“ sagt Juol.

„Das ist einer der drei Kristalle, womit man den Lord der Finsternis ruft!“

„Wie?“

„Um ihn zu rufen, müssen die drei Kristalle sich auf den Burgplätzen der Burg Boldin, der

Burg Derula und der Burg Paru befinden. Was meinst du, warum wir diese beiden Burgen

eingenommen haben? Ja, einzig und allein um ihn zu rufen! In diesen Moment stellen die

Progmaren die anderen beiden Kristalle bereit!“

„Lord der was?“

„Ich meine Irusaht! Er ist der Lord der Finsternis!“

Kusura fängt an sein Mana zu fokussieren und sagt kurze Zeit darauf „Kra Nertus Naxx!“.

Der Kristall fängt an zu leuchten und ein Strahl geht schließlich von ihn aus in den Himmel.

„Es ist vollbracht! Er ist zurück! HAHAHAHA!“

„Du mieses Stück Dreck! STIRB!“

Juol macht einen Sturzflug direkt auf Kusura und hält sein Kurzschwer in der rechten Hand.

In nur einen Augenblick fliegt Kusuras Kopf durch die Luft.


Kapitel 26: Der Anfang vom Ende?

„So ein mist! Mist! SCHEIßE!“ schreit Juol, während er auf den Kristall schaut.

„Wenn er wirklich wieder da ist… und die Geschichten über ihn stimmen… dann haben wir

Problem… ein echtes Problem…“

Juol ist mittlerweile wieder in seiner normalen Gestalt zurückgekehrt.

„Hmm… dieser Strahl führt zu einer Insel… ich gehe der Sache mal nach…“

Im gleichen Moment warpt Juol weg.


„Was meinst du, Zeru… hat Juol es geschafft?“ fragt Iroka.

„Wa? Soll dad eine ernste Frage sein? Du hast doch selbst gesehen, wie schnell er Mouel

gekillt hat.“

„Jaja… ich mein nur…“

„Ihn geht es gut!“ unterbricht Geritur Iroka. „Glaub es mir… er hat damals ihn schon beinah

getötet.“

„Ok…“


„Was ist das für eine komische Insel…“

Juol landet mitten auf einen Platz, von einer seltsamen Tempelanlage.

„Dieser Ort… die Insel ist in fünf Zonen aufgeteilt…“

Die Insel ist wie ein Fünfeck aufgeteilt. Dieses Fünfeck ist wiederum in 5 gleichgroße Zonen

eingeteilt. In jeder Zone herrscht eine andere Klimazone, einmal eine ähnliche wie sie in

Great-White-Horn zu finden ist, eine ähnliche Zone wie sie in Shilon zu finden ist, dann eine,

die den Klima in Dekardi ähnelt, eine tropische Zone wie sie in Laglamia zu finden ist und ein

steiniges Gebirgsgebiet.

„Diese Kreaturen… sie sind alle… genmanipuliert…“

„Jaaaa rrrrrrichtig!“

Juol dreht sich hektisch um und macht dabei einen riesigen Sprung nach hinten.

„Wer… ein Progmare?“

„Hahaha! Nicht nurrrrr irrrrgendein Prrrrogmarrrre!“

Vor Juol steht ein etwa drei Meter großer Progmare, welcher eine mächtige, blaue Platten-

rüstung trägt. Auf seinen Rücken hängt eine riesige veränderte Havocaxt, welche blau am

leuchten ist.

„Ich bin derrrrr oberrrrrste Generrrrral der Progmarrrrrren! Und auf diessserrrr Insssel wirrrrd

eine sssspezielle Arrrrmee gezzzüchtet! Ssssie ssssollte eigentlich zzur Verrrrnichtung diesser

lächerrrrrrlichen Welt dienen, allerrrrdingsss isssst diessss nicht mehrrrr nötig!“

„Zur Vernichtung… dieser Welt?!“

„Jaaaaaa! HAHAHAHA!“

Juol macht eine Faust.

„Du kleiner Bastard! ICH WERDE DICH VERNICHTEN!“

Juol rennt los, doch bevor er ankommt, durchdringt ein schwarzer Strahl das Herz des

Progmaren.

„We… rrrr… issssst… dassss?“ fragt der Progmare mit letzter Kraft.

„Welch eine schwächliche Made… aber selber Schuld. Er hätte die Ankunft des Lord der

Finsternis feiern sollen… MEINE ANKUNFT!“

„I… Irusaht?“

Vor Juol steht ein etwa 1,60 Meter großer, 13-jähriger Junge, mit einer schwarzen Robe, welche mit schwarzen Stahlplatten

verstärkt ist, bekleideter Kailipton. In der Hand hält er den

legendären Stab der unendlichen Macht, welcher auch einfach nur Stab Irusahts genannt wird.

Legenden besagen, dass dieser Stab so mächtig sei, dass er ganze Länder zerstören kann,

allerdings war nie sicher, ob es diesen Stab überhaupt je gegeben hat.

„Er ist… ein kleiner Junge? ... ich soll gegen ein Kind kämpfen?“ denkt sich Juol, während er

Irusaht mustert.

„Och… so ein Mist! Ich bin ja immer noch ein Kind… warum haben diese Progmaren mich

nicht älter gerufen…“ meckert Irusaht.

„Ich hätte nicht gedacht… dass er… dass Irusaht ein Kind ist…“

„Hm? Hey! Wer ist hier das Kind? Du bist vielleicht 2 Jahre älter als ich! Aber wie auch

immer, meine Macht ist dennoch unendlich! Und nun STIRB!“

Bevor Juol auch nur ansatzweise reagieren konnte, durchdringt ein Energiestrahl sein Herz.

Juol fällt leblos um.

„So… und nun werde ich mal diesen gottverlassenen Planeten einnehmen!“

Kaum eine Sekunde später ist Irusaht schon weggewarpt.


Kapitel 27: Du schon wieder?

Der leblose Körper von Juol fällt auf den Boden. Nachdem Irusaht weggewarpt ist, löst sich

Juol in Rauch auf.

„Puh… zum Glück war das nur eine Schatten Replikation von mir… der Junge ist echt

gefährlicher als ich dachte…“

Juol kommt hinter einer Säule hervor.

„Bios… fearrrr… wirrrrrd… UNTERRRRRGEHEN!“ schreit der Progmare mit letzter Kraft.

„Du lebst noch?“

„Ich…“ der Progmare spuckt Blut „ich werrrrde… dafürrr… Sorrrgen… dass diese…Welt

VERRRRNICHTET WIRRD!“

Der Progmare holt eine Fernsteuerung raus.

„Was… was ist das?! Was hast du vor?!“ sagt Juol hektisch.

„Hahaha… ich… werrrde nun… diese… Arrrrrmee frrrei… lassen!“

Der Progmare drückt auf den Knopf.

„NEEEEEEEEEEEEEEIN!“

Juol rennt auf den Progmaren zu.

„Zu…. SPÄT!“

Im gleichen Moment fliegt der Kopf des Generals durch die Luft.

„Shit… So ein verdammter Mist! Geht heute denn alles schief?! AHHH!“

Juol tobt wütend vor sich hin, als auf einmal ein helles Licht ihn blendet. Als er wieder

sehen kann, bemerkt er, dass alle Monster verschwunden sind. Auf einmal warpt er weg.


„Ey… Zeru… guck mal da.“ Sagt Iroka, während sie auf eine riesigen Schatten zeigt.

„Merkwürdig… eine Sonnenfinst…“

Zeru bleiben die Worte im Hals stecken. Sofort rennt er aus dem Haus und bleibt erschrocken

Stehen.

„Zeru? Was ist los? Oh... mein… Geritur!“

„Ja? Was… gütiger Herr…“

In der Luft fliegen Tausende von schwarz-weißen Erdhimmelsdrachen, auf den Bergen stehen

Magier, die wie grüne Winterritter aussehen, überall stehen blaue Teufelskönige und in der

Mittel steht eine 10 Meter große Kreatur, welche ähnlich wie Mouel aussieht.

„Das… das ist das Ende von Laglamia…“

„Diese Monster… ich habe sie noch nie in dieser Erscheinung gesehen…“ sagt Iroka.

„Sie sind alle verändert.“ Sagt Zeru „Mächtiger… Intelligenter… Tödlicher… das werden wir

nicht schaffen…“

„Ich kämpfe bis ich tot bin!“ sagt Juol.

„Juol!“ schreit Iroka.

„Solange ich lebe, werde ich diese Welt beschützen!“

„Du schon wieder?“ sagt eine Person, die sich auf einen Haus befindet.

„Irusaht?“ sagt Juol.

„Ich dachte, ich hätte dich vernichtet… na ja, hab ich mich wohl getäuscht… auch ein Lord

ist nicht perfekt. Du sagtest „Solange ich lebe“ oder? Na ja, dann werde ich das wohl ändern

müssen, aber nun eindeutig!“

Irusaht springt vom Haus runter und fängt an zu murmeln.

„Verschwindet von hier! Laglamia wird fallen, so oder so… Bringt euch schnell in Sicherheit!

Ich komme nach!“

„Juo…“

Iroka wird während ihres Satzes von Zeru in die Hand genommen und mitgerissen.

„Dafür haben wir keine Zeit!“

„Okay, alle zu mir!“ sagt Geritur.

Er fängt an, sein Mana zu fokussieren und schreit laut. Ein helles Licht erscheint. Wenig

später sind alle Bewohner Laglamias weggewarpt.

„Und nun zu uns beiden!“

Juol erschafft 2 Schatten Replikationen und rennt auf Irusaht zu.

„DU HAST KEINE CHANCE! SA IH DERAHU!“

Eine riesige schwarze Hand stößt auf den Boden heraus und greift nach Juol, erwischt

allerdings nur einen Klon. Juol lässt sich von den anderen Klon in die Luft werfen und steuert

genau auf Irusaht zu.

„FRISS DAS!“

Juol holt seine Waffe heraus und schwingt sie kurz bevor er Irusaht erreicht.

„AHHH!“

Eine riesige Druckwelle entsteht und Staub wird aufgewirbelt. Als der Staub langsam

verschwindet, sieht man eine Hand Bewegung.

„Nicht schlecht, aber nicht gut genug! SARE SANO!“

Ein Lichtstrahl kommt aus dem Staub heraus und trifft den anderen Klon von Juol.

„Soll ich dir was sagen? Egal ob du es schaffst mich zu besiegen oder nicht, diese Welt wird

untergehen, dafür hat der widerliche Progmare gesorgt! Aber du wirst mich eh nicht besiegen.

Gib lieber auf, dann beschere ich dir einen schnellen und schmerzlosen To…“

„Sei still! Ich werde NIE AUFGEBEN! Verstanden? NIE!“

„Hahaha, dann schauen wir mal, wie lange du das noch aushältst!“

Irusaht feuert einen schwarzen Feuerball auf Juol, doch dieser wehrt ihn mit seinem Schwert

einfach ab. Um seinen Körper bildet sich das rote Mana wieder.

„Dieses rote Mana…“

„Ich… werde… nicht… VERLIEREN!“

Juol schaut nach oben und brüllt. Danach springt der in die Luft und entfaltet seine Flügel.

„Nun wird es ernst, mein kleiner!“

„Er… ist stark!“ denkt Irusaht sich.


Kapitel 28: Was? Woher… hat er diese Macht?

„Ich werde dir das nie verzeihen!“ schreit Juol laut.

„Du hast nicht das Recht, diese Welt zu zerstören!“

„HAHAHA! Das ich nicht lache! Du willst mir sagen, welche Rechte ich habe?“

Irusaht bündelt eine Energiekugel in seiner linken Hand und wirft diese auf eine Haus, das

daraufhin explodiert.

„Du miese kleine Ratte! ICH… WERDE… DICH VERNICHTEN!“

Juol schreit sehr laut auf. Daraufhin bildet sich aus den roten Mana ein Schwanz. Er verbreitet

soviel Energie, dass die Umgebung zu vibrieren anfängt.

„Wie weit soll das noch gehen? Wenn er noch stärker wird, muss ich tatsächlich ES benutzen.

Nein… das Risiko ist viel zu groß.“ denkt sich Irusaht.

„STIRB!“ schreit Juol und stürzt auf Irusaht zu.

Sein Schwert leuchtet Weiß auf, denn er hat es mit der Macht des Lichtes verzaubert.

„Das sieht schlecht aus!“

Kurz bevor Juol Irusaht erreicht, blockiert Irusaht die Attacke mit einen schwarzen Schild,

welcher aus gebündelten Mana besteht. Juol zieht sich blitzartig zurück.

„Ein Schild aus elementaren Bösen eh? So was kannst auch nur du besitzen… wie denn auch,

ich werde es zerbersten! Mach dich bereit, gegen 5 zu kämpfen!“

„5…? Das…“ Irusaht bleiben die Worte im Hals stecken. „Wenn er wirklich 4 Schattenklone

herstellen kann… dann… ich muss ES benutzen… sonst hab ich verloren…“ denkt er sich.

„NA…“ schreit Juol

„Mist… was soll ich nur machen…“

„RESHU…“

„Fuck… ich muss es anwenden!“

„DERITOH!!!“

„Ja! Sonst schaff ich es nicht, egal was passiert!“

Es tauchen 4 Rauchwolken auf, in ihnen steht jeweils eine perfekte, lebendige Kopie von Juol.

Irusaht klatscht daraufhin kräftig in die Hände.

„Nun zeige ich dir, warum ich der Lord der Dunkelheit und des Schreckens genannt werde!

Du kannst geehrt sein, dies zeig ich nicht jeden x-beliebigen!“

Um Irusaht bildet sich eine Kugel aus elementaren Bösen. Von ihr gehen ein paar Strahlen

aus.

„Nette Lasershow“ sagt einer der 5 Juols.

Daraufhin fängt die Kugel zu pulsieren an. Etwas später bekommt sie einen Riss und ein

komplett anderer Irusaht kommt heraus. Er ist viel größer und mächtiger. Er hat gar etwas

dämonisches. Er ist einfach nur ein schreckliches Geschöpf.

„Das ist alles? Dafür hast du mich nun 2 Minuten gelangweilt? Na ja… was sollst, nun wirst

du sterben!“

Die 5 Juols stürzen auf Irusaht zu. Er pariert mit seinen Stab alle Schläge mit Leichtigkeit und

setzt alle Klone mit einen geschickten Hieb außer Gefecht. Juol schlägt heftig mit den Flügeln

und gewinnt somit an Höhe. Dort macht er eine Machtangriffs-Höllenschrei-Combo, verschwindet

und taucht hinter Irusaht auf. Er hält ihn fest und die Combo trifft ihn genau. Juol lässt ihn los.

„Das war es, mein lieber… du bist Geschichte…“

„Sei dir da mal nicht so sicher!“

Irusaht dreht sich um und hat ein fettes Grinsen drauf.

„Er… er hat noch nicht mal einen Kratzer… aber wie…“

Juol bekommt auf einmal einen heftigen Schlag ab. Er fliegt 5 Meter durch die Luft. Während dessen wirft

Irusaht einen schwarzen Feuerball auf Juol, welcher ihn auch genau trifft. Man

hört einen schrecklichen Schmerzensschrei. Juol wird von dem Feuerball nur noch weiter

katapultiert und kracht gegen eine Steinwand. Benommen liegt er auf dem Boden rum.

„Wie? Woher… hat er diese Macht? Er ist viel zu mächtig… wenn mir langsam nichts einfällt

… dann bin ich erledigt… es muss doch irgendeinen Weg geben, seine Macht zu brechen…“

„Bereite dich auf dein ende vor, Juol!“

Irusaht hebt die Hände in die Luft und zieht sie ruckartig nach unten. Ein schwarzer Blitz

kracht daraufhin auf Juol zu.

„Das… ist schlecht…“

Er trifft genau Juol, wird jedoch zurück reflektiert und zerstört einen Turm.

„Was?!“ schreit Irusaht auf.

Vor lauter Angst hat Juol die Augen geschlossen. Langsam macht er sich auf und versteht

nicht, warum er noch nicht tot ist. Langsam schaut er auf die getroffene Stelle.

„Das… Amulett! Ja natürlich! Das meinte er mit „mächtige Waffe“. Warum bin ich nicht

früher drauf gekommen!“

Juol steht auf. Er schaut den völlig aufgelösten Irusaht an, grinst frech und verschmilzt das

Amulett mit seinem Schwert. Ein prächtiges, machtvolles, weißes Langschwert entsteht. Es

leuchtet so dermaßen hell, dass Juol erstmal geblendet ist. Obwohl es recht groß ist, wiegt es

fast gar nichts. Juol hat das legendäre Schwert Kryshek erschaffen, welches im Gegenteil zum

Stab Irusahts das elementare Gute beherbergt.

„Nun bringen wir es zu Ende!“

„…“ Irusaht ist sprachlos und schaut nur grimmig.


Kapitel 29: „Der Retter einer ganzen Welt“

Juol streckt sein Schwert hoch in die Luft. Kurz danach fängt er an hell zu leuchten. Kaum 5

Sekunden später trägt er eine gleißend helle weiße Plattenrüstung.

„De… Dernu?“ murmelt Irusaht.

„Bist du es?“

Irusaht scheint verwirrt zu sein und hält seine Hände an seinen Kopf, als würde dieser heftig

Schmerzen.

„Nein… das kann nicht sein…“

„Dernu… neeee ich bin immer noch Juol!“


„K…Kann es sein?“ sagt Geritur, der sich mit Zeru und Iroka hinter einen Felsen versteckt

„Was meinst du?“ fragt Zeru.

„Das legendäre Schwert… diese Rüstung…“ sagt Geritur langsam.

„Ja, was ist damit?“ fragt Iroka.

„Sie gehören Denru… wie ihr wisst, gab es früher schon einmal einen heftigen Kampf

zwischen Licht und Finsternis…“



„Ich kann dein Handeln nicht mehr tolerieren! Auch wenn du mein Bruder bist, ich kann nicht

zulassen, dass du einfach so unschuldige Menschen mit Hilfe deiner schwarzen Magie

abschlachtest!“ sagt ein etwa 13 jähriger Junge zu einen anderen.

„Ha… was sagst du da? Du willst mir drohen? Du warst immer der schwächere von uns

beiden… immer der kleinere, der dümmere. Ich bin der Mächtigere von uns beiden!“

antwortet der andere Junge.

„Wenn du nicht aufhörst, einfach Leute abzuschlachten, dann sehe ich mich gezwungen, dich

aufzuhalten!“

„Das willst du nicht wirklich tun! Wir beide haben dieselbe Gabe! Wir sind die mächtigsten

Kailiptons auf dieser Welt, obwohl wir noch Kinder sind! Warum sollten wir unsere Macht

nicht nutzen dürfen, wie wir es wollen?“

„Indem wir einfach Leute abschlachten?“

„Zum Beispiel!“

„Du… du widerst mich an! Ich schäme mich dafür, das ich dein Bruder bin!“

„Und was willst du nun machen?“

„Ich…“ der Junge bricht in Tränen aus. „Ich werde dich aufhalten müssen…“

Er geht auf den anderen Jungen zu.

„Das… nein… vorher werd ich dich vernichten!“

Dieser schleudert schwarze Blitze auf seinen Bruder, die er allerdings mit seinem Schwert

pariert oder von seiner Rüstung zurückreflektiert werden.

„Warum nur… warum musste es soweit kommen…“

Er geht immer weiter auf den anderen Jungen zu.

„STIRB ENDLICH!“

Noch immer schleudert der eine Junge schwarze Blitze auf den anderen. Jeder wird jedoch

pariert oder zurückgeworfen.

„Warum hättest du nicht einfach die weiße Magie lernen können…“

„GEH ZURÜCK!“

Er steht nun genau vor den anderen Bruder.

„Tut mir Leid…“

Er holt mit seinen Schwert aus.

„Nein….“

Und schlägt zu. Sein Bruder fällt zu Boden, hebt seine linke Hand und macht ein ängstliches

Gesicht.

„…aber hier endet es genau jetzt…“

Wieder holt er aus.

„WARTE! Ich bin doch dein Bruder!“

„Sagorina… Bruder…“

Er sticht sein Schwert genau in das Herz seines Bruders, welcher sofort tot ist.



„Diese beiden Jungen waren Irusaht und Denru… beide waren sie Zwillinge… kaum älter als

Dreizehn… nun scheint es, dass Juol den Geist von Denru hat… Denru… der Retter einer

ganzen Welt.“

„…“ Zeru und Iroka sind sprachlos.


„NEIN! Du wirst mich nicht schon wieder besiegen! Nicht dieses Mal, Bruder… Diesmal

werde ICH dich besiegen!“

„Was laberst du da für einen Mist? Bruder? Hä?“

„STIRB, BRUDER!!!“

Irusaht wirft schwarze Blitze auf Juol, welche einfach an ihn abprallen.

„Na ja… nun drehste wohl komplett am Rad… wie denn auch sei… Hier wird es nun enden!“

Juol geht auf Irusaht zu.


„Es ist genau wie damals…“ sagt Zeru mit einer ironischer Stimme.


„GEH… ZURÜCK!“

Irusaht wirft unaufhörlich Blitze auf Juol, doch kein einziger verletzt ihn.

„Weißte… am Ende bist du echt lächerlich.“

Juol steht nun genau vor Irusaht. Er holt mit seinen Schwert aus.

„Das… das kann nicht wahr sein!“

Juol schlägt Irusaht zu Boden du holt nochmals aus.

„Sagorina… DÄMON!“

Juol sticht das Schwert in Irusahts Herz. Dieser fängt an, schwarz aufzuleuchten und

verwandelt sich wieder zurück. Juol schaut auf den Boden.

„Am Ende bist du doch nur…“

Auf den Boden liegt der leblose Körper eines Jungen, der unschuldig guckt.

„…ein kleiner Junge…“

Juol bemerkt etwas und schaut verblüfft die Leiche von Irusaht an.

„Du hast es geschafft!“ schreit Iroka und rennt auf Juol zu.

„Hehe… der Retter einer ganzen Welt… du bist schon einer…“ sagt Zeru und geht zu Juol.

„Tja… das kann nicht jeder, oder?“

„Nicht wirklich… komm, lass uns von diesen Ort verschwinden…“ sagt Geritur

„Ja… ich hol noch eben den Stab…“

„Ok…“

Juol geht zurück zur Leiche und bückt sich, um den Stab aufzuheben.

„He… was für ein Junge…“ denkt Juol sich.

Irusaht ist am grinsen.

„Kommst du?“ fragt Zeru.

„Äh… ja… ja ich komme schon…“

Juol schnappt sich den Stab und rennt zu den anderen.


ENDE

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